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Bild des Menschen bei StarTrek
Fähnrich
CaitlinCavanaugh Geschlecht-Symbol
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Also ... der Sohn einer Freundin braucht ein paar infos über Star Trek, die er für sein Referat in Plotik braucht. Dabei geht es um das Bild des Menschen bei Star Trek und wie die Gesellschaft aufgebaut ist ... am besten anhand von Folgen in den serien. Fallen euch Folgen ein, in denen dieses Thema besonders zur Sprache kommt oder dargestellt wird?




Lieber Gott, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

06.1.2010, 22:33

 
Lieutenant Commander
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Konkret fällt mir da aus TOS "Bele jagt Lokai" ein.
Als die Enterprise zu deren Heimatwelt kommt, hält Kirk den beiden einen Vortrag über die Fortschritte der Menschheit auf diesem Gebiet nachdem sie festgestellt haben dass sie nicht allein sind.

Außerdem macht sich Q immer wieder über das Bild des Menschen lustig und bringt Beispiele.




Angst vor der Zukunft haben nur Leute, die nicht vorbereitet sind

07.1.2010, 19:22

 
Fähnrich
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hi

in so fast jeder folge kommt ein beispiel drin vor und sei es allein die oberste direktive...
ich denke dass tng als einzige Serie dieses bild des menschen am besten wiedergibt.
obwohl ich ein voy fan bin muss ich doch eingestehen dass du da einige gegenbeispiele finden kannst. z.b. in der folge equinox wo janeway versucht mit gewalt aus einem der offiziere der equinox herauszubekommen wo denn der captain steckt.

Aber wie gesagt ich denke mit den tng folgen und filmen bist du gut dran




To boldly go where no one has gone before...

08.1.2010, 10:00

 
Fähnrich
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Naja, mit dem Bild des Menschen sind ja nicht nur die Offiziere gemeint. Was ist mit dem alltäglichern Leben der "normalen" Menschen?




Lieber Gott, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

08.1.2010, 12:36

 
Commander
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Also eins fällt auf wenn man die Zivilisten sieht. Im Gegensatz zu den Schiffen die mit Technologie vollgestopft sind, scheint es in den Wohnungen und Häusern so wenig Technologie wie nur möglich zu geben.
Vermutlich deswegen, weil die privaten Wohnräume schon immer eine Art Rückzugsgebiet waren.




http://martinre.deviantart.com/

08.1.2010, 14:25

 
Fähnrich
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Was hälst du davon, wenn er sich einfach mal "First Contact" anschaut. Als Picard mit Cochrane's Assistentin auf der Enterprise rumkraxelt, referiert er eigentlich sehr gut über die Gesellschaft im 24. Jahrhundert. Darüber daß Geld überflüssig geworden ist, man nur noch arbeitet um sich selber zu verwirklichen usw.
Das, ein paar Folgen mit Q, oder sogar die Wesley-Folge "Die Macht der Naniten", und der Download der Sternenflottenverfassung irgendwo aus dem Netz, bilden glaube ich eine gute Grundlage für so eine Arbeit von einem "unwissenden"! Grafik

Greetz,

Keck




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21.1.2010, 00:26

 
Akina
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das menschenbild bei startrek? finde ich einen spannenden punkt, da die serie ja immer gegenwärtige menschenbilder und ideale zu präsentieren versucht. auch wenn die statustheorie (status mensch=menschenrechte) und auch die menschenrechte selber aufgrund der heterogenen Existenz diverser lebensformen nicht mehr universal anwendbar ist, spiegelt sie sich doch in einer art erweiterung in der obersten direktive wieder, indem teile der menschenrechte auf weitere lebensformen ausgeweitet wurden. allerdings ist ein punkt höchst strittig: das aufwiegen von leben. wie aus einigen voyager-folgen bekannt, gibt es sternenflottenprinzipien, die das leben von 10000 höher bewerten als von einem einzigen Individuen. das heißt, stehen sich in einer notsituation beide Leben gegenüber, wird sich a la sternenflotte für das der meisten entschieden. klingt zunächst einleuchtend, da auch damit argumentiert wird eine ganze spezie zu retten, die ansonsten aussterben würde. dennoch ist es ethisch höchst umstritten und eine gefährliche ansicht, den lebenswert zu differenzieren. wir haben diese diskussionen auch heute in der freigabe zum abschuss von flugzeugen, die in ein gebäude zu fliegen drohen. Soll man das flugzeug abschiessen (mit etwa 100-200 Menschenleben) oder nichts machen und riskieren, dass neben den Fluspassagieren noch weitere 100-1000 menschenleben gefährdet werden? wir hatten während der olympischen spielen in münschen damals ein flugzeug, zu dem jeglicher kontakt verloren war. das flugzeug steuerte auf das olympiastadion, gefüllt mit menschenmassen zu. es war zu zeiten der RAF-Anschläge. sollte man schiessen? es ging nur noch um sekunden. der damalige minister hat sich dagegen entschieden. und es passierte...nichts. das flugzeug hatte aus technischen versagen den kontakt verloren. es flog über das stadion hinweg nach skandinavien, wo es hinfliegen wollte. was ich damit sagen will, man kann so etwas nicht feslegen. jeder fall ist so unterschiedlich. der verantwortliche muss für den moment entscheiden, es wäre m.E. ethisch nicht korrekt es von vornherein festzulegen wie in der obersten direktive. und es wurde auch bei uns nicht festgelegt, denn man kann so etwas nicht festlegen. man kann ein menschenleben nicht geringer schätzen als 3. das tut aber die oberste direktive. so viele aspekte der solidarität, des friedens usw. sie auch bringt, in diesem einen punkt find eich sie inkonsequent.




20.6.2010, 16:11

 
Fähnrich
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Sehr interessante Überlegungen. In der Tat erscheint von Star Trek gezeichnete Bild der menschlichen Gesellschaft stark von der amerikanischen Kultur geprägt - da nimmt man es mit Menschenrechten weniger genau, als in West- und Mitteleuropa.

Und: Star Trek sind Geschichten aus der Uniform. Sie nennen sich zwar Wissenschaftler, aber das tun die japanischen Walfänger schließlich auch. Der Hierarchie und dem Gehorsam ist bei Star Trek, wie bei allen militärisch geprägten Strukturen, immer der gesunde Menschenverstand nachgeordnet.




Don't tell The Truth to anybody who didn't ask for it. (Samarpan)

22.6.2010, 16:55

 
Akina
(gelöschter User)
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der walfängervergleich ist gut. es ist eben nicht alles so wie es auf dem ersten blick scheint. schade eigentlich, ich stelle mir eigentlich für die zukunft eine kritischere gesellschaft vor, anstelle blinden gehorsams. ich stelle mal die hypothese auf, dass das "unternehmen" sternenflotte effektiver läuft, wenn es anstelle von gehorsam und hierarchiebewußtsein, auf einen loyalen, aber durchaus kritischen mitarbeiter setzt und erfolgreicher wäre mit einem inklusiven menschenbild. man weiß ja, was sehr autoritär geführte gemeinschaften für gegenbewegugungen hervorrufen können. wirklich positiv anzumerken ist das humanistische menschenbild bei star trek, für das sich gene roddenberry ausgesprochen hat.




22.6.2010, 18:55

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