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Baby Chakotay
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Das Kursive sind Gedanken.

Kapitel 1

Es war ein ereignisloser Tag an Bord der Voyager, Chakotay saß in seinem Büro und war Berichte am Bearbeiten.

Er begann zu gähnen, stand auf und ging ins Bad, dort zog er sich aus und legte sich dann ins Bett.

Nach ein paar Stunden schlechten Schlafes ging er zur Krankenstation und ließ sich vom Doc ein Hypospray geben.

Danach ging er wieder in sein Quartier und legte sich wieder ins Bett und schlief direkt ein.

Das Hypospray hatte seine gewünschte Wirkung erbracht.

Der Rote Alarm ging los, da es eine kleine Erschütterung gab.

Kathryn kam auf die Brücke gestürmt, da sie noch im Bereitschaftsraum am Arbeiten war.

Bericht, rief sie sofort.

Wir wissen nicht genau was es war, da die Sensoren nichts erkennen konnten, berichtete Harry.

Die nächste Schicht begann.
Es kamen Berichte von allen Stationen, die meldeten, dass kein Schaden vorläge.

Chakotay war schon 10 Minuten überfällig, als Tuvok ihn rief.

Tuvok an Chakotay, Commander, ihr Dienst hat schon begonnen.

»Mann, Tuvok, ich bin doch hier, aber irgendwie komm ich nicht an meinen Kommunikator.«
Computer, wo befindet sich Commander Chakotay?, fragte Tuvok.
Commander Chakotay befindet sich in seinem Quartier, sagte die Computerstimme.

Tuvok machte sich auf den Weg zu Deck 5 zu Chakotays Quartier.

Dort angekommen drückte er den Türmelder.
Es geschah aber nichts, er überbrückte die Tür und betrat das Quartier.

Er ging ins Schlafzimmer, sah aber keinen Commander, sondern nur ein Baby auf dem Bett liegen.

Tuvok zog eine Augenbraue nach oben und nahm das Baby, das er in die Decke eingewickelt hatte, mit und ging auf die Krankenstation.

Da der Doc nicht zu sehen war, befahl er dem Computer, das MHN zu aktivieren.

Der Doc erschien. Nennen Sie die ... Ah, Mister Tuvok, was führt Sie zu mir?

Wie auf Kommando fing das kleine Etwas auf Tuvoks Arm mörderisch an zu schreien.
Der Doc nahm das Bündel und legte es auf ein Biobett, um es zu scannen.

»Wieso bin ich auf der Krankenstation? Und warum hab ich keine Kontrolle über meinen Körper! Ich habe Hunger.«

Als er das Scannen beendet hatte, ging er an seine Konsole und wollte die Daten auswerten, aber das Geschrei des Babys machte auch einem Hologramm zu schaffen.

Doctor an Janeway!
Janeway hier.
Könnten Sie auf die Krankenstation kommen?
Ja, bin unterwegs.

Fünf Minuten später kam Kathryn auf die Krankenstation und wurde von einem höllischen Lärm empfangen.
Sie ging zum Doctor. Doctor, wer macht hier so einen höllischen Lärm?, fragte Kathryn genervt.
Nun, ich habe es geschafft, trotz des Lärms die Daten auszuwerten. Es handelt sich dabei um Commander Chakotay, er ist jetzt ein sechs Monate alter Säugling, antwortete der Doctor.
Und wieso schreit er?, fragte sie.
Ich weiß es nicht", antwortete er.

Kathryn ging zu dem Säugling und nahm ihn auf den Arm, das Weinen verebbte langsam.

»Kathryn ist da, jetzt wird alles gut.«

Wenn das wirklich Chakotay ist, kann ich mir vorstellen, warum er aufgehört hat", sagte sie zum Doctor.

»Aber testen, ob es der Grund ist, den ich mir vorstelle, muss ich dennoch, dachte sie.«

Sie legte ihn zurück auf das Biobett und entfernte sich ein paar Schritte so dass er sie nicht mehr sehen konnte.

»Wo ist Kathryn? Mir ist kalt und ich habe Hunger.«
Er fing an wieder an zu schreien.

Hab ich es mir doch gedacht, sagte Kathryn zu sich.

Sie ging wieder zurück, sah auf das kleine Bündel hinab.
Hey, nicht weinen, das passt irgendwie nicht zu Ihnen. Wir machen einen Deal, wenn du aufhörst zu weinen, nehm ich dich auf den Arm, sagte Kathryn freundlich zu Chakotay.

Schlagartig war er ruhig und Kathryn nahm ihn auf den Arm.

Sie ging zum Doc.
Doctor, kann ich ihn mitnehmen, oder soll er hier weiterschreien? Sie wissen ja, dass ich viel zu tun habe, fragte Kathryn.
Ja, Captain. Ich weiß. Nehmen Sie ihn ruhig mit, aber ich würde ihm noch was Passendes anziehen, die Decke hält ihn nicht wirklich warm.
In Ordnung, Doc, sagte sie und verschwand von der Krankenstation.

TBC

Beitrag wurde am 24. Dezember 2009, 22:56 Uhr editiert.




01.8.2009, 18:35

 
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Kapitel 2

Dort legte sie eine Decke auf den Boden und ihn darauf, da sie ja erst Sachen für ihn replizieren musste.

Sie brauchte ziemlich lange um ihn anzuziehen, da er die ganze Zeit am Zappeln war.

Aber sie hatte es schließlich geschafft, nun musste sie sich erst mal frisch machen, da es ziemlich anstrengend war.

Nach weiteren zehn Minuten nahm sie Chakotay auf den Arm und machte sich auf den Weg zur Brücke, was unterwegs natürlich nicht ohne Folgen blieb.
Der Captain mit einem Baby auf dem Arm, das sorgte für große Augen und eine Menge neuer Gerüchte.

Im Turbolift fing er plötzlich wieder an zu schreien.
Hey, was ist los?, fragte Kathryn.

»Tolle Frage, ich kann noch nicht reden, aber trotzdem: Ich habe Hunger«!

Sie hob ihn hoch, als sich die Türen öffneten. Das Schreien sorgte dafür, dass sich viele Gesichter verwundert zu ihr umdrehten.

Sie kam aus dem Turbolift und ging in ihren Bereitschaftsraum.
Sie spürte die Blicke in ihren Rücken, die aber im Moment nicht so wichtig waren, weil sie ihn erst ruhig stellen wollte. Das Geschrei konnte ja kein Mensch auf Dauer ertragen.

Sie ging zum Replikator und replizierte eine Flasche mit Milch, setzte sich aufs Sofa, legte das Baby in ihren Arm und gab ihm die Flasche, die es gierig verschlang.

Nachdem er die Flasche geleert hatte, nahm sie ihn hoch, damit er aufstoßen konnte. Ihm fielen langsam die Augen zu und schon war er eingeschlafen.

Sie legte ihn in eine Art Transportsitz, den sie eben repliziert hatte und befestigte noch einen Kommunikator daran, damit sie mitbekam, wenn er wieder aufwachte.

Sie ging auf die Brücke und befahl alle Führungsoffiziere in den Besprechungsraum.

Als sich alle Führungsoffiziere gesetzt hatten, begann Kathryn. Das Baby, das sie eben hörten, war Commander Chakotay. Der Doctor weiß noch nicht, wie er in diesen Zustand kam.

Wer wird ihn solange versorgen?, fragte B'elanna.
Nun, Lieutenant. Das werde wohl ich machen, da er anscheinend nur bei mir ruhig ist.
Aber Sie können es auch gerne probieren, wenn er aufwacht, sagte Kathryn.

Gut, ich versuche es, sagte B'elanna.
Sonst noch Fragen? Nein, dann wegtreten!, befahl Kathryn.

Sie gingen alle wieder an ihre Arbeit zurück.

Kathryn saß in ihrem Sessel auf der Brücke und bearbeitet ihre Berichte, weil sie ja Chakotay nicht wecken wollte, er würde schon früh genug aufwachen.

Sie hörte, dass er aufgewacht war und rief B'elanna, da diese ja probieren wollte ihn zu beruhigen.
B'elanna kam auf die Brücke und ging in den Bereitschaftsraum.

Chakotay hörte auf zu weinen, als er sie sah.
»B'elanna ist da, na gut. Vielleicht hat Kathryn ja zu viel zu tun.«

Sie hob ihn aus dem Sitz und nahm ihn auf den Arm.

»Hilfe, ist das eklig. Wie krieg ich jetzt eine frische Windel! Ach ja, schreien. Obwohl das furchtbar anstrengend ist.«

Chakotay fing an zu schreien. Deshalb übergab B'elanna ihn an Kathryn, aber er schrie weiter.

Sie stand auf und ging in ihren Bereitschaftsraum.
Dort replizierte sie eine Flasche Milch. Vielleicht hatte er ja Hunger, aber diese verweigerte er.

Also war seine Windel voll, sie nahm die Decke aus dem Sitz, legte diese auf den Boden und ihn darauf.

»Ich hab zwar keine Ahnung, wie man das macht, aber Probieren geht ja bekanntlich über Studieren,« dachte sie.

Sie zog ihm den Strampler aus und dabei kam ihr ein fürchterlicher Geruch entgegen.

Oh, Mann, der Geruch ist ja noch schlimmer, als der Leolawurzeleintopf von Neelix. Naja, auf in den Kampf, sagte sie zu sich.

Als sie die Windel öffnete, wurde der Geruch noch schlimmer, deswegen entfernte sie die Windel und recycelte sie sofort.

Sie machte ihn sauber, schmierte ihm noch was von der Creme auf seinen Po und zog ihm eine neue Windel an.

Nun waren auch noch die Sachen voll, also zog sie ihm diese aus, was einfacher war, als das spätere Anziehen, das sie dann auch noch bewältigte.

Für ihre Mühen bekam sie ein verdammt süßes Babylächeln von ihm.

Sie hob ihn hoch, setzte ihn in den Tragesitz und ging sich die Hände waschen.

Danach nahm sie den Tragesitz mit auf die Brücke und stellte ihn auf den Platz neben sich, so hatte sie Chakotay die ganze Zeit im Blickfeld und er sah sie auch.

TBC

Beitrag wurde am 24. Dezember 2009, 23:02 Uhr editiert.




02.8.2009, 14:11

 
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Kapitel 3

Die Ablösung kam. Kathryn unterhielt sich noch mit dem Offizier und ging dann mit dem Baby in ihr Quartier.
Sie stellte ihn aufs Sofa. So, jetzt holen wir dir erst mal was zu essen. Du hast sicher Hunger.
»Sie hat recht, ich habe Hunger, nur gut, dass sie auf die Idee kam, bevor ich mich melden musste, das ist nämlich jedes Mal furchtbar anstrengend.«
Sie hob ihn aus dem Sitz und setze sich mit ihm aufs Sofa, dann gab sie ihm die Flasche, die er auch schnell ausgetrunken hatte.

»Langsam gewöhn ich mich an den Geschmack, aber es macht satt.«

Sie hob ihn an ihre Schulter und er machte einen Riesenaufstoßer.
Sie merkte, das seine Windel mal wieder voll war und machte ihn sauber, da sie ja langsam Übung darin bekam.
Danach setzte sie sich auf den Boden und spielte mit ihm, was ihm natürlich gefiel, dabei bemerkte sie, dass er mal ein Bad bräuchte.
Das wird sicher eine Katastrophe, dachte sie sich.
Also ließ sie ein wenig Wasser in die Badewanne ein und prüfte, ob es auch nicht zu heiß war, dann holte sie Baby Chak, zog ihn aus und setzte ihn vorsichtig mit einem Arm festhaltend in die Wanne.
Was ihm anscheinend gefiel, da er ein vergnügtes Brabbeln herausbrachte. Sie wusch ihn mit einem weichen Waschlappen, während er planschte und Kathryn somit nass machte.
Was sie aber zum Lächeln brachte, da es ihm anscheinend solchen Spaß machte.
Sie hob ihn aus der Badewanne und wickelte ihn in ein Handtuch ein, dann ging sie ins Schlafzimmer und legte ihn aufs Bett.
So, ich werde dir was Bequemes zum schlafen holen, dass du mir ja nicht wegläufst, scherzte sie.

»Ich würde doch nie auf die Idee kommen wegzulaufen, jetzt wo ich schon mal im Bett vom Captain liege, aber natürlich die falsche Größe habe. Wie sollte es auch anders sein.«

Wenig später kam sie zurück mit frischen Anziehsachen und den Wickelutensilien.
Sie trocknete ihn vorsichtig ab, zog ihm die Windel und die Sachen an und baute eine Absperrung auf ihrem Bett, da er ja schlecht in dem Sitz schlafen konnte. für Tagsüber in Ordnung aber nachts war es doch ein wenig unbequem.
Sie legte ihn darein, ging sich umziehen und legte sich dann auch ins Bett.
Sie fand das Baby neben sich so süß, dass sie vergaß, dass es Chakotay war und ihm einen kleinen Kuss auf seine Stirn drückte. So schliefen sie ein.

»Mein erster Kuss von ihr und dann hab ich auch noch die falsche Größe, das kann ja auch nur mir passieren.«

Kathryn erwachte, da der kleine Wurm neben ihr am Schreien war.
»Wo bin ich? Hilfe, ich bin immer noch ein Baby!«
Sie drehte sich um und holte ihn zu sich. Sie legte ihn auf ihren Oberkörper und streichelte über seinen Rücken.
Hm... Hast du schlecht geträumt, mein Kleiner?
Die Wärme, die von ihr auf ihn überging, beruhigte ihn.
»Ich liege auf Kathryn, sie ist so schön warm, alles wird gut.«
Der Kleine war wieder eingeschlafen und genau das tat sie jetzt auch, bis der Weckruf ertönte.
Computer Weckruf deaktivieren, murmelte Kathryn.
Sie schaute hinunter und er schlief noch so friedlich. Sie legt ihn vorsichtig aufs Bett, so dass er ja nicht aufwachte und stand vorsichtig auf.
Sie ging ins Bad um zu duschen, als sie dann später im Bademantel wieder ins Schlafzimmer kam, war der Kleine schon munter und spielte mit seinen Füßen.
Sie lächelte und ging sich ihre Haare trocknen.
Doktor an Janeway!
Janeway hier.
Könnten Sie auf die Krankenstation mit Baby Commander kommen? Ich habe ein Gegenmittel entwickeln können.
Ich bin unterwegs! Janeway Ende.
Sie zog sich an und machte dann den Kleinen fertig. Nach einer halben Stunde machte sie sich auf den Weg zur Krankenstation.
Dort angekommen, ging sie zum Doctor.
Ah, Captain, legen Sie ihn bitte auf das Biobett, sagte der Doc.
Sie legte ihn vorsichtig auf das Biobett.
Ich habe dieses Gerät entwickelt, es ist ein Quantenzellenmodulator. Mit ihm sollte ich in der Lage sein, den Commander nach einmaliger Bestrahlung in seine erwachsene Form zu verwandeln. Allerdings kann es sein, dass die Wirkung erst in den nächsten 24 Stunden eintritt.
Sie nahm ihn hoch, ich freue mich schon darauf, wenn Sie wieder erwachsen sind, meinte sie zu ihm.
Gute Arbeit, Doc, sagte der Captain und verließ die Krankenstation.

Kathryn saß in ihrem Bereitschaftsraum mit einem friedlich aussehenden Baby Commander.
Sie betrachtete ihn und versank in Gedanken:
Ich hoffe mal, er kann sich an nichts erinnern, wenn er wieder normal ist, wenn doch, hab ich ein Problem.
Da er sicher mit mir darüber reden will, oh ja, dann habe ich ein Riesenproblem, da er auf mir geschlafen hat. Er hat sogar in dieser Form eine riesige Anziehungskraft. Und ich kann ihm kaum widerstehen. Wie sollte ich auch, wenn ich mich um ihn kümmern muss? grübelte sie.

»Kathryn sieht so nachdenklich aus, sie denkt sicher darüber nach, ob ich mich an die Dinge in dieser Größe erinnern kann und wenn, wie sie dann mit mir umgehen soll, das wird ein interessantes Gespräch. Ich freue mich schon darauf, wieder reden zu können.
Oh Mann, ich bekomme Hunger. Tut mir ja leid, dass ich sie aus ihren Gedanken reißen muss, aber was soll ich machen.«

Er begann zu schreien und der Captain erschreckte sich und musste sich erst mal orientieren, wo das Schreien herkam.
"Ach ja, mein Baby Commander", sagte sie zu sich.
Sie ging zu ihm und nahm ihn auf den Arm
So wie du mich ansiehst, hast du sicher Hunger?, fragte sie das Baby.
»Ja, hab ich. Sie kann in meinem Gesicht wirklich, auch wirklich immer lesen, unglaublich.«
Sie setzte sich aufs Sofa, legte ihn in Position und gab ihm die Flasche.
Als er fertig getrunken hatte, stellte sie die Flasche auf den Tisch und legte ihn über ihre Schulter.
Er machte einen großen Aufstosser und lächelte zufrieden, er lag in ihrem Arm und sah sie an, was sie dazu veranlasste, in seinen braunen Babyaugen zu versinken.
Ach, Chakotay, wie gerne würde ich dir das, was ich die jetzt sage, als Erwachsener sagen, aber das geht nicht, deswegen sage ich es dir jetzt, wo du noch so klein und niedlich bist.
Damit diese Last ein wenig leichter wird. Ich liebe dich, du kannst dir nicht vorstellen wie sehr, aber ich darf es dir nie sagen, wenn du mir widersprechen kannst, da ich dir sonst nur wehtun müsste, und das will ich nicht, sagte Kathryn ein wenig traurig.
»Oh Mann, sie liebt mich, ich hab es mir immer gedacht, aber sie hätte es nie zugegeben. Sie muss wirklich denken, ich würde sie nicht verstehen oder ich würde das alles vergessen, wenn ich wieder normal bin.«
Als Chakotay aufwachte, fühlte er sich ein wenig bleiern, aber er war wieder erwachsen, was er bemerkte, als er die Augen öffnete. Aber da war noch etwas anders, er war in Kathryns Quartier »aber wo war sie?«
Er stand auf und lief zuerst einmal ins Bad. Dort machte er zuerst einmal das kalte Wasser an, damit wusch er sich sein Gesicht. Er trocknete es sich ab und lief in den Wohnraum auch hier war sie nicht, er ging zurück ins Schlafzimmer und entdeckte, dass ein kleines Knäuel auf dem Bett lag.
Er ging darauf zu und sah ein kleines wunderschönes Baby dort liegen, das noch schlief.
Er ließ es schlafen, er brauchte jetzt was zum Anziehen, da er das Baby ja schlecht in Shorts begrüßen konnte.
Also ging er in sein Quartier, zog sich an und kehrte dann zurück.
Er nahm das Knäuel auf den Arm und machte sich auf den Weg zur Krankenstation. Unterwegs bekam er erstaunte Blicke zugeworfen, da er es nun war, der ein Baby auf dem Arm hatte.
Er betrat die Krankenstation.
Ein erstaunter Doctor begrüßte ihn. Guten Morgen, Commander, was kann ich für Sie tun?
Sie könnten mir sagen, ob das Knäuel hier der Captain ist! Und wenn ja, wieso sie ein Baby ist?!, fragte Chakotay interessiert.
Der Doctor holte einen Tricorder und scannte das Bündel. Nach wenigen Minuten stellte er fest, dass es sich um den Captain handelte. diese wachte durch den ganzen Trouble um sie herum auf und begann zu schreien.
Hey, wer wird den gleich anfangen zu weinen, ist doch alles gut, ich bin doch da. Ihnen wird schon nichts passieren, Captain, sagte Chakotay sanft zu dem Baby.
»Hey, was ist los? Warum hat Chakotay mich auf dem Arm! Oh nein, jetzt bin ich das Baby. Ich werde den Doc umprogrammieren, wenn ich wieder meine normale Größe habe. Aber ich muss zugeben, bei ihm gefällt es mir.«
Sie hörte auf zu weinen.
Doc, können Sie den Captain nicht genauso zurückverwandeln wie mich?, fragte Chakotay erwartungsvoll.
Nein, kann ich nicht, da ich erst rausfinden muss, wie der Captain ein Baby wurde. Solange müssen Sie sich um sie kümmern, Commander, antwortete er.
Das wird interessant, dachte sich Chakotay.
»Nun kann ich ihn genauso nerven, wie er mich, als er ein Baby war, ausgleichende Gerechtigkeit nennt man das.«
Sie begann zu lächeln
Hey, Doc, Ihr Vorschlag gefällt ihr.
Woher wissen Sie das, Commander?
Sie lächelt, Doc.
Stimmt, das ist ein gutes Zeichen.
In Ordnung, Doc, ich bin auf der Brücke, wenn es neue Erkenntnisse gibt.
Er verließ die Krankenstation und ging noch an Kathryns Quartier vorbei, weil dort die ganzen Babysachen waren.
Er hatte es schneller geschafft, das Baby anzuziehen, als Kathryn bei ihrem ersten Versuch, was vermutlich an seiner ruhigen Art lag.
Dann machte er sich auf den Weg zur Brücke.

TBC

Beitrag wurde am 24. Dezember 2009, 23:04 Uhr editiert.




06.8.2009, 17:06

 
Fähnrich
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Hallo, Colonel! Grafik
Deine Geschichte ist interessant! Die beiden abwechselnd als Babys zu erleben, entbehrt auch nicht einem gewissen Touch von Humor!
Aus meiner Sicht, einige Gedanken, Anregungen etc.:
Von Kapitel zu Kapitel merkt man schon eine Steigerung der Wortwahl und es folgen längere Satzbauten, die einander aufbauen und somit ein geläufigeres Weiterlesen ermöglicht.
Manchmal wirkt doch der einen oder andere Satz, als würde er nicht zu den vergangenem gehören...

Vielleicht, statt denken, erzählen, sagen etc. im Anschluss, könntest du Handlungen folgen lassen, da man die in Anführungszeichen gesetzte Sätze u.a. schon als Aussage, Frage etc. erkennt bzw. erkennen kann.


Soweit von mir ein Review. Wünsche Dir weiter viel Freude dabei und hoffe, du erhälst noch weitere Feedbacks!
Bin gespannt, wie es weiter geht! Lieben Gruß! Grafik




Humor ist das Salz in der Ursuppe!

07.8.2009, 17:38

 
Kadett
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Thx fürs kommi

Kapitel 4

Unterwegs begann Kathryn zu quengeln und sie machte Chakotay beim Schreien echte Konkurrenz.
Auf der Brücke angekommen, ging er zuerst in den Bereitschaftsraum und holte eine Flasche Milch, gab sie ihr und ging auf die Brücke zurück, setzte sich auf seinen Platz und hatte ein fröhlich nuckelndes Baby auf dem Arm.
Tom drehte sich um und Chakotay sah, was er dachte, und rief eine Besprechung ein.
***********
Im Besprechungsraum
Alle Führungsoffiziere hatten sich eingefunden.
Der Baby Captain saß friedlich in seinem Tragesitz, der auf dem Platz des Captains stand.
Ist der Captain jetzt ein Baby?, kam es neugierig von Tom.
Ja, das ist der Captain, Tom, aber ich gebe eine Warnung aus, antwortete Chakotay.
Wieso?, fragte nun B'elanna.
Nun, da ich mich an alles, was ich in dieser Form erlebt hab, erinnern kann und auch verstanden habe, was jemand zu mir gesagt hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Captain Sie alle versteht und sich an alles erinnert, wenn sie wieder ihre normale Größe hat. Daher gebe ich den Befehl, raus dass keiner das Baby zum Weinen bringen darf, außer es fängt von selbst an. Dann können Sie versuchen, es zu beruhigen. Wenn es auf Ihrem Arm nicht aufhört zu weinen, hat es Hunger oder die Windel ist voll. Wenn es das nicht ist, würde ich vermuten, das Baby vermisst mich! Noch Fragen?, kommentierte Chakotay.
»Er weiß, dass ich ihn verstehen kann, oh, ich habe ein Riesenproblem. Er hat mich verstanden und nichts vergessen.
Will er deshalb, dass die andern sich um mich kümmern. Er hat es anscheinend aufgegeben, darauf zu warten, dass ich ihm meine Gefühle gestehe. Was hab ich bloß getan, ich hab nichts getan, und genau das ist es ja, und jetzt liebt er mich nicht mehr. Dann kann ich unmöglich seine Nähe ertragen, während ich in diesem Zustand bin. Oder vielleicht ändert er ja noch seine Meinung, da ich sicher ein recht niedliches Baby bin.«
Gut, keine Fragen, dann Wegtreten, befahl Chakotay.
Er nahm den Tragesitz und kehrte auf die Brücke zurück. Dort stellte den Sitz auf den Platz des Captains und setzte sich daneben.
Dann begann er die Berichte zu lesen, was relativ viel war, da er die vom Captain ja auch noch lesen musste. Aber ihr ging es ja in dieser Situation auch nicht besser, da musste sie seine Berichte lesen, also glich sich das jetzt wieder aus.
Chakotay ging mit einem Pad in der Hand in den Turbolift und fuhr in den Maschinenraum. Dort ging er auf B´elanna zu. Was bedeutet das?, und gab ihr das Pad. B´elanna staunte. So einen Bericht hatte sie noch nie gesehen, da er bis oben hin voll war mit den kompliziertesten Fach ausdrücken.
Da konnte nur Carey helfen, den sie auch prompt rief. Dieser kam sofort auf sie zu.
Sie reichte ihm das Pad, das er sich aufmerksam durchlas.
Ein Statusbericht des Warpkerns. dem Captains seine berichte sind immer so geschrieben. Was ist das Problem bei diesem, wenn ich fragen darf, Sir?"
Wie gerufen kam Tom in den Maschinenraum und der Geräuschpegel erhöhte sich dramatisch. Alle sahen zum Eingang, wo Tom stand und nach Chakotay suchte. Er sah ihn und ging schnellen Schrittes auf ihn zu. Er gab ihm das Baby und das Weinen verebbte.

Meinen Sie, so kann der Captain Berichte lesen, Mister Carey?, fragte Chakotay typisch.
Nein, Sir. Aber der Captain ist ein hübsches Baby, sagte Carey verwundert.
Stimmt, da haben Sie recht, aber eine Beförderung bekommen Sie deswegen nicht, scherzte Chakotay.
Wie, Sir?, fragte Carey noch verwunderter.
Lt. Torres erklärt es Ihnen, erklärte er.

Chakotay und Tom verließen den Maschinenraum wieder und B´elanna klärte Carey auf.

»Oh Mann, ist schreien anstrengend, aber es ist das einzige, womit man hier Aufmerksamkeit bekommt. Carey bekommt für sein Kompliment ein paar Replikatorrationen.«

Auf der Brücke setzte sich Chakotay auf seinen Platz, und hielt Kathryn auf Augenhöhe hoch und grinste sie an. Dabei schüttelte er unmerklich den Kopf.

»Er hält mich für unmöglich! Hey, ich bin ein Baby, die sind nun mal unmöglich.«

Nun setzte er sie in den Sitz zurück und begab sich wieder an die Berichte.

Lt. Alaya kam zur Ablösung von Chakotay, der sprach noch kurz mit ihr, dann nahm er den Tragesitz und ging in sein Quartier.

Er stellte den Sitz aufs Sofa und ging zum Replikator. Dort holte er sich etwas zu essen, da er den ganzen Tag noch nicht dazu kam.

»Ich hab auch Hunger, aber ich bin ja ein nettes Baby und lass ihn zuerst zu Ende essen.«

Als er seinen Teller in den Replikator stellte, begann sie zu weinen. Du hast sicher auch Hunger.
Er replizierte eine Flasche Milch und gab sie ihr, sie nuckelte munter drauf los, nach fünf Minuten war die Flasche leer und das Baby satt.
Chakotay hob sie aus dem Sitz und legte sie an seine Schulter. Dort machte sie einen Captain würdigen Aufstoßer. Nun kam ihm ein fürchterlicher Geruch in die Nase, sie hatte ihn angespuckt und nun war seine Uniform voll.

Was ihn total begeisterte, da er sich jetzt umziehen musste. Also setzte er Kathryn in ihren Sitz zurück und ging sich umziehen, aber wie sollte es anders sein fing Kathryn kurz nachdem er verschwunden war an zu weinen. Chakotay kam oben ohne zurück und sie hörte sofort auf.

Er nahm sie auf den Arm und da roch er es. Ihre Windel war voll, also legte er sie aufs Bett, holte die Utensilien und begann sie zu wickeln.

»Hey, er sieht gut aus, das ist mir noch nie so aufgefallen, ich hatte bisher auch noch nie diese Perspektive um ihn betrachten zu können.«

Fertig, jetzt kann ich mich ja zu Ende umziehen.
Er zog sich eine bequeme Hose und ein T-Shirt an.

»Ich hab die perfekte Perspektive um ihn zu beobachten. Schade, dass ich ihn niemals in erwachsener Form so sehen werde, das ist schon zu schade.
Aber die Regeln hindern mich nun mal daran, aber das Babysein ist bei ihm auch nicht schlecht.
Irgendwie freue ich mich auf die Diskussionen mit ihm und dass ich endlich wieder reden kann, meine Arbeit ausführen kann. Ich freue mich einfach darauf, wieder normal zu sein.«

Inzwischen war er angezogen und nahm das Baby vom Bett. Er spielte mit ihr, bis er begann zu gähnen und meinte Komm, wir gehen schlafen, ich bin müde.
Er machte sie noch frisch, schaute, ob sie noch Hunger hatte und baute dann
eine kleine Barriere und legte sie darein, er legte sich daneben und war schon nach kurzer Zeit eingeschlafen.

TBC

Beitrag wurde am 24. Dezember 2009, 23:10 Uhr editiert.




07.8.2009, 22:21

 
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ja was nein hey weiter schreiben - mittendrinn aufhören also wirklich das ist man so schön am Lesen und dann...

Hi du - na was für eine tolle Story.

Zum Lesen eigentlich in Ordnung ist zwar keine fliesende Geschichte mit anderen Gegenständen, Gesprächen etc. (Falls du weißt was ich meine) sondern nur ein kurzes Hin und Her aber die Idee ist einfach zu gut deshalb sage ich nur eins:

Sofort weiterschreiben!!!!




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

30.10.2009, 15:21

 
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So.. da, anscheinend doch nachfrage besteht und ich in letzter zeit ein wenig beschäftigt war, geht es jetzt weiter.

Kapitel 5

Kathryn wachte auf. Das erste, was sie bemerkte, war, dass ein Arm um ihre Taille lag..
Sie nahm den Arm von ihrer Taille und stand auf, dann verließ sie das Quartier und ging zu ihrem, unterwegs begegneten ihr einige Crewmitglieder, die nur mit dem Kopf nickten.
In ihrem Quartier angekommen, ging sie zuerst einmal duschen, danach zog sie sich ihre Uniform an und ging auf die Brücke.
Ok, mich haben einige Crewmitglieder schon gesehen. Ich bin mir sicher, die Gerüchteküche läuft schon auf vollen Touren. Ich hab mir gar nicht angesehen, bei wem ich aufgewacht bin. Oh Mann, das wird sicher ein harter Tag.
Alle waren erstaunt, als der Captain die Brücke betrat und sich auf ihren Platz setzte.
"Bericht, Mister Paris", befahl Janeway.
Alle Systeme funktionieren innerhalb normaler Parameter, Captain", berichtete Tom noch etwas erstaunt.
Chakotay wachte auf und erschreckte sich, als er bemerkte, dass sein Bettnachbar nicht mehr da war.
"Chakotay an Tuvok!"
"Tuvok hier."
"Der Captain ist verschwunden, schicken Sie sofort ein Sicherheitsteam los, um sie zu suchen!", erklärte er aufgelöst.
Tuvok zog seine linke Augenbraue hoch und antwortete. "Commander, der Captain ist hier auf der Brücke."
"Wie? Ich komme sofort!", entgegnete er.
Chakotay zog sich seinen Bademantel an und begab sich auf die Brücke.
Dort angekommen fragte er Tuvok "Wo ist der Captain?"
Die Angesprochene drehte sich um. "Ich bin hier, Commander."
Chakotay sah überrascht zu dem Platz des Captains hinunter.
"Commander, würde Sie mich bitte begleiten," sagte Janeway.
"Aber sicher, Captain," antwortete er.
Sie gingen zusammen in den Bereitschaftsraum.
"Setzen sie sich doch, Commander."
Chakotay setzte sich auf einen der Besucherstühle.
"Also Commander, wieso haben Sie Tuvok angewiesen, einen Sicherheitstrupp zu Ihnen zu schicken?", fragte sie ihn.
"Nun, Captain, Sie waren als Baby verschwunden und da hab ich mir Gedanken um Sie gemacht."
Oh wie süß, er hat sich Sorgen um mich gemacht , ja klar, er weiss auch, dass ich ihn liebe, und wieso hat er eigentlich nur einen Bademantel an. Das macht es noch schwerer, ihm zu widerstehen.
"Commander, wieso haben Sie eigentlich nur einen Bademantel an?", fragte Kathryn interessiert.
Oh, ich sitze hier und hab tatsächlich nur einen Bademantel an, toll wie soll ich das erklären!
"Nun, Captain. Ich habe vor lauter Sorge um jemanden vergessen, mir etwas anzuziehen," erklärte er peinlich berührt.
"Das ist ja interessant, Commander", sagte Kathryn ironisch.
Kathryn wurde ernst. "Nun, jetzt zu der Situation. Als wir beide Babys waren, hast du mich verstanden, obwohl ich das nicht wusste. Du hast mich verstanden, obwohl ich das nicht wusste! Aber du wusstest, dass ich dich verstehe, weshalb du auch sofort unsere Offiziere einweihen musstest, was mich natürlich nicht begeistert hat. Aber am wenigsten hat mich natürlich begeistert, dass du die Verantwortung für mich als Baby einfach mal so abgegeben hast, obwohl ich wohl mit dir mehr Arbeit hatte als du mit mir."
Kathryn war inzwischen in Rage geraten.

"Kathryn, beruhige dich", versuchte es Chakotay.
"Wieso sollte ich mich beruhigen?", sagte sie immer noch aufgebracht.
"Weil du ja vollkommen recht hast. Ich hatte Angst, mich noch mehr in dich zu verlieben, als ich es eh schon bin, deshalb hab ich es getan. Ich weiß, dass du mich liebst, aber du würdest es nie zugeben, wenn ich dir widersprechen könnte. Genau davor hab ich die größte Angst. Ich kann meine Gefühle nicht verbergen #8211 zumindest nicht mehr #8211 da sie mich eines Tages in den Wahnsinn treiben werden. Ich weiß nicht, wie du das schaffst oder wie du es aushältst", erklärte er ruhig.
"Wie ich das aushalte, willst du wissen? Ich halte es eigentlich gar nicht aus. Ich überspiele es nur mit meinem Captain-Ego und verstecke es hinter der Maske des eiskalten Captains. Aber wenn ich dich so sehe, fällt mir das verdammt schwer, das kannst du mir glauben. Ich müsste eigentlich böse auf dich sein, aber wie kann ich das, wenn du mich so ansiehst! Eigentlich gar nicht, es kostet unglaubliche Überwindung", beendete Kathryn ihren Vortrag.
Chakotay war erst mal sprachlos über ihre Antwort.
"Ich hatte zwar gedacht, dass du Gefühle für mich hast, aber dass es so schlimm für dich ist, hätte ich nie gedacht. Ich gehe jetzt besser. Ich muss mich noch anziehen, bevor mein Dienst beginnt."
Er verließ den Bereitschaftsraum und ließ eine erstaunte Kathryn zurück.
Warum verhält er sich so? Ich dachte, er liebt mich oder hab ich die falschen Signale gegeben!
Chakotay ging in sein Quartier und machte sich für seinen Dienst fertig. Währenddessen ging er in Gedanken noch einmal das Gespräch von vorhin durch.
Auf der Brücke angekommen, setzte Chakotay sich auf seinen Platz, und rief die Berichte ab und bearbeitete sie dann.
Kathryn saß noch in ihrem Bereitschaftsraum und dachte darüber nach, ob sie es je schaffen würde, über ihren Schatten zu springen. Sie hatte ihm bereits in Babyform ihre Liebe gestanden, warum konnte sie es dann nicht, wenn er ihr widersprechen konnte.
Sie wusste es nicht, aber das Verhältnis zu Chakotay würde nicht mehr dasselbe sein ab jetzt, da er sie verletzt hatte, damit, dass er einfach gegangen war, ohne auf ihre Aussage auf irgendeine Weise zu reagieren.
Aber ich kann ja auch schlecht den ganzen Tag hier bleiben, sonst denkt die Crew erst recht, dass was nicht stimmt.
Aber wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten, denn die Crew wird es sowieso merken und Tom sicher als erster und dann wird er es B#180elanna erzählen.
Das wird sich schnell verbreiten. Ich würde sagen, heute Abend ist das ganze Schiff informiert.
Ich muss mit ihm reden. So kann es ja nicht weiter gehen. Es behindert die Kommandostruktur jetzt schon, weil ich nicht aufhören kann, darüber nachzudenken und mich deshalb nicht auf meine Arbeit konzentrieren kann.
Dabei müsste ich noch den Stapel von Pads durchsehen.
Sie holte sich einen Kaffee, was ja typisch für sie war.
Dann setzte sie sich hin und nahm das erste Pad in die Hand.
Es war ein Statusbericht von Chakotay, wie sie schon nach zwei Sätzen erkannte, und schon war sie wieder bei ihm. Sie nippte an ihrem Kaffee, legte das Pad zur Seite und nahm sich das nächste Pad.


Der Türmelder ging und sie hoffte, dass es nicht Chakotay war. Sie rief "Herein" und es war doch Chakotay.
"Was gibt es, Commander", versuchte sie es möglichst ernst.
"Die neuen Statusberichte, Captain", antwortete er ruhig.
"Danke, Commander, legen Sie die Berichte hin, ich werde sie mir später ansehen."
Chakotay legte die Pads auf den Tisch und blieb vor dem Tisch stehen.
"Gibt es sonst noch etwas, Commander?", fragte sie gänzlich ernst.
"Lt. Torres bräuchte noch Hilfe bei Wartungsarbeiten", antwortete er.
"Sonst noch etwas, Commander?"
"Nein, Captain."
"Gut, dann wegtreten."
Chakotay verließ den Bereitschaftsraum, Kathryn machte sich auf den Weg in den Maschinenraum.
"Captain, was führt Sie zu mir?", fragte B#180elanna.
"Der Commander meinte, dass sie noch Hilfe gebrauchen könnten", meinte Janeway.
"Ja, stimmt. Für die Wartungsarbeiten in Jeffreysröhre 16 Alpha."
"In Ordnung, Lt., ich werde mich darum kümmern."
Kathryn machte sich auf den Weg zu der besagten Jeffreysröhre.
Sie begann mit den Wartungsarbeiten, als plötzlich die Energie ausfiel. Sie versuchte, den Schaden zu beheben, was ihr aber nicht gelang. Sie kletterte weiter und erreichte eine Öffnung, wo sich ein runder Raum befand.
Fast zeitgleich kam Chakotay aus der gegenüberliegenden Röhre.
Kathryn war erstaunt. Ob er wohl das selbe Problem hat wie ich? Was macht er hier? B#180elanna und Tom haben doch nicht das hier ausgeheckt! Wenn doch, muss ich mir was für sie ausdenken, dachte sie.
"Captain, was versuchen Sie da?", fragte Chakotay interessiert.
"Ich versuche, die Energie wiederherzustellen, Commander", gab sie ein wenig genervt zurück.
"Soll ich Ihnen helfen, Captain?", fragte er ruhig.
"Ja, Sie können versuchen, an der Konsole die Energie wiederherzustellen."
"Aye, Captain."
Chakotay machte sich an die Arbeit. Kathryn tippte an der Konsole rum und fluchte innerlich. Warum geht das nicht?
"Commander, wie weit sind Sie?"
"Die Leitungen sind in Ordnung, eigentlich müssten wir Energie haben, aber die Diagnose zeigt, dass sie vom Hauptmaschinenraum deaktiviert wurde."
Sie ging an die gegenüberliegende Seite, da dort ja ein manueller Türöffner sein müsste, aber komischerweise war genau das Teil verschwunden und anders bekam man diese Türen nicht auf, also bleib ihr nicht anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu ergeben.
Sie setzte sich auf den Boden gegen die Wand.
Chakotay setzte sich an die gegenüberliegende Seite der Wand.

TBC

Beitrag wurde am 24. Dezember 2009, 22:52 Uhr editiert.




24.12.2009, 22:45

 
Fähnrich
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ja menschenskinder...

jetzt komme ich nach fast einem ganzen Jahr wieder hier her und die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende aber aber immerhin weitergeschrieben.

Aber dir wird die Zeit wahrscheinlich genauso fehlen wie mir, macht nichts. Ist trotzdem schön weitergeschrieben.

lg your rachel




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

19.9.2010, 16:52

 
Kadett
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Kapitel 6

so sorry.. aber es geht weiter...

"Was tun wir jetzt?", fragte Chakotay nach einer Weile.
"Janeway an Tuvok!" Nichts passierte.
»Na toll, ich werde den beiden eine wundervolle Strafe geben, sie müssen alle Creationen von Neelix probieren« dachte sie.
"Nun können wir nichts anderes tun, als darauf zu vertrauen, dass die Übeltäter uns hier wieder rauslassen!"
"Während wir darauf warten, könnten wir ja unsern Streit beilegen", schlug Chakotay vor.
"Das könnten wir! Aber es war diesmal kein normaler Streit, den wir hatten" entgegnete sie.
"Nun, die Situation, in der in der wir uns befanden, war ja auch ungewöhnlich und nicht vorhersehbar" gab er zurück.
"Wie nicht vorauszusehen?" fragte sie plötzlich.
"Wir konnten nicht wissen, dass es solche Auswirkungen hat," entgegnete er.
"Stimmt, das konnten wir nicht" meinte sie, aber sah ihn nicht an.
"Gut, das Problem ist gelöst, bleiben noch die andern."
"Wie.. die andern" fragte sie entsetzt.
»Will er jetzt all unsere Probleme diskutieren?« fragte sie sich.
"Nun ja, das andere Problem, das wir haben! Ich hab dich sicher verletzt, als ich einfach so gegangen bin heute Morgen, und genau dafür wollte ich mich entschuldigen. Ich weiß, dass es damit nicht getan ist, aber es ist zumindest ein Anfang. Da sie uns sicher mit Absicht hier eingesperrt haben, weil unser Streit zu große Auswirkungen auf die Kommandostruktur hatte", kommentierte er ernst.
Sie sah ihn an, aber was sie sah, gefiel ihr irgendwie gar nicht.

Seine Augen spiegelten wieder, was man seinem Gesicht auf einen Meter Entfernung ansehen konnte Traurigkeit und Verzweiflung.
»Dieser Streit scheint ihm wirklich nahe zu gehen, so als hätte er sich dieses Mal wirklich Hoffnung gemacht« dachte sie.
"Chakotay ...", sie stockte. Was soll ich ihm sagen?
Er stützte nun seine Gesicht auf seine Hände.
"Chakotay, du weißt, dass ich das nicht so schell kann, die Babysache muss ich erst mal verarbeiten und ich kann nicht so einfach über meinen Schatten springen, also lass mir noch etwas Zeit und ich versuche mein Bestes."
Chakotay sah auf und es gab einen Funken Hoffnung, den man in seinen Augen erkennen konnte, was sein Gesicht auch ein wenig glücklicher wirken ließ.
Sie stand auf und setzte sich neben ihn.

Plötzlich ging die Tür von der Jeffreysröhre auf und Seven kam heraus. Die beiden erschreckten sich.
Was macht Seven hier, sie war sicher auch für Wartungsarbeiten eingeteilt, dachte Kathryn.
"Captain, Commander, was machen Sie hier?", fragte Seven typisch.
"Nun Seven, die Energie ist ausgefallen, weshalb mir hier festsitzen", antwortete Kathryn.
"Folgen Sie mir", gab Seven zurück.
Sie folgten Seven durch die Jeffreysröhre, am Ausgang angekommen trennten sich ihre Wege.
Kathryn ging ins Casino. Dort saßen genau die Offiziere, die sie gesucht hatte.
"Lieutenants, darf ich mich setzten?", fragte der Captain ihre Offiziere.
"Natürlich, Captain", antworte B'elanna.
Sie setzte sich.

Wie ist sie darauf gekommen? Seven! Sie war ja in der Nähe, dachte B'elanna.
"Was können wir für Sie tun, Captain?"
"Lieutenant. Ich weiß nicht, ob ich Sie für Ihre Tat bestrafen soll oder nicht."
"Was habe ich denn getan, Captain?"
Der Captain musste unwillkürlich schmunzeln über die Offiziere.
"Sie haben mich in der Jeffreysröhre mit dem Commander eingesperrt."
B´elanna sah etwas erschrocken aus und Tom grinste unschuldig.
"Also waren Sie der Übeltäter, Mister Paris?", fragte der Captain herausfordernd.
Nun war Tom ertappt worden und so fühlte er sich auch.
"Ja, Captain, ich war es, es tut mir leid", sagte Tom ertappt.
"Ihre Strafe ist: Sie müssen alle neuen Creationen von Neelix probieren"
Toms Gesichtsausdruck war eine Mischung aus erschrocken und ertappt.
Kathryn fand das amüsant und hatte damit zu kämpfen, einen Lachanfall zu unterdrücken.
"In Ordnung, wir sehen uns auf der Brücke, Lieutenant." Damit verließ der Captain das Casino.

Beitrag wurde am 7. Dezember 2010, 19:19 Uhr editiert.




07.12.2010, 18:56

 
Kadett
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Kapitel 7

Sie betrat die Brücke, wo Harry sofort Meldung machte. "Captain auf der Brücke!"
Sie setzte sich auf ihren Platz. Chakotay begrüßte sie und vertiefte sich dann wieder in seine Arbeit.
Toll, wenn das so weitergeht, bin ich gespannt, auf was für eine Idee Tom noch kommt. Wir müssen das Problem lösen und das so schnell wie möglich.

"Commander, folgen Sie mir bitte", befahl sie ernst. Sie stand auf und ging auf ihr Büro zu, Chakotay sah auf und folgte ihr.

Im Büro: Kathryn hatte sich auf ihren Stuhl gesetzt und bot ihm den Stuhl vor sich an.
Er setzte sich.

"Chakotay, wir müssen reden", sagte sie ohne Umschweife.
Jetzt kommt es, sie kann ihre Prinzipien nicht vergessen, und weist mich wieder ab, dachte er.

"Chakotay, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber wenn Seven nicht gekommen wäre, ich glaube, dann hätte ich Sie geküsst", sagte sie und schaute auf den Boden, da er nicht sehen sollte, wie verlegen sie war. Chakotay schaute sie überrascht an, weil er mit so einer Antwort nicht gerechnet hatte. Sein Herz machte einen Riesenhüpfer.
"Ist das dein Ernst, Kathryn?", fragte er sie, um sicher zu gehen, dass er es auch richtig verstanden hatte. Sie stand auf und ging auf ihn zu. Sie schaute ihm tief in die Augen und dort konnte er ihre Ehrlichkeit sehen. Er nahm ihre Hand in seine und ein angenehmes warmes Gefühl machte sich in ihm breit.
"Aber wir lassen es langsam angehen, da wir ja noch nicht alle Steine aus dem Weg geräumt haben." "Ich verstehe dich, du hast soviel Zeit wie du brauchst." Er lächelte und nahm sie in den Arm, der erste Schritt in eine schönere Zukunft war getan.
Jetzt werden wir es auch schaffen unsere Probleme zu lösen, ich bin mir schon fast sicher. Von ihm geht eine so große Ruhe aus, dass sie mich beruhigt und mir die Kraft gibt, mit ihm eine Lösung zu suchen.

Oh Kathryn, du weißt gar nicht, wie gut mir das tut, dass ich dich im Arm halten kann, ohne das du dich dagegen sträubst. Ich werde mein Möglichstes tun, damit du dich wohlfühlst, dachte er. "Wir sollten langsam auf die Brücke zurückkehren, bevor Tuvok eine Suchmeldung rausgibt", scherzte er. Kathryn hob ihren Kopf und sah ihn an, was ihn widerrum zum Schmunzeln brachte. "Ok, noch fünf Minuten", sagte er.

Kathryn brachte es irgendwie nicht fertig, sich von ihm zu lösen, was so gar nicht ihrer Art entspricht, aber es war so. Chakotay war über Kathryn am grinsen, ihr Verhalten war so unglaublich untypisch, dass er es nicht glauben würde, wäre er nicht live dabei. Der Türmelder ging, aber Kathryn machte keine Regung, also rief Chakotay "herein". Seven trat ein. "Captain, Commander, hier der neueste Astrometriebericht." Chakotay nahm ihn in die Hand und sah ihn sich durch. "Danke, Seven, Sie können wieder gehen."

Seven verließ den Bereitschaftsraum wieder ohne eine weitere Bemerkung. Kathryn löste sich widerwillig von Chakotay, da sie ja wieder auf die Brücke mussten. Sieht so aus, als hätten sie sich vertragen, dachte Tom. Kathryn saß in ihrem Quartier und las ein Buch. Der Türmelder ging: sie legte das Buch beiseite und öffnete die Tür: Als sie die Tür öffnete, stand dort ein gutaussehender Mann mit schwarzen Haaren und wundervollen braunen Augen. Kathryn trat zur Seite und ließ ihn herein. Er ging auf das Sofa zu und sah das Buch, das dort lag und nahm es in die Hand.

Kathryn hatte es ihm so schnell abgenommen, dass er gar nicht sehen konnte, was es für ein Buch war. "Nun, als Commander bist du nicht qualifiziert, darauf eine Antwort zu bekommen", sagte sie gespielt ernst, obwohl sie sich bei dem Gesichtsausdruck, den er machte, fast nicht das Lachen verkneifen konnte. Chakotays Gesichtsausdruck war so köstlich, dass sie es sich nicht mehr verkneifen konnte und begann zu lachen. Sie ließ vor lauter Lachen das Buch fallen. Chakotay nutzte die Chance und hob das Buch auf. Der Titel hieß der Offizielle Kochbuch und beste Beziehungsratgeber für Sternenflotten-Offiziere.




08.12.2010, 16:57

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