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Volcon, nördlicher Quadrant, Provinz Gelda, 3 Minuten vom Raumhafen SX 3

Nach einer langen interstellaren Reise treffe ich endlich im Raumhafen SX 3 ein, wo ich mir ein Zimmer gemietet habe.

Für den heutigen Tag habe ich mir vorgenommen nach Gelda zu fahren und einige Heilpflanzen für meinen heimischen Kräutergarten zu erstehen.

Als ich mich zum Hotel begebe um meine Koffer, die auf einer Schwebebare hinter mir herzuckeln, auszupacken, begegne ich Saya Tasa einem volconischen Heiler, der mich nach meinem Befinden fragt.

Ich antworte mit einem knappen geschafft aber gut und begebe mich in das nahe Hotel SX 3,1.

Der Rezeptionist bittet mich ihm zu folgen und tritt in den Turbolift ich folge ihm samt Gepäck und werde nur wenige Sekunden später in der 10 Etage zu einem in der Nähe des Lifts gelegen Zimmer gebracht.

Der Mann von der Rezeption übergibt es mir mit den Worten " Wenn sie etwas wünschen wenden sie sich bitte an den Computer in ihrem Quartier, Professor Röber ! ".

Erstaunt über seine unnötige Erklärung nehme ich die Schlüsselkarte entgegen und begebe mich nach einem kurzen und fast nicht hörbaren klicken in das Zimmer und beginne meine Koffer auszupacken.

Als ich den letzten Koffer ausgepackt habe werde ich von einer Computerstimme gefragt ob ich einen Wunsch hätte.

Da ich noch ein Buch ins Regal stellen wollte das ich nun erschreckt über den plötzlichen Ton fallen lasse lautet meine überraschte Antwort " Ein Taxi nach Gelda bitte ".

Als ich gerade das Zimmer verlassen will, bemerke ich das ich meinen Spazierstock stehen ließ und gehe zurück um ihn zu holen als ich von der nun sanft klingenden männlichen Computerstimme informiert werde daß das Taxi bereit stehe um mich zu meinem Ziel zu bringen, also schnappe ich mir den Spazierstock und schließe hinter mir die Tür.

Gerade im Flur angekommen werde ich fast von der aus meinem Zimmer gleitenden Kofferbarre überfahren.

Da mir aber nichts passiert ist stehe ich wieder auf und gehe zum Lift.

Als ich das Stockwerk versuche per Hand zu wählen merke ich das es hier keine Tasten gibt und so beschliesse ich die Stimmwahl zu nutzen.

Lobby befehle ich und der Lift hält nur wenig später in der selbigen.

Das Taxi steht bereit und ich besteige es und werde in die Provinz Gelda gebracht, wo ich zuerst nach der Geldbörse suche um dem Fahrer sein Geld zu geben.

Da der Fahrer aber ablehnt stecke ich es wieder ein und so bleibt mir noch genügend Zeit um die Gegend zu erkunden bevor ich meinen Termin Seral Sauana, dem Heilkräuterhändler habe.

Noch ist es angenehm frisch und die letzten Sandstürme des Vortages haben sich bereits gelegt als ich die schmale Gasse zum Zentralplateau entlanggehe um mit meiner Videocam einige Bilder fürs Album festzuhalten.

Als ich gerade meine Videocam wieder einstecke und mich etwas umsehe, sehe ich wie einige Leute mit Besen und Handfeger ihre Häuser und Gleiter von dem Sand des vorigen Tages befreien wundere ich mich zwar etwas über das verwendete Werkzeug, da sonst alles eher fortschrittlich und hochtechnisiert ist.

Da ich selbst eher traditionell veranlagt bin, beschließe ich weiterzugehen.

Nachdem ich ein Stück gegangen bin, sehe ich mich um und werde fast von einem weiteren Anachronismus überfahren.

Als ich mich etwas von dem Schreck erholt habe, erkenne ich das es die Kutsche von Seral Sauak, dem Gemüsebauern dieses beschaulichen kleinen Dörfchens in der Nähe des Raumhafens SX 3 war.

Nachdem er mich erkannt hat fragt er mich " Habe ich sie verletzt Professor ? "

Da ich noch etwas verwirrt drein blicke und zögere bevor ich antworte, sieht er mich besorgt an und so antworte ich schnell " Nein keine Sorge Seral , sie haben mich nur erschreckt !".

Unangenehm überrascht zucke ich zusammen, als mich ein stechender Schmerz durchfährt.

"Mist verdammter schon wieder umgeknickt" fluche ich als ich die enorme Schwellung entdecke und stütze mich auf meinen Spazierstock um die restlichen Zentimeter bis zur nächsten Komstation zurückzulegen, die Schmerzen nehmen jedoch weiter zu, also bleibe ich stehen.

Da Seral natürlich gehört hatte das ich fluchte schloß er daraus das ich Hilfe brauchen könnte und so fragt er mich, ob er mich zum Zentralkrankenhaus bringen soll.

Ich weigere mich und bitte ihn mich zum Hotel zu fahren, da ich dort alles was ich bräuchte hätte.

Verwundert über diese seltsame Art reicht er mir eine Saysaywurzel und bittet mich diese zu zerbrechen und deren Saft auf die geschwollene Stelle zu träufeln.

Als ich mich auf seinem Kutschbock zurechtgerückt habe bedanke ich mich bei ihm und schaffe es gerade noch diese zuzerbrechen, bevor ich bewußtlos werde.

Da Seral dies bemerkt legt er mich auf die Ladefläche seiner Kutsche und reisst einen breiten Stoffstreifen von seinem Hemd ab, reibt den Saysaysaft hinein und wickelt diesen um den verletzten Fuß.

Die andere Hälfte der Wurzel schneidet er klein und gibt sie Saval, der gerade mit seinem Subraumorbiter in Richtung Zentralklinik 1 unterwegs ist und anhält.

" Was ist den hier los Seral ?" fragt er und sieht eine merkwürdig gekleidete Frau bewusstlos auf der Ladefläche liegen.

" Ich habe sie verletzt !" ist seine kurze Antwort.

" Das glaube ich kaum " Saval tastet kurz an der geschwollenen Stelle.

" Der Knochen ist durch " stellt er fest und trägt mich zum Orbiter, der nur wenig später in Richtung Zentralkrankenhaus weiterfährt.

Als ich wieder zu mir komme sehe ich einen zweiten Volconier und stelle erstaunt fest das das Fahrzeug in dem ich mich jetzt befinde wesentlich komfortabler ist als das vorige.

" Mein Name ist Professor Röber " stelle ich mich vor und erwarte verwunderte Blicke doch Saval sieht mich nur kurz an und gibt mir das übrige Stück Saysaywurzel als ich ihn fragend ansehe.

" Du solltest besser aufpassen wo du hintrittst Professorchen " antwortet er und grinst breit.

" Kennen wir uns ? " frage ich ihn und sehe in ein jugendlich wirkendes Gesicht.

" Ja Antje, temporäre Phänomene und ihre Auswirkungen auf die Subraumebene " antwortet er.

Da mich der Schock doch sehr mitgenommen hat beschließe ich den Rest der Saysaywurzel zu essen und bitte Seral das Licht im hinteren Teil des Fahrzeugs zu dimmen.

Als ich versuche zu meditieren sieht Saval mich besorgt an.

" Was ist ? " frage ich und sehe ihm direkt ins Gesicht.

" Das wird dir nicht helfen fürchte ich " antwortet er und deutet auf die im Orbiter befindliche Schlafnische auf der ich nun sitze um das zutun was ich immer tue.

" Was meinst du ? " bringe ich noch hervor.

Dann ergreift mich plötzlich eine Flut grausamer Bilder die so real wirken das ich erneut bewusstlos zusammensinke.

Ich versuche mit aller Kraft diese Bilder zu verdrängen und als Fiktion abzutun, aber es will einfach nicht gelingen.

Saval bemerkt dies und fängt mich auf, als ich von der Bettkante rutsche.

Er legt mich in die Nische zurück und wartet bis ich wieder bei Bewußtsein bin.

" Das meinte ich " sagt er als ich ihn verwundert über meine jetzige Position ansehe.

" Was meintest du " frage ich ihn mit schwacher Stimme und sehe ihn fragend an.

" Du hattest einen Anfall " erklärt er kurz.

" Was ? Ich ? " frage ich.

" Ja du" und " Wenn du das nächste mal in deiner Vergangenheit wühlst, solltest du meine Hilfe in Anspruch nehmen " belehrt er mich und bereitet sich vor.

" Was hast du vor ?" frage ich ihn. " Ich will dir helfen mit deiner Vergangenheit klarzukommen " ist seine kurze Antwort.

" Gut, aber sag nicht das ich dich nicht gewarnt hätte ".

Als unsere beiden Ichs miteinander verschmelzen, sehe ich erneut diese schrecklichen Bilder und erliege einem weiteren Anfall, da Saval aber nicht davon betroffen zu sein scheint, beschließt er diesmal den auf mich zurasenden Schlüsselbund zu fangen und verpasst meinem Ex eine schallende Ohrfeige.

Als Saval die Gedankenverschmelzung auflöst und ich leise kichere sagt er " Jetzt hat er das was er verdient".

" Ja nen Satz rote Ohren " antworte ich kichernd.

" Du bist aber noch nicht ganz gesund " sagt er und deutet auf den gebrochenen Fuß.

" Wie hab ich das denn hingekriegt ? " frage ich und blicke auf den in blaues Leinen gehüllten Fuß.

" Offensichtlich war das hier nicht dein erster Anfall " stellt er fest und ich wundere mich etwas, belasse es aber dabei und schlafe ein wenig.

Einige Zeit später hält der Orbiter auf dem Parkplatz vor dem Zentralkrankenhaus und ich erwache durch ein leises Zischen der Hintertüren.

Da ich nur noch Saval sehe nehme ich an das Seral in das Krankenhaus ging um eine Schwebetrage zu holen.

Also frage ich Saval " Wo ist denn Seral hin ? ".

" Er ist ins Krankenhaus um die Sanitäter zu verständigen " antwortet er und steht auf um mich auf die Ladefläche zu heben als mich ein plötzlicher Ruck des Fahrzeugs aus der Schlafnische katapultiert und mich zu Boden befördert.

Fluchend raffe ich mich auf und schnappe nach Luft.

Saval der ebenfalls zu Boden gerissen wurde setzt sich neben mich und fragt ob er mir helfen solle.

Ich verneine und greife mir meinen Stock um zur nahe gelegenen Hintertür zu kommen als Seral schon mit den Sanitätern an eben dieser erscheint.

Saval der nun an der Tür steht, hilft mir auf die Trage und folgt den Sanitätern in die Klinik um seine Mutter zu besuchen, die sich auf Grund eines Hirninfarktes behandeln lassen mußte und sich nun in der Reha-Phase befindet.

Ich werde nun in einen der Behandlungsräume gebracht in dem mich mein Ehemann Steve mit der medizinischen Ausrüstung erwartet und fragt " Wie hast du das denn geschafft ?".

" Ich bin umgeknickt " antworte ich und beobachte wie er sich den Tricorder nimmt.

" Das glaube ich nicht " sagt er und führt diesen über mein Bein als ich erneut einen Anfall erleide.

" Schwester Della, Trixolin, sofort !" schreit er die Schwester an und versucht mich auf dem Biobett zu halten " und warum zum Geier funktioniert dieser dämliche Kraftfeldgenerator immer noch nicht " .

Schwester Della eilt mit dem Injektor zu ihm und wenig später wundere ich mich das Steve jetzt mit dem Tricorder hinter mir steht und diesen um meinen Kopf kreisen lässt.

" Was ist passiert Steve ?" ich setze mich auf und blicke ihn an.

" Du hattest einen Anfall" sagt er und klappt den Tricorder zu.

" Schon wieder ? " frage ich.

" Ja, Saval hat mir von dem anderen erzählt bevor er zu seiner Mutter ging " die vom Tricorder aufgenommen Daten werden nun auf dem Bildschirm an der gegenüberliegenden Wand angezeigt.

" Weißt du wo ran es liegt ?" Steve geht zu der Anzeige und vergleicht sie mit der von Saval als dieser sich im Nemtarr befand und antwortet nach einer zögerlichen Sekunde " Ich würde sagen das du dich austoben solltest um das Problem zu lösen ".

" Weißt du was du da von mir verlangst Steve ?" frage ich ihn und bemerke kaum das er sich enorm zurückhalten muß um nicht gleich loszubrüllen als er mich ansieht und " Ja das weiß ich " sagt.

" Ich durchlebe gerade denselben Zustand wie du " schafft er gerade noch hinzuzufügen bevor er bewußtlos zu Boden geht und die Schwester den gebrochenen Knochen richtet und zusammenschweisst.

Ich bedanke mich bei ihr und verbinde mich mit Steve um die Wahrheit herauszufinden.

Als ich das beendet habe weiß ich das er diese gesagt hat verpasse ich ihm eine Ladung Trixolin und begebe mich mit ihm in seine Wohnung wo ich einige Stumpenkerzen repliziere und ein wenig Platz schaffe um die Felldecke auf dem Boden zu platzieren.

Als ich gerade unter der Dusche stehe höre ich wie er über eine der Stumpen stolpert, da ich vergessen habe das Licht wieder einzuschalten, ich trockne mich ab und gehe nun nackt in das Wohnzimmer zurück und schalte das Licht an.

Steve steht da sieht wie ich eine nach der anderen Stumpe entzünde und fängt an sich nach und nach auszuziehen.

Ich nehme die umgefallene Stumpe entzünde sie und berühre seine Wange mit der freien Hand worauf eine telephatische Verbindung zwischen uns beiden entsteht und unsere Körper vor Lust bebend auf die Matratze fallen.

Zum Glück erlischt die Stumpe gleich und wir können uns ungestört unserer Leidenschaft hingeben.

Am nächsten Tag spüre ich wie eine sanfte Sommerbrise über meine Haut streicht und ich drehe mich zu Steve um.

Ich sehe wie er langsam erwacht und küsse ihn sanft auf die Wange.

Als er erwacht ist verschmelzen wir erneut unsere Gedanken und so finden wir heraus das ich in einem Jahr Zwillinge zur Welt bringen werde.

Wir beenden unsere Verschmelzung und ich gehe zum Replikator und bestelle für uns eine große Schale Sagamus mit Erdbeeren, da ertönt im Hintergrund die Stimme des Computers, die mich an meinen Termin bei Sauana erinnert, dem ich einige Heilpflanzen abkaufen wollte und so stelle ich die Schale Sagamus ab und rufe mir ein Taxi das mich zu Sauanas Adresse bringen soll, schnell verabschiede ich mich von Steve und begebe mich auf den Parkplatz des Krankenhauses in dessen 255 Stock sich Steves Wohnung befindet.

Als das Taxi eintrifft winke ich Seral zu und wünsche ihm ein erfolgreiches Ende seines bald beginnenden Nemtarrs, da ich weiß das er Telepath lasse ich ihm diesen Wunsch auf diese nur seinem Volk bekannte Art und Weise da.

Das Taxi bringt mich zu der genannten Adresse.

Dort treffe ich einen wütenden Volconier der mich mit den Worten " Verdammt noch mal Germania was denken sie sich erst jetzt aufzutauchen ich habe nicht ewig Zeit " empfängt.

Ich antworte mit gleicher Schärfe " Was ich denke ist immer noch meine Sache und ich habe ein gesundheitliches Problem gehabt wenn sie mir das nicht glauben wollen überprüfen sie es Verdaskar".

Die aufgezogen Nebelschwaden lichten sich als er erkennt das ich nicht in der Lage war den Termin einzuhalten und er entschuldigt sich mit den Worten " Das konnte ich nicht wissen Teuerste, ihr seit eine wahrhaft weise Frau, ich hoffe mein torhaftes Verhalten hat euch nicht erzürnt, Eminenz ".

Ich antworte " das hofft ihr, doch könnt ihrs nicht wissen, die Geister waren so gütig und befreiten deine Seele einst von unsäglichem Leid, dem Fieber des unendlichen Wahns, weil ich sie darum bat, und du du besitzt die Dreistigkeit mir zu befehlen ? ".

" Nun weis ich das ihr es wahrhaftig seit weise Frau die ihr euch Germania nennt, lasst uns nun dieses Gezänk beenden".

" Ich vergebe euch Verdaskar, doch solltet ihr wissen das meine Geduld nicht ewig währed " beleidigt drehe ich mich von ihm weg und schaue in die Ferne wo gerade ein paar Fellkrabben aus einer alten Ruine krabbeln und die Kakteenstacheln von den Kakteen pflücken und damit fechten oder heruntergefallene Kallabrabeeren aufspiessen oder diese essen.

Eine der Fellkrabben steuert direkt mit einem Kallabrabeerenspiess auf mich zu legt diesen vor meine Füße und krabbelt langsam an mir hoch und kitzelt mich am Ohr, wodurch eine kurze Verbindung zu ihr entsteht und sie mich wissen läßt das die Geburt meiner Babys eine leichte sein wird.

Zuerst wundere ich mich etwas, doch dann merke ich das dies der Geist meiner Großmutter war, der da zu mir sprach.

Sauana hat bereits einige Heilpflanzen zusammengetragen als ich mit dem Spiess in der Hand auf ihn zu gehe und ihn um eine Kallabrapflanze bitte.

Seltsamer weise geht er ohne ein Wort zu sagen hinters Haus und holt eine besonders prachtvolle hervor.

Als ich ihn nach dem Preis frage sagt er nur " Hmm normaler Weise nehme ich allein für diese Pflanze 350 Credits, für sie mache ich aber gerne eine Ausnahme werte Frau, 50 Credits für alles ".

Ich wende mich ihm zu und sehe wie er vor mir eine wahre Blütenpracht aufreiht und vergesse nun das ich eigentlich sauer auf ihn war ".

Ich benötige noch einige Salben, Seren und Tränke, was würde dies kosten ?" frage ich ihn und gebe ihm die ziehmlich lange Liste.

Zuerst blickt er etwas merkwürdig drein, doch dann verschwindet er mit den Worten " Für die Person die mich das Heilen lehrte nichts ".

Da er noch nicht wieder aufgetaucht ist zücke ich das Vidfon und rufe mir ein Taxi.

Ich entfalte gerade die Schwebeplattform als er zurückkommt um mir den Gesamtpreis zu nennen und so landet mein Vidfon im Sand als ich mich erschrecke.

" 53 Credits bitte, die Pergamente kosten natürlich extra " sagt er als er in mein fragendes Gesicht blickt.

" Wieso 53 ? Vorhin sagten sie etwas von 50 !" antworte ich fragend.

" Nun die Pergamente und der Ritualkrams kosten zusammen 3 " sagt er und packt alles auf die Plattform die nur wenig später im Taxi verstaut wird, ich krame nach dem Geld und gebe ihm 54 Credits um ihm zu zeigen das ich nicht mehr sauer auf ihn bin.

Er verabschiedet sich noch mit einem " Ihr seit wahrlich edelmütig werte Frau, lebet lang und friedvoll " bevor ich ohne weitere Worte im Taxi verschwinde.
Wenige Wochen später verlassen ich und Steve Volcon um zur Erde zurückzukehren. Wir kaufen uns von unseren beiden Gehältern ein großes Grundstück in der Nähe des Regenwaldes in Afrika, wo wir gemeinsam mit einigen Traditionalisten und Wiccanern eine Gemeinschaft gründen. Nach einem Jahr werden meine beiden Kinder Anna und Sahra geboren. Die Geburt verlief genauso wie es mir meine Großmutter einst sagte. In einem Gedenkritual danke ich ihr für ihre weisen Worte und lege ein Bündel verschiedener Kräuter an ihren ehemaligen Lieblingsplatz. Anna wird eine hervorragende Ärztin und Sahra geht bei Master Kintara in die Lehre, sie wird später eine Meisterin auf dem Gebiet der traditionellen Heilkunst. Da ich nun mittlerweile auf die 45 zugehe beschließe ich Sahra und Anna zu mir zu Bitten und übergebe ihnen ihre Pergamentrollen. Anna weigert sich zuerst nimmt sie dann aber doch an.

In dieser Geschichte bin ich eine Wissenschaftlerin die durch die Gesellschaft des späten 21 Jahrhunderts gezwungen wird ihre Errungenschaften zu zerstören und mit ihrem Team in die Zukunft zu fliehen.


Mehr erfahrt ihr in der folgenden Geschichte.

Beitrag wurde am 23. Juni 2008, 18:27 Uhr editiert.




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