Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Forum



Rollen
Kadett
SpiritWarrior Geschlecht-Symbol
Kommunikator

35 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 330680
öhm, keine ahnung ob das von interesse ist, aber es ging mir so durch den kopf (vielleicht gabs das them schon):
in wie fern spielgeln die st serien die aktuelle gesellschaftliche rolle und auch die anforderungen an frau und mann wieder?
bsp.: a) aus tos: kirk. mann darf ... so ziemlcih alles. frau ist hünsch, hat zwar was im kopf, aber noch nicht so viel zu sagen.
vielleicht lieg ich ja falsch Grafik




01.4.2010, 18:52

 
Akina
(gelöschter User)
Kommunikator
Beitraglink: 335725
SpiritWarrior schrieb am 1. April 2010, 18.52 Uhr:
in wie fern spielgeln die st serien die aktuelle gesellschaftliche rolle und auch die anforderungen an frau und mann wieder?

das ist ein interessantes thema. die rollenanforderungen und rollenbilder spiegeln sicherlich auch die gegenwertige kultur und den zeitgeist der jeweiligen serie wieder, daher ist es kein zufall, dass uhura eine der ersten farbigen serienschauspielerinnen war und janeway den ersten weiblichen captain darstellte. politisch gesehen war star trek immer an gleichberechtigung interessiert, so dass die förderation oft in annalogie zur UNO gesehen wurde.
die soziale kontrolle zur aufrechterhaltung von normen scheint in der fiktiven star-trek-zukunft stark zugenommen haben, was in gewisser weise zu einschränkungen der indivdualität führt, zumindest innerhalb der sternenflotte. Interessant find eich die rollenerwartungen der sternenflotte. sie ist streng hierarchisch organisiert mit sehr strengen regeln, nach denen man sich zu richten hat. die pfand bon-geschichte mit emily -hätte sie adaptiert in der sternenflotte stattgefunden- hätte sicherlich auch zu ihrem rausschmiss geführt (wenn nicht ein netter captain aus güte ein auge zugedrückt hätte). es scheint in der fiktiven zukunft ein art wunsch nach strikten regeln zu geben, die einem orientierung und einem festen rahmen bieten (vielleicht als antwort auf die gegenwärtigen freiheiten, die neue zwänge produzieren, den zwang sich zu entscheiden). eine aussage, ich glaube von B'elanna, find eich jedoch etwas besorgniserregend: "Übe niemals Kritik am Captain." Moderne Unternehmen profitieren an der kritik ihrer mitarbeiter. durch fragebögen oder ähnlichem wird unzufriedenheit operationalisiert und es wird daran gearbeitet. zum glück findet auf der voyager dennoch kritik statt und die rolle des kritikers wird meistens aufgewertet und positiv dargestellt. einen interessanten aspekt finde ich, dass herkunft, kultur, religion, ethnie oder spezies bei der sternenflotte keine rolle spielen. ein wunsch vieler in der heutigen zeit. die diverse zusammensetzung der crew erinnert an das diversity-management vieler großunternehmen: je heterogener das kollegium, desto berreichernder und produktiver die arbeit. dieses konzept schein bei star trek voll aufzugehen.




20.6.2010, 18:04

 
Fähnrich
Fabula Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

3843 CP

Aktivitätsquote:

0.55%

Benutzergrafik
Beitraglink: 369656
Die Rolle von Mann und Frau ist in meinen Augen nie so ausgewogen gewesen wie in Star Trek. In Voyager ist der Captain und der Chefingenieur eine Frau. Klare Führungspositionen von Frauen besetzt. Ansonsten ist das Verhältniss aber auch ausgewogen. Auf einem Raumschiff ist das aber auch sinnvoll. Die Leute sind viele Jahre unterwegs und die Sache zwischen Mann und Frau ist immer noch die schönste Nebenbeschäftigung der Welt. Grafik




Ihr lacht über mich weil ich anders bin, doch ich lache über euch, denn ihr seit alle gleich.

09.6.2012, 09:53

Optionen
Als Gast steht nur zur Auswahl das Thema als RSS Feed abonnieren.

Copyright