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Telerop 2009
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Im Jahr 1974 wurde die Science-Fiction-Serie "Telerop 2009" produziert. Das Budget und die Möglichkeiten waren wohl recht gering, aber daran darf man sich wohl nicht stören.
Aktuell wiederholt der Sender Eins Festival die Serie nach 35 Jahren.

Das Jahr 2009 wird recht düster dargestellt. Nach dem man die drängenden Umweltprobleme in den siebziger Jahren ignoriert hat, kam es in den 80er Jahren zum ökologischen und ökonomischen Zusammenbruch.
Europa ist wie der Rest der Welt eine Wüstenlandschaft. Die Regenwälder Südamerikas sind Geschichte nachdem die UNO auf die Idee kam aus dem fruchtbaren Boden Acker zu machen.

Im Studio Telerop zeigen "Motivatoren" dass noch etwas zu retten sei. In jeder Sendung widmet man sich einem Thema und vergleicht die Situation des Jahres 2009 mit der Situation des Jahres 1974.

In der ersten Folge wurde gezeigt, wie ein findiger Geschäftsmann Profit mit dem Verkauf von Eis vom Nordpol macht. Als besonders extra wird den Zuschauern ein lebendes Huhn präsentiert.

Nichts als Sand sieht man in der zweiten Folge. Dabei geht es um den Versuch Menschen im ehemaligen Schleswig Holstein wieder anzusiedeln. Diese Kolonisten sollen versuchen eine "Oase" zu schaffen.

Folgen der Luftverschmutzung sieht man in der dritten Folge. Aufgrund der Luftverschmutzung und dem daraus resultierenden Smog ist nicht mehr ausreichend Sauerstoff in der Atmosphäre. Sauerstoff gibt es auf Zuteilung und die Zuteilungskarten werden gerne gestohlen ...

Katzen sind in diesem Zukunftsbild keine Haustiere mehr. Sie werden als Nahrungsmittel gezüchtet. Jedoch ist es nicht besonders gesund Katzenfleisch zu essen.

Folge Nummer sechs widmet sich der Geburtenkontrolle und deren Auswirkungen. Es ist nur noch ein Kind pro Familie gestattet und dieses wird der Familie per Samenbank zugeteilt...

In der siebten Episode widmet man sich den sogenannten "Megalopolis" in denen die Menschen leben. Ein hoher Beamter soll sich zur Stadtplanung äußern, jedoch täuscht er vor krank zu sein.

Außenseiter werden in der achten Folge gezeigt, diese leben auf einer großen Mülldeponie und versorgen sich selbst.


Folge Nummer 9 zeigt die Nachkommen von Albert Einsteins die trotz Verboten weiter basteln und forschen.

Um "illegalen Sport" geht es in Folge Nummer zehn. Da die Ressourcen stark beschränkt sind ist es verboten Sport zu treiben.

Die elfte Folge zeigt eine "Rasse für den Südpol". Genetisch manipulierte Kinder die gegen Witterungsverhältnisse unempfindlich sind.

Zu guter letzt werden einige wenige Menschen für "Rettungsboote" ausgewählt. Sie werden in Kälteschlaf versetzt bis die Erde wieder bewohnbar ist...

Für damalige Verhältnisse mag das ganze überzeugend gewesen sein. In einem anderen Forum las ich, dass ein derartiges Szenario in der DDR der achtziger Jahre recht realistisch erschien.
Fortschritte in der Kommunikation und Computertechnologie hat man nicht wirklich vorhergesehen. So nutzen die Protagonisten ein "Videofon", wenn man genau hinschaut erkennt man noch den Herstellernamen des TV Geräts. ^^
Heute mag das Szenario albern erscheinen, aber womöglich werden die Katastrophenszenarien unserer Zeit in 35 Jahren ähnlich albern wirken.




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23.11.2009, 22:55

 
Fähnrich
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klingt interessant, das muß ich mir mal ansehen.




Das Leben kann einen manchmal ziemlich ankotzen.

24.11.2009, 17:27

 
Fähnrich
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Ich habe alle Folgen aufgezeichnet und sie bei meinen TV-Schätze eingereiht...
Sie sind wirklich einfach konstruiert aber von der Thematik her sehr aufschlußreich und manchmal noch sehr aktuell...
Wer die Serie ehen will, soll sich bei mir melden...

Ich finde diese Serie um einiges besser und interassanter als manche sogenannte Highlights die heute produziert werden... Grafik




Don't follow the Guru - Be the Guru!.....Wenn Frauen lächeln, ist das Arsen schon in der Suppe.......Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom......Ein Mensch ist schon mehr als genug um die Welt zu ändern

01.3.2010, 23:30

 
Commander
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Die Serie ist unbestreitbar ambitioniert. Nur hatte ich den Eindruck, dass man zum Teil den Holzhammer eingesetzt hat, damit auch der letzte die Botschaft verstanden hat.
Ich fand es zum Beispiel weniger realistisch, dass man das Eis vom Nordpol zur Trinkwassergewinnung genutzt hat.
Die Serie erinnerte mich zeitweise an "Soylent Green" mit Charlton Heston.




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01.3.2010, 23:42

 
Fähnrich
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Dieser ist auch einer der genialsten SF-Film der je gedreht wurde...Fast ohne Action spannend bis zum letzten Filmzentimeter.... Grafik

@Neral_ Stimmt was du zu der Serie noch sagtest...




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02.3.2010, 00:06

 
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Mein Favorit in der Sendung ist übrigens Ingrid Resch aka Jo Wismuth. Sie ist mir sympathischer als ihr Kollege.
Man hatte wohl auch noch nach der ersten Folge Änderungen vorgenommen. Denn in der Folge gibt es noch die alten Städte.
Immerhin fehlt da noch in Edinburg Wasser. Schon in der zweiten Folge gibt es die "Megalopolis", die es schon seit den 90er Jahren gibt.




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02.3.2010, 12:24

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