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Dies ist meine zweite Fanfiction, sollte erst gar nicht so lang werden, aber es kam immer mehr dazu..
Ich hoffe sie gefällt Euch...

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Brücke der U.S.S. Voyager


Kathryn Janeway starrte fassungslos auf das was ihr der große Bildschirm der U.S.S Voyager da zeigte.
Eine Armada von Sternenflottenschiffen. Sie sah weiter Schiffe der Intrepid Class, sie erkannte einige Schiffe vom Typ der Excelsior Klasse und auch der Galaxy Class. Aber auch einige die ihr gänzlich unbekannt waren.
So ist das wohl, wenn man von einer langen, sehr langen Reise nach Hause kommt.
Nichts ist mehr so wie es vorher war, dachte Kathryn sich und sie wußte nicht ob sie sich freuen oder ob sie weinen sollte.
Deswegen drehte sie sich lieber schnell zu ihrem Piloten Tom Paris um, der genau wie alle anderen gebannt auf den Bildschirm starrte.
„ Mr. Paris..Wie ist unsere genaue Position?“
Harry Kim, der wie gebannt an der OPS stand, schauderte und hatte Angst, vor dem was Tom jetzt sagte.
Und wenn sie doch nicht zu Hause waren?
Aber da meldete Tom schon : „Unsere Position entspricht genau dem Ort ,wo wir hin wollten.“
Wollten wir wirklich hier hin zurück?
Das hatte er sich schon einige Male gefragt, die Voyager war ihr aller Zuhause geworden und besonders sein Zuhause.
Die Voyager und ihre Crew und besonders Kathryn Janeway hatte ihn zu einem besseren Menschen gemacht.
Hier hatte er ein Zuhause gefunden.
Das seiner Familie.
B´Elanna, seine Frau.
Wie wohl der Stand in der Krankenstation war?
Kurz wurde er wehmütig.
Wahrscheinlich war er nun nicht bei der Geburt seiner Tochter dabei, sondern saß hier , am Steuer des Schiffes, was er 7 Jahre durch den Delta-Quadranten geflogen hatte.
Und jetzt? Was würde wohl aus ihm werden?
Ob er zurück in die Strafkolonie nach New Zeeland mußte?
Er schüttelte diese Gedanken ab und hörte Seven of Nines Stimme.
„Das Transwarpnetzwerk wurde vernichtet, Captain.“
Seven hoffte inständig, das dem auch wirklich so war und sie nie wieder etwas von den Bord sehen oder hören würden.
Nur, was sollte jetzt kommen?
Nun war sie hier.
Da wo sie geboren worden war und doch nie Zuhause gewesen war.
Sie hatte nie ein Zuhause gehabt, nur ein Kollektiv hatte sie umgeben.
Aber kein Zuhause.
Das hatte sie erst hier auf der Voyager gefunden.
Sie schaute zu Chakotay, der neben ihr stand und ebenfalls auf den Schirm schaute und dann fiel ihr Blick auf Kathryn Janeway.
Sie erinnerte sich an die erste Begegnung mit dieser Frau.
Sie hatte ihr alles genommen was ihr Halt gegeben hatte. Dachte sie zumindest zu dem damaligen Zeit Punkt.
.Heute war das alles irrelevant, denn sie hatte dafür viel mehr erhalten.
Freundschaft, Individualität, Hoffnung, Emotionen- alles was ihr vorher bedrohlich und irrelevant vorgekommen war, war heute das ,was sie ausmachte.
Ein Individuum.
Gemacht aus all diesen Menschen hier an Bord. Und natürlich mit der unermüdlichen Hilfe des Doctors.
Menschen , die nie jemanden zurückgelassen hatten,immer um das Leben jedes Crewmitgliedes gekämpf hatten- auch um sie.
Und Kathryn Janeway war etwas besonderes für sie geworden.
Ihr Mentor, ihre Führerin.
Ich bin ihr Captain, und als der kann ich nicht immer ihr Freund sein, hatte sie einmal zu ihr gesagt. Und doch war sie das jetzt.
Aber was kam jetzt?
Sie schreckte aus ihren Gedanken hoch und hörte Janeway sagen.

„ Wir sind da!“

Kein Ton war auf der Brücke der Voyager zu hören.
Es lag eine gespenstische Stille über der Brücke, als wollte man es noch nicht wahrhaben.
Und ja, manche wollten es auch gar nicht war haben.
Hieß doch der Satz „ Wir sind da“. das sie sich nun trennen mußten.
Harry schluckte bei dem Gedanken dieses Schiff zu verlassen, was ihm 7 Jahre ein Zuhause war. Obwohl er immer derjenige gewesen war, der besessen war von dem Gedanken nach Hause zukommen.
Aber jetzt?
Er wurde von dem Piepen in der Konsole vor ihm aufgeschreckt und meldete schnell.
„ Wir werden gerufen, Captain!“
Kathryn lößte sich von dem Anblick der Schiffe und drehte sich zu ihm um.
So konnte sie wenigstens diese seltsamen Gedanken abschütteln.
Ihr Blick fiel auf Chakotay und Seven of Nine und es gab ihr einen sehr großen Stich ins Herz. DAS hatte sie nicht gewollt.
Nicht so.
In dem Moment, als Admiral Janeway ihr sagte, das Seven of Nine in den Armen ihres Ehemanns sterben würde und sie nie wieder so sein würde wie vorher und Chakotay auch nicht, da war ihr klar das sie einen ganz großen Fehler gemacht hatte.
Sie hatte ihn gehen lassen.
Ihn weggestoßen, immer und immer wieder.
New Earth kam ihr in den Sinn.
Die wunderbare Geschichte vom müden Krieger- der jetzt zu müde geworden war um weiter zu kämpfen.
Oh ja , sie und ihre Sturheit.
Dabei war es nur Angst gewesen.
Angst vor den Konsequenzen.
Im Deltaquadranten brauchten sie noch mehr Regeln um zu überleben, an etwas festzuhalten- hatte sie gedacht, aber das war nicht so.
Jetzt wußte sie es auch.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Sie hatte das Feuer nicht heiß genung gehalten. Es war verglüht.
Aber, vielleicht war es ja doch nicht zu spät?
Sie schüttelte den Gedanken ab und schaute auf den Schirm.
Auf dem großen Schirm der Voyager sah sie ein ihr sehr bekanntes Gesicht.
Admiral Owen Paris.
Tom Paris´Vater.
Ihr Mentor und Freund.
Daneben erkannte sie Reginald Barclay.
Ihm und seiner Hingabe zur Voyager hatten sie die monatlichen Datenströme zur Erde zu verdanken.
Sie freute sich darauf ihn kennen zu lernen. Zu sehen wie er war.
Und ihm zu Danken für das, was er für sie und ihre Crew getan hatte.
Er hatte das Pathfinder Projekt nie aufgegebn, er hatte die Voyager nie aufgegeben.
„Tut mir leid ,das wir sie so einfach überraschen Admiral. Das Nächste Mal melden wir uns vorher an.“ sagte sie laut um ihre Unruhe zu verbergen.
Owen Paris schluckte, räusperte sich und sagte schlicht.
„ Willkommen Zuhause.“
Ihm stand die Anspannung dermaßen ins Gesicht geschrieben, deswegen erwiderte Kathryn ganz rasch..
„ Es ist schön hier zu sein, Sir.“
War es das auch wirklich?
Dieses hier bedeutete das Ende.
Das Ende einer wunderbaren Freundschaft, das auseinander reißen der gesamten Familie.
Sie wohnten nicht alle auf der Erde.
Sie würden sich trennen, vielleicht nie wieder sehen.
Oder würde sie es schaffen die Crew,vor allem ihre engsten Freunde, darunter Tuvok, Harry Kim, B`Elanna, Tom, Seven , Chakotay und den Doctor. zusammen zu halten?
Sie wollte hier und jetzt nicht daran denken, es würde sich etwas ergeben.
„ Wie haben sie das geschafft?“ hörte sie die Stimme des Admirals.
Sie straffte die Schultern und fiel Admiral Paris ins Wort.
„ Das wird in meinem Bericht stehen.“ Oh ja und der würde wohl sehr lang werden.
Der Admiral nickte.
Was und wie sollte sie das auch hier und jetzt erklären?
Also sagte er nur.
„ Ich freue mich darauf ihn zu lesen.“
Kathryn nickte und schaute zu Boden.
Ganz leise, unhörbar für die anderen murmelte sie. „ Danke für ihre Hilfe Admiral Janeway.“
Was wohl geschehen wäre,wenn der Admiral etwas früher zurück gekommen wäre?
Hätte sie noch etwas anders machen können?
Etwas verhindern können, was sie so kaum ertragen konnte?
Aber vielleicht war dem Admiral ja auch klar gewesen, das nur Sie, Kathryn Janeway, dazu in der Lage war, es noch zu ändern.
Und sie hatte es nicht. Wieder einmal nicht geschafft.
Sie drehte sich um und schaute auf Chakotay ,der ihr mit seinen sanften ,braunen Augen zulächelte. Es durchfuhr sie in dem Moment ein Schmerz der schlimmer war, als alles, was sie bisher erlebt hatte.
Bevor sie aber noch etwas sagen konnte, erklang die Stimme des MHNs aus der Internen Comanlage.
„ Krankenstation an Brücke. Doctor an Mr. Paris.Hier ist jemand der möchte Hallo sagen“
Und dann war es für alle auf der Brücke zu hören.
Ein glucksendes Baby.
Tom wurde rot, es wurde ihm heiß und er glaubte gleich hier und jetzt an der Navigation Tod umzufallen.
Er schaute völlig verdutzt hoch und in die strahlenden , blauen Augen von Kathryn Janeway.
„ Sie gehen wohl besser da runter Tom. Es wartet dort wohl jemand auf sie.“
Tom Paris stand auf und schaute noch einmal auf seinen Platz.
Er würde ihn wohl nie wieder einnehmen.
Egal, jetzt mußte er erst einmal zu Bélanna und ..seiner Tochter.
Wie sich das anfühlte.
Er war so gespannt auf die kleine Miral.
Zügig verließ Tom Paris die Brücke der Voyager.
Kathryn schaute ihm wehmütig hinterher und drehte sich dann zu Chakotay um.
„Mr. Chakotay..“ Sie deutete ihm an die Navigation zu übernehmen und fuhr fort. „ Das Steuer, bitte“
Chakotay nickte, blickte kurz zu Seven und kam dann an der OPS vorbei hinunter zur Navigation.
Nicht ohne vorher noch förmlich. „ Aye, Captain !“ zu sagen.
Kathryn und Chakotay gingen aneinander vorbei, schauten sich kurz an und dann setzte sich Kathryn in ihren Sessel.
Sie atmete nochmal tief durch und sagte dann.
„ Setzten sie einen Kurs. Nach Hause.“
Nach Hause..hallte es in ihrem Kopf....
Tief in ihr drin sagte eine Stimme ganz leise..wirklich nach Hause?
DU BIST DOCH SCHON ZU HAUSE...


Chakotay hatte sich langsam an das Steuer der Voyager gesetzt, atmete noch einmal tief durch und gab dann die Koordinaten ein- nach Hause.
Wie das klang.
Aber für ihn gab es da kein Zuhause. Wie für all die anderen hier war die Voyager sein Zuhause geworden.
Hier hatte er die Freunde gefunden ,die er nicht verlassen wollte. Aber das würde jetzt unweigerlich geschehen.
Vor seinen Augen liefen die 7 Jahre auf der Voyager wie im Fluge ab.
Vom ersten Moment an, als er der Voyager und Kathryn Janeway an der Phalanx des Fürsorgers begegnet war.
Er mußte unwillkürlich schmunzeln. Wie sich Kathryn und er angeschaut hatten, nach dem sie ihn bezüglich Tuvoks angefahren hatte.
Und er hätte nie gedacht, das er diese zierliche Person je so ..ja, was war es?
Doch, das war es.... er hatte sie geliebt.
Nur hatte?
Eine Gänsehaut lief ihm den Rücken herunter und er konnte nichts dagegen tun.
Ihre Augen, das Lachen, die Sturheit- einfach alles an ihr hatte er geliebt.
Im lief erneut eine Gänsehaut den Rücken runter, denn vor seinem Auge erschien wieder ein Bild was er nie in seinem Leben vergessen würde.
New Earth. Was war dort geschehen mit ihnen?
Sie hatte ihn ..- gerne? Oder war es doch mehr?
Immerhin hatte sie ihn einmal,wenn auch in einer anderen Zeit gefragt, wie weit ihre Freundschaft gegangen wäre. Und ihn dann etwas wehmütig angeschaut, als er ihr sagte, das sie gewisse Grenzen nie überschritten hätten.
Hätte er direkter sein sollen?
Vorsichtig drehte sich der Indianer um und schaute auf seinen Captain.
Kathryn saß in ihrem Sessel und schien mit ihren Gedanken weit weg zu sein.
Dann viel sein Blick auf Seven of Nine. Er zuckte zusammen.
Erschrak über sich selbst. Woran dachte er hier eigentlich? Wieso dachte er an Kathryn und nicht an Seven?
Ob das hier alles so richtig war, was er tat?
Liebte er Seven tatsächlich?
Verflucht, kümmer Dich besser darum, die Voyager heil zur Erde zu fliegen, als Dir über eine verlorene Liebe Gedanken zu machen, sagte er zu sich selbst.
Und mußte wieder an Kathryn denken.
Bald waren sie auf der Erde- und dann ...


Deck 5, Krankenstation


„ Sie ist wunderschön, Doctor. Danke, vielen Dank. Ich hätte auch niemand anderen dabei haben wollen, als sie.“
B`Elanna schaute verliebt auf ihre kleine Tochter und schaute dann hoch zu dem MHN, das sie und Miral betrachtete, als wären es seine Frau und sein Kind.
„ Das ist sie..in der Tat. Sie sieht aus wie ihre Mutter.“ sagte das MHN eifrig.
Ja, er war stolz dieses kleine Wesen auf die Welt geholt zu haben.
Zwei Kinder waren an Bord der Voyager geboren worden.
Mit seiner Hilfe.
DAS war es was den Beruf des Arztes ausmachte.
Nichts anderes.
Und wie oft hatte er sagen müssen, er sei Arzt und kein was auch immer.
Aber, er war mittlerweile so viel mehr geworden.
Er war den organischen so nahe gekommen und was würde mit ihm, auf der Erde, wo er für alle NUR ein Hologramm war, wohl geschehen?
Ob man ihn zu Luis Zimmermann bringen würde?
Oder gar deaktivieren?
Das MHN begann nachdenklich die Krankenstation aufzuräumen.
War es das jetzt gewesen?
Sie hatten auf dem Bildschirm in der Krankenstation mit erlebt was auf der Brücke passiert war und er wußte, sie waren Zuhause.
Captain Janeway hatte sie nach Hause zurückgebracht.
Ihre Mission war nun beendet.
Die Voyager war wieder im Alphaquadranten.
Was sollte nun aus ihm werden?
Sein Program war überaltert und wurde nur zu minderwertigen Zwecken eingesetzt.
Er war zu so viel mehr geworden, als nur noch ein Medizinisch Holographisches Notfall Programm zu sein.
Er war ein Teil dieser unglaublichen Crew geworden.
Nie hätte er bei seiner ersten Aktivierung vor 7 Jahren gedacht, das diese Manschaft auch nur ein Jahr im Deltaquadranten überleben würde,geschweige denn 7 Jahre zu meistern.
Was hatten sie alles geschafft?
Die Kazon, die Vidianer..sie hatten viele Spezies kennengelernt und nun würden sie sich wieder mit den Ferengi und den Chardassianern rumstreiten können.
Und er?
Würde man ihn deaktivieren?
Oder würde man ihn als ein Individuum ansehen und „ leben“ lassen?
Er war Arzt, kein Notfall Programm mehr.
Das Zischen der Türen riß ihn aus seinen Holographischen Gedanken.
„ Ah..der frisch gebackene Vater. Gratuliere ,Mr. Paris. Eine wunderschöne,kerngesunde Tochter ist die kleine Miral.“
„ Danke, Doc.“
Tom war langsam zu seiner Frau getreten und schaute fasziniert auf das kleine Baby in Bélannas Armen.
Er trat zu ihr und gab ihr einen Kuß.
„ Danke, B´Elanna, Danke für alles. Für Dich, für unsere Tochter. Sie ist großartig.“
„ Ja, Fliegerjunge, das ist sie.“
Bélanna legte ihm die Kleine vorsichtig in die Arme und schwang sich vom Bio Bett.
Das MHN sah das und stürzte sofort aus dem Büro.
„ Lieutenant, was haben sie vor?. Sie müssen sich ausruhen.“
Die Halbklingonin unterbrach ihn und knurrte.
„ Doctor, mit einer jungen Mutter, vorallem wenn sie halb Klingonisch ist, legt man sich besser nicht an. Ich werde hier nicht bleiben und abwarten. Ich werde auf die Brücke gehen und wenn sie den Alphaquadranten noch erforschen wollen, dann lassen sie mich besser gehen.“
Der Doctor warf ihr eine grimmigen Blick zu, drehte sich um und ging zu der Konsole neben dem Bio Bett.
„ Computer, lade mein Programm in den Mobilen Emitter.“
Er legte den Emitter an und wandte sich an Tom Paris und Bélanna.
„ Ich bin Arzt und kein Statist. Und als ihr Arzt werde ich sie zur Brücke begleiten.“

Tom grinste und nickte ihm zu.
„ Dann lassen sie uns gehen Doctor,sonst bekommen wir von dem ganzen Trubel ja nichts mehr mit. Und außerdem, wer weiß ob Chakotay das überhaupt hinbekommt die Voyager zu landen.“
Bélanna lachte und stieß in scherzhaft in die Seite.
„ Gib zu, Du willst dir nur nicht den Spaß entgehen lassen noch ein paar Flugkünste mit der Voyager zu machen.“
Tom grinste schief und fühlte sich gnadenlos ertappt.
Sie hatte natürlich Recht.
ER wollte die Voyager heimfliegen, das war er ihr schuldig.
Deck 1, Brücke der U.S.S Voyager


Kathryn drehte sich um, als sie das Geräusch der Turbolift Türen vernahm und entdeckte Tom, den Doctor und B´Elanna mit dem Baby auf dem Arm.
Rasch stand sie auf und ging ihnen lächelnd entgegen.
„ Herzlichen Glückwunsch Euch beiden. Sie ist ja unglaublich süß“ stellte Kathryn fest und schaute auf das friedlich schlafende Baby.
In ihr regte sich wieder das Gefühl all das im Deltaquadranten gelassen zu haben.
Vorsichtig strich sie der Kleinen über das Gesicht.
„ Möchten sie, sie einmal halten?“ B´Ealanna hielt ihr das kleine Bündel hin.
Etwas unbeholfen nahm Kathryn Miral auf den Arm und schaute sie an.
Welch Wunder hielt sie da in den Armen?
Und es wurde ihr schmerzlich bewußt, was sie alles im Leben verpasst hatte.
Eigentlich hatte sie immer Kinder gewollt, aber durch ihren Aufenthalt im Deltaquadranten war das nicht möglich gewesen.
Außer einmal- ausgerechnet mit Tom Paris.
Innerlich lachte sie auf, wenn sie an diese verrückte Geschichte dachte. Und nun waren „Ihre“ Nachkommen im Deltaquadranten und sie hier.
Hätte sie keine andere Möglichkeit gehabt?
Nein, denn sie hatte es nicht zugelassen sich auf etwas einzulassen was genau dieses Wunder hätte vollbringen können.
Und jetzt?
Sie war alleine und würde das nie erleben können.
Sie reichte B´Ealanna das Baby zurück, als es anfing zu glucksen.
„ Captain, wir werden gerufen.“ meldete Tuvok von seiner Station.
„ Auf den Schirm,Tuvok.“
Auf dem großen Bildschirm der Voyager zeigte sich das Gesicht eines älteren Mannes.
„ Herzlich Willkommen im Alphaquadranten, Captain Janeway. Ich bin Captain Jean- Luc Picard von der U.S.S Enterprise.“
Jeder an Bord der Voyager kannte den Captain des Flagschiffes der Föderation.
Der Captain, der den ersten Kontakt mit den Borg hatte.
Dank eines unverschämten Wesens namens Q.
Kathryn mußte schmunzeln wenn sie an Q dachte und wie er einmal in ihrer Badewanne gelandet war.
Aber, sie hatten Q überlebt , ebenso die Borg.
„ Es ist sehr angenehm sie wieder zu sehen. Unser letztes Treffen war vor 7 Jahren ,als die Voyager noch im Trockendock auf Utopia Planitia lag .“ sagte Kathryn und lächelte.
Picard nickte, ja er konnte sich noch an das Treffen mit Captain Janeway erinnern. Sie hatte gerade erst das Kommando über die Voyager erhalten und einige Wochen später war sie schon in den Badlands verschwunden.
„ Kathryn, wir haben den Auftrag sie zur Erde zu begleiten. Es warten Tausende von Menschen darauf den Anflug der Voyager zu verfolgen und die Sternenflotte möchte Ihnen das ermöglichen, bevor wir sie und die Voyager nach Utopia Planitia begleiten werden. Außerdem gibt es einige Dinge zu besprechen, deswegen bitte ich um die Erlaubnis mit einem Team an Bord kommen zu dürfen.“ erklärte Jean-Luc Picard der Kommandantin der Voyager.
Kathryn nickte und erwiderte.
„ Erlaubnis erteilt, Sir. Wir erwarten sie im Transporterraum Eins. Janeway Ende.“
Der Bildschirm verdunkelte sich und Kathryn straffte ihre Uniform.

„ Mr. Chakotay, Mr. Tuvok, sie kommen mit mir. Mr. Paris sie übernehmen das Steuer und das Kommando auf der Brücke.!“
Sie nickte ihrem Navigator aufmunternd zu und wandte sich wieder ihrer Crew zu.
„ Meine Herren, lassen sie uns unsere ersten Gäste hier im Alphaquadranten an Bord begrüßen.“
Gefolgt von Chakotay und Tuvok ging sie die Stufen an der OPS vorbei zum Turbolift.
„ Deck Vier, Transporterraum.“ befahl sie und der Lift setzte sich in Bewegung.


Deck Vier, Transporterraum.


Kathryn betrat gefolgt von Tuvok und Chakotay den Transporterraum.
Der Vulkanier drehte sich zu dem Lieutenant an der Transporterkonsole um und befahl.
„ Energie.!“
Auf der Platform begannen sich vier Personen zu materialisieren.
Gespannt verfolgte Kathryn das Geschehen.
Sie fühlte sich seltsam dabei, NICHT irgendeine fremde Spezies an Bord zu beamen, sondern den Captain des Flagschiffes der Förderation.
Auf der Platform hatten sich die Erwarteten dematerialisiert.
„ Captain Janeway! „
Picard reichte ihr die Hand und die beiden Captains schauten sich einen Moment lang an und studierten das Erscheinungsbild des anderen.
7 Jahre waren seit ihrem Treffen auf Utopia Planitia vergangen.
Beide hatten sie unglaubliches erlebt.
Beide waren sie den Borg begegnet.
Und beide auch Q.
Aber sicherlich lag Q nicht mit ihm in der Badewanne und wollte sicherlich auch nie ein Kind von ihm, mußte Kathryn grinsend denken.
Dann drehte sich Jean-Luc Picard um und stellte seine Crew vor.
„ Das ist Lieutenant Commander Data.“ Der Androide nickte ihnen zu.
Picard deutete auf den dunkelhäutigen Mann zu seiner linken.
„Mein Chefingenieur Jordi La Forge und meine Chefärztin Dr. Beverly Crusher.“ Sein Blick verweilte auf der langhaarigen Chefärtztin etwas länger als nötig und sie erwiderte seinen Blick kurz.
Das hatte Kathryn schon deutlich bemerkt, bevor sie antwortete.
„ Herzlich Willkommen an Bord der Voyager, Sir. „
Kathryn deutete auf Chakotay , der neben ihr stand.
Und das ziemlich nah, wie sie feststellte. So nah, das sie ihn fast spüren konnte.
Wieder fühlte sie diesen Stich im Herzen. Was hatte sie da nur getan?
Oder besser gesagt, NICHT getan?
„ Dies ist mein Erster Offizier Comander Chakotay und dies ist meine Sicherheitsoffizier Lieutenant Comander Tuvok. Wenn sie mir bitte in den Konferenzsaal folgen würden?“
Kathryn machte eine einladende Handbewegung und ging vor der Gruppe entlang aus dem Transporterraum.
Es war schon ein komisches Gefühl, die Gänge der Voyager entlang zu schreiten, begleitet von Jean-Luc Picard und seiner Crew.
Überhaupt kamen ihr die letzten Stunden wie aus einer anderen Welt vor.
Keine fremden Angriffe, kein Roter Alarm, es war irgendwie beunruhigend und schön zu gleich.
„ An was denken sie, Kathryn?“ hörte sie da eine sanfte Stimme neben sich.
Sie hatte gar nicht gemerkt, das sich Chakotay an ihre Seite begeben hatte und sie jetzt aus sanften, braunen Augen ansah.
Wie oft hatten diese Augen sie angeschaut und sie war immer wieder fasziniert von ihnen.
Aber jetzt, jetzt würden diese Augen aus ihrem Leben verschwinden und einer anderen Frau gehören.
Sie seufzte auf und sagte schnell.
„ Irgendwie an nichts, Chakotay. Ich...es ist seltsam ..die ganze Situation hier..“ sie brach ab und traute sich kaum ihm einen vorsichtigen Blick zu zuwerfen.Dennoch tat sie es.
Der Erste Offizier erschauerte.
Diese tiefblauen Augen, sie waren etwas besonderes.
Immer schon gewesen.
Wieder erschrak er über sich selbst.
Was machten sein Gefühle da nur?
Er war jetzt am Anfang seiner Beziehung zu Seven und ..ja, was und, fragte er sich.
Wieso bekomme ich von diesem Blick immer noch eine Gänsehaut?
Seven hatte auch sehr schöne, blaue Augen , aber es lag nicht dieses tiefgründige Etwas in ihnen.
Was sag ich da zu mir?
Chakotay, reiß dich um alles in der Welt zusammen, sagte er zu sich selbst und schaute Kathryn dennoch in die Augen.
Kathryn erwiderte seinen Blick und sah etwas in diesen Augen, das hatte sie schon oft gesehen, vor allem auf New Earth und noch einmal, als er der Verzweiflung nahe war, das sie sterben könnte.
Sie hatte Chakotay nie gesagt, das sie das, was auf dem Planeten passiert war, als das fremde Wesen von ihr Besitz ergriffen hatte, alles nachher noch genau gewußt hatte.
Er hatte geweint, verzweifelt geschrien, sie möge nicht sterben, sie solle bei ihm bleiben.
Da war ihr wieder klar geworden, das er sie tatsächlich liebte.
Und auch nachher, als sie auf dem George Lake eine Bootsfahrt gemacht hatten- sie hatte sich nicht aufraffen können ihm ihre Liebe auch zu gestehen.
Wobei die Situation dazu perfekt gewesen wäre.
Aber nein, sie mußte ja wieder an den Sternenflotten Protokollen festhalten.
Zur Hölle damit, durchfuhr es sie.
Und jetzt hatte sie ihn aufgrunddessen an ihren Zögling verloren.
Sie gönnte Seven of Nine ihr Glück.
Die Borg hatte ihre Erwartungen in der Entwicklung übertroffen und würde ihren Weg nun alleine gehen können.
Ohne ihre Hilfe und Begleitung, dafür mit dem Mann den sie, Kathryn ,zutiefst liebt.
Sie schüttelte ihre Gedanken ab, tippte auf ihren Kommunikator und sagte.
„ Alle Senioroffiziere in 10 Minuten in den Konferenzraum. Janeway Ende.“
Dann überlegte sie und wußte, sie hatte jemanden vergessen.
Jemanden, der eigentlich genauso dazu gehörte.
Also tippte sie wieder den Kommunikator an und sagte.
„ Janeway an den Doctor. Bitte kommen sie auch in den Konferenzraum.“
„ Krankenstation hier. Verstanden. Ich bin auf dem Weg, Captain.“erklang die eifrige Stimme des Doctors.
Man hörte ein glucksendes Baby im Hintergrund und dann nochmal die Stimme des Doctors.
„ Ich muß nur eben noch was... erledigen, Captain.“
„ Was ist denn Doctor? Ich höre doch Miral im Hintergrund. WO IST B `Elanna???“
Das MHN antwortete zutiefst entrüstet.
„ Ich sagte ihr, sie müsse sich schonen, aber sie kennen doch Lieutenant Torres,Mám. Sie drohte mir mit der üblichen Deaktivierung und brummte irgendetwas, sie müsse zu IHREM Maschinenraum.“
Der Doctor klang ziemlich entrüstet, als er dann noch nachdrücklich hinzu fügte.
„ Ich bin Arzt, keine Babysitter!
Da wandte sich Beverly Crusher mit erstauntem Gesichtsausdruck an Kathryn.
„ Sie haben ihr MHN dazu gebeten? Wie ist das denn möglich? Er ist doch nur ein Hologramm?“
„ Da täuschen sie sich, Dr. Crusher. Der Doctor ist nicht mehr „ NUR“ ein Hologramm..er ist..ein vollständiges Mitglied dieser Familie geworden. Und Dank des Mobilen Emitters kann er sich überall hinbewegen. Sie werden ihn ja gleich kennenlernen.“ erklärte sie etwas heftig und tippte wieder auf den Kommunikator.
„ Janeway an Torres,bitte antworten sie!“
„ Torres hier, Captain. Sprechen sie .“ erklang die Stimme der Halbklingonin aus der Com.
„ B´Elanna, was um alles in der Welt tun sie im Maschinenraum? Sie haben den Doctor zum Babysitter degradiert. Ich glaube, er war sagen wir, nicht wirklich begeistert darüber.“
„ M´ám, bei allem Respekt. Wir haben bei dem durchqueren des Transwarpkanals einigen Schaden erlitten und ICH muß das hier koordinieren.Sie wissen gar nicht wie es hier unten aussieht, wenn man mal einen Tag nicht da ist.“ verteidigte sich die Halbklingonin.
Kathryn Janeway rollte mit den Augen, aber bevor sie etwas erwidern konnte, tippte Picard auf den Kommunikator.
„ Picard hier. Lieutenant Torres, sie werden gleich Hilfe bekommen, ich schicke ihnen sofort ein Team von der Enterprise hinunter und sie können sich dann gleich mit meinem Chefingenieur La Forge zusammensetzten. Jetzt kommen sie aber bitte zum Konferenzraum. Picard Ende.“
Einen kurzen Moment war Ruhe, dann erklang die verdutze Stimme des Halbklingonin.
„ Verstanden, Sir - Captain Janeway. Ich bin auf dem Weg. Torres Ende.“
Über diese Stimme von Captain Picard konnte auch sie sich nicht hinwegsetzten.
Außerdem hätte das kein gutes Licht auf ihren eigenen Captain geworfen, also fügte sich die Halbklingonin widerwillig in ihr Schicksal und verließ fluchend den Maschinenraum.
Kathryn lachte ,als sie sich das Gesicht ihrer Chefingenieurin vorstellte.
„ Sie müssen entschuldigen, Jean-Luc, aber sie ist gerade mal vor vier Stunden Mutter geworden, sie wissen doch, die Hormone.“
Captain Picard schaute mit einem wissenden Blick zu Beverly Crusher und nickte nur.
Dr. Crusher errötete und sagte ihrerseits schnell.
„ Sehr verständlich, Captain Janeway. Ich bin sehr neugierig Mrs. Torres kennenzulernen.“
Kathryn hatte die Blicke , die sich Picard und Crusher zu warfen bemerkt und versuchte sie einzuordnen.
Das erinnerte sie sehr an Chakotay und sie.
Lief da etwas zwischen den beiden?
Sie wußte, das sich die beiden schon sehr lange kannten und Gerüchte über eine eventuelle Liäsion der beiden kusierten schon vor 7 Jahren in der Flotte umher.
Wer weiß was seitdem passiert war?
Vielleicht haben wenigstens diese beiden ihren Weg zueinander gefunden., dachte sie und schwieg.
Picard tippte derweil auf seinen Kommunikator.
„ Picard an Enterprise.“
„ Riker hier. Sprechen sie, Sir.“ erklang die Stimme des Ersten Offiziers der U.S.S Enterprise aus der Com.
„ Nummer Eins, stellen sie bitte umgehend ein Techniker Team zusammen und beamen sie es an Bord der Voyager. Der Maschinenraum braucht tatkräftige Hilfe. Picard Ende.“
„ Verstanden Sir. Wird sofort erledigt. Riker Ende.“
Picard wandte sich an Janeway, die ihn etwas erstaunt anschaute.
Nein, sie war es absolut nicht mehr gewöhnt, das andere für sie oder über ihr Schiff entschieden.

„ Kathryn, dies ist schon Teil des Befehls des Sternenflotten Hauptquartiers. Wir sollen der U.S.S Voyager bis sie bei Utopia Planitia ankommt jede Hilfe, die nötig ist, zukommen lassen. Wir sind sozusagen ihre Leibgarde.
Das Sternenflotten Hauptquartier möchte nicht, das Ihnen und der Crew irgendetwas fehlt. Deswegen habe ich diesen Befehl an Will Riker erteilt.
Und damit ihre Chefingeneurin etwas ruhiger wird. Ich weiß, wie es mit Klingonen so sein kann, Kathryn.“ lächelte Jean-Luc Picard sie an.
Kathryn lachte laut auf und sagte.
„ Aber ob das B´Elannas Laune steigert, wenn jemand Fremdes im Maschinenraum ist, das wage ich arg zu bezweifeln. Gehen wir weiter, Jean-Luc und lassen uns überraschen.“
Zusammen betraten sie dann den Konferenzraum.
Kathryn bemerkte verwundert das Chakotay ihr nicht von der Seite wich. Was hatte das zu bedeuten?
Sie betrat den Raum und stieß dabei leicht an seinen Körper. Blitzartig lief ihr eine Gänsehaut den Rücken herunter.
Sie schüttelte energisch ihren Kopf, als wolle sie die seltsamen Gedanken damit vertreiben.
„ Alles in Ordnung Kathryn?“ flüsterte Chakotay ihr zu.
„ Ja, ja, keine Sorge Chakotay. Ich ..“ sie stockte und sagte dann schnell. „ Ich glaube wir haben ein Platzproblem.“
Sie deutet auf den schon gut gefüllten Raum. Es fehlten nur noch der Doctor und B´Elanna.
Dr. Crusher hatte sich aufmerksam umgeschaut und machte jetzt ein ebenso skeptisches Gesicht wie Kathryn gerade vorher.
Dann sagte sie.
„ Es ist das erste Mal ,das ich an Bord eines Raumschiffes der Intrepid Class bin.Es ist..etwas kleiner als ich es gewöhnt bin.“
Beverly schaute skeptisch zu Jean-Luc. Sie hatte arge Bedenken was die Sitzplätze anging. Und stehen war ihr im Moment eher unangenehm.
Picard nickte ihr beruhigend zu.
„ Keine Sorge, Beverly, wir passen schon alle hier herein.Obwohl die Voyager halb so groß ist wie die Enterprise.“
Da meldete sich Lt. Comander Data zu Wort.
„ Ich muß ihnen da widersprechen, Captain. Die Voyager ist exact 344,5 Meter lang und die Enterprise mißt 685 Meter. Dies heißt , sie ist nicht halb so groß. Außerdem faßt die Enterprise 855 Personen an Bord und die Voyager wurde für 150 Personen gebaut..“ weiter kam der Androide nicht, denn Picard winkte schnell ab.
„Danke, Mr. Data für die ausführliche Beschreibung. Widmen wir uns doch jetzt lieber dem Platzproblem.“
Kathryn nickte ihm zu und wollte gerade etwas sagen,als nun auch ihr jemand ins Wort fiel.
„Captain, die logische Folgerung wäre die fehlenden Sitzelemente aus ihrem Bereitschaftsraum zu holen,dieser ist am schnellsten zu erreichen.“ vernahm sie Tuvoks Stimme.
Picard mußte schmunzeln. Das klang verdammt nach seinem Commander Data.
Gottergeben nickte Kathryn und sagte.
„ Machen sie es so, Tuvok.“
Umgehend wandte sich Picard zu Lt. Commander Data.
„ Data, gehen sie Tuvok zur Hand und organisieren sie ein paar Stühle.“
Der Androide stand auf und wandte sich nochmal an seinen Captain.
„ Captain, ein paar ist nicht korrekt. Es handelt sich exact um vier fehlende Stühle, Sir.“
Jetzt war es an Kathryn Janeway zu schmunzeln. Da hatten sich ja zwei gefunden!
Mittlerweile waren auch der Doctor und B´Elanna angekommen.
Die beiden diskutierten immer noch.
„ Doctor, verstehen sie doch. Das war ein Notfall. Ich mußte da hinunter gehen. Vorik war völlig überfordert mit dem Warpkern und all dem Chaos das in meinem Maschineraum so herrscht.“ versuchte sich Bélanna immer noch zu verteidigen.
„ Und ich sagte ihnen schon mal. Nur weil ich den Namen Medizinisch Holographisches Notfall Programm trage, heißt das nicht das ich für JEDEN Notfall einspringen muß. Ich bin Arzt, keinBa..“
„ Babysitter, ich weiß. Aber ein Freund, nicht wahr, Doc? Und Freunde helfen sich gegenseitig.“ unterbrach ihn B´Ealanna und nahm ihm dann endlich ihre Tochter ab, die selig schlief und von dem Wortgefecht ihrer Mutter und ihrem Geburtshelfer nichts mitbekam.
Oder war sie schon so daran gewöhnt?
Mittlerweile hatte man 11 Stühle so um den Tisch platziert, das sich die beiden Captains gegenübersaßen.
Die anderen hatten sich gesetzt wie sie es für richtig hielten.
Kathryn stellte erstaunt fest, das die beiden Ärzte in ein Gespräch vertieft nebeneinander saßen, ebenso wie sich Tuvok und Data über die Bauart der Voyager unterhielten und Geordi mit der Halbklingonin über den Warpkern diskutierte.
Nur einer saß da, wo er immer saß. Neben ihr.
Chakotay.
Neben Chakotay saßen Tom und Harry und unterhielten sich doch tatsächlich über ihr letztes Captain Proton Abenteuer .
Verwundert stelte Kathryn fest, das Seven of Nine trotz außer Kraft getretener Sitzordnung nicht neben Chakotay saß.
Was hatte das zu bedeuten?
Sie schielte ein wenig zu ihm, um einen Blick zu erhaschen und schaute ihm direkt in die Augen.
Sie wurde erst weiß, dann rot im Gesicht und wandte ihren Blick schnell ihrem Gegenüber zu.
„ Geht es Ihnen gut, Kathryn? Sie sind ja ganz blaß?“ vernahm sie die besorgte Stimme ihres Ersten Offiziers und spürte seine Hand auf ihrem Arm.
Es klang Sorge in ihr und noch etwas anderes was sie nicht direkt einordnen konnte.
Gott sei Dank übernahm der Captain der U.S.S Enterprise jetzt das Wort.
„Nachdem wir jetzt alle vollständig sind möchte ich nochmals vom gesammten Hauptquartier der Sternenflotte ausrichten. Herzlich Willkommen Zuhause.
Wir sind alle sehr froh, sie nach ihrer langen Reise wieder hier zu haben. Das Sternenflotten Hauptquartier hat uns dazu auserkoren sie sicher zur Erde zu begleiten.
Am Fuße des Hauptquartiers und der Golden Gate Bridge sind schon Tausende von Menschen versammelt um den Anflug der Voyager mit zu erleben. Deswegen werden wir sie dorthin geleiten und dann in der San Francisco Flottenwerft auf sie warten.
Sie werden die Voyager auf dem Hof der Sternenflotten Akademie landen und dort auf ihre Familien treffen. Es wird eine kurze Feier geben, danach wird die Voyager wieder starten um von uns zur Utopia Planitia Station geleitet zu werden, wo sich ihre ursprünglichen Konstrukteure an die Überholung der Voyager machen.
Die meisten der Crew werden in San Fransisco von Bord gehen.
Selbstverständlich für das Sterneflotten Oberkommando ist das Captain Janeway das Schiff bis zu Utopia Planitia begleitet.
Des weiteren würde das Hauptquartier sich freuen, wenn einige der Senioroffiziere mit an Bord bleiben, denn aufgrund der Veränderungen an der Voyager sind sie die, die am besten mit dem Schiff umzugehen wissen.
Aber es wird jedem freigestellt von Bord zu gehen.
Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen um zum Mars zu gelangen, außer unseren Teams gelingt es den Warpantrieb wieder zu aktivieren.“
Picard machte eine kurze Pause und schaute in die Runde.
Er sah die Entschlossenheit von Captain Janeway ihr Schiff bis zur letzten Minute zu begleiten.
ER hätte genauso gehandelt.
„ Mrs. Torres, wie ist der Status im Maschinenraum?“
Die Halbklingonin schaute hoch und machte ein wenig viel versprechendes Gesicht.
„ Sir, während des durchqueren des Transwarp Kanals sind einige wichtige EPS Relais zerstört worden, der Warpkern ist inaktiv und ich habe mich schon mit La Forge beraten. Vielleicht schaffen wir es zusammen noch vor Utopia Planitia ihn wieder in Gang zu bekommen.Bis dahin steht uns nur Impulsgeschwindigkeit zur Verfügung.“
Kathryn und Picard nickten gleichzeitig und mußten dann darüber grinsen.
„ Doctor, gibt es Verletzte an Bord?“ wandte sich Kathryn an das MHN.
„ Nein, Captain, in der Krankenstation ist alles bestens. Dank meiner..“
Kathryn wiegelte schnell ab, nickte ihm zu und sagte.
„ Danke, Doctor, sie werden Dr. Crusher über die Experimente mit den Borg Nanosonden informieren.“
Das MHN nickte eifrig. Das tat er doch gerne.
Kathryn war nicht entgangen, wie sich das Gesicht von Jean-Luc Picard bei der Erwähnung von Borg Nanosonden verdüstert hatte.
Was ja auch in Anbetracht seiner Erlebnisse als Lucutus von Borg kein Wunder war. Dank Q!
Picard ergriff das Wort erneut.
„Gut, die wichtigsten und notwendigsten Posten an Bord der Voyager werden bei Abflug in San Francisco von einem Teil der Enterprise Crew ersetzt, bis wir Utopia Planitia erreichen. Ich bitte die Senior Offiziere, sich bis nach dem Empfang zu entscheiden ob sie auf der Erde bleiben wollen, oder ob sie ihren Captain und das Schiff begleiten wollen. Jetzt noch zu einigen Entscheidungen, die ich ihnen schon mitteilen darf. Die ehemaligen Marqui und die wenigen ehemaligen Equinox Mitglieder werden aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Leistung in den letzten 7 Jahren von jeglicher Schuld freigesprochen.
Jedoch müssen sie ,soweit sie ihre Ausbildung an der Akademie nicht zuende gemacht haben, dieses an der Sternenflottenakademie in einem Kurzlehrjahr nachholen.Danach werden sie in der Sterneflotte entsprechend ihrer Leistungen eingesetzt werden. Für einige gelten , außergewöhnliche Bedingungen.“
Der Captain des Flagschiffes schaute zu B´Elanna Torres hinüber.
„ Mrs. Torres, die Sternenflotte hat beschlossen, das sie aufgrund des wirklich selbstlosen Einsatzes hier an Bord, lediglich die Abschlußprüfung nachholen müssen, danach erhalten sie offiziell den Rang des Lieutenant.“
Die Halbklingonin nickte und seufzte gleichzeitig. Nochmal zurück an die Akademie? Nun denn, was war schon eine Abschlußprüfung im Gegensatz zu Hirogen,Kazon und Spezies 8472?
Ein Kinderspiel!
„ Mr. Paris, ihnen wurde von Captain Janeway der Rang eines Lieutenant verliehen.
Sie wurden rehabilitiert und behalten den Rang mit allen dazugehörigen Privilegen und Pflichten. Das gleiche gilt für Commander Chakotay. Den Rest werden sie alle auf der Erde erfahren. Wir sind alle Stolz auf diese Manschaft und nun, lassen sie uns zur Erde fliegen. Bitte nehmen sie alle ihre Positionen ein. Es geht nach Hause.“
„ Danke, Jean-Luc.So sind einige Bedenken und Ängste was meine Crew betrifft vom Tisch. Wenn keiner mehr eine Frage hat?“
Sie schaute in die Gesichter rund um den Tisch.
„ Nein? Dann dürfen sie wegtreten.!“
Alle standen auf und verließen nach und nach den Konferenz Raum.
Captain Picard wandte sich nocheinmal an Kathryn.
„ Würden sie mir noch einen Moment Gesellschaft leisten?“
„Aber sicher doch, Jean-Luc.“ willigte Kathryn ein, nicht ohne den Blick des Captains gesehen zu haben und der verhieß nichts gutes.
„ Kathryn, es gibt noch einen Grund weswegen ausgerechnet die Enterprise sie begleiten soll. Das haben wir Admiral Owen Paris zu verdanken. Denn..“ Picard suchte nach Worten, „ Es gibt ein Problem mit ihrem Doctor!“
Kathryn sah in scharf an und überlegte rasch, was jetzt für ein Drama auf sie zu kam.
„ Wie meinen Sie das Captain Picard?“ fragte sie scharf und distanziert.
Ganz der starke Captain.
Es ging um ein Mitglied ihrer Crew, ein Freund, ein Teil der Familie- und sie ahnte um was es ging als Picard sich räusperte und zu einer Erklärung ansetzte.
„ Über alle Entscheidungen war man sich einig, nur nicht darüber was mit ihrem MHN geschehen soll. Jeder kann verstehen, das sie ihn als ein Teil der Manschaft,ihrer Familie ansehen, aber er ist vor den Gesetzten der Sternenflotte NUR ein Hologramm und zwar eines, was schon ausgemustert wurde. Nach einigem hin und her, haben wir es Admiral Paris und Mr. Barclay zu verdanken, das es auf Utopia Planitia eine Anhörung geben wird, die entscheidet ob er als Individuum weiter leben darf, oder..“
„ ..deaktiviert wird? Oh, nein, Jean-Luc, DAS lasse ich nicht zu.“ schnaubte Kathryn wütend.
Wenn ihr der Doctor auch manchmal mit seiner Art auf den Nerv ging, war er doch ein Teil ihrer Familie, den sie schätze und beschützen würde.
„ Beruhigen sie sich Kathryn..DESWEGEN hat Admiral Paris ja uns geschickt, denn wir haben mit Commander Data ja ähnliches erlebt. Wir schaffen das schon, keine Sorge, Kathryn. Ich weiß, wie sie sich jetzt fühlen. Ich war damals auch fürchterlich wütend als es um diese Anhörung ging, aber letztendlich haben wir es geschafft. Und das ,obwohl in der Sitzung Data von Commander Riker abgeschaltet wurde. Und das werden wir als erstes mit ihrem MHN verhindern.“
Picard hatte Kathryn am Arm gepackt und schaute sie fest an.
„ In diesem Moment beraten Geordi, Data und ihre Chefingeneurin schon darüber, wie man das Programm des Doctors so auf den Mobilen Emitter ausrichten kann, das nur er ihn benutzen kann. Und ob es eine Möglichkeit gibt, diesen in seine Holomatrix zu integrieren.Verlassen sie sich auf diese drei. Mir scheint, wir haben da die besten zusammen an Bord.“
Kathryn nickte und hoffte nur, das nicht noch mehr schlechte Nachrichten auf sie zukämen.




13.4.2010, 19:24

 
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Es besteht die Möglichkeit bereits existierende Posts zu editieren. Da ist es nicht nötig, zwei Mal den gleichen Thread zu eröffnen. Ich würde von daher vorschlagen, diesen Thread hier zu schließen.




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13.4.2010, 19:30

 
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Neral_Jourian schrieb am 13. April 2010, 19.30 Uhr:
Es besteht die Möglichkeit bereits existierende Posts zu editieren. Da ist es nicht nötig, zwei Mal den gleichen Thread zu eröffnen. Ich würde von daher vorschlagen, diesen Thread hier zu schließen.

Ich habe sie bereits darauf hingewiesen Grafik
GLs sind ein bisschen weniger öffentlich, Neulinge genießen doch ein bisschen Welpenschutz ;)

Totallyjaneway, welchen soll ich schließen von den beiden doppelten?

Übrigens klasse, dass es wieder eine FanFic gibt Grafik

Beitrag wurde am 13. April 2010, 19:34 Uhr editiert.




Begeisterung macht Waffeln. Bild; Quelle: http://img683.imageshack.us/img683/9026/irrsinnig.jpg

13.4.2010, 19:34

 
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Ups, das war keine Absicht, ist mir selber gerade erst aufgefallen. Ich weiß das mit dem editieren, keine Ahnung wie das passiert ist. Schließe bitte dieses hier. Danke. Ach , und kann mir jemand sagen, warum die Anführungszeichen hier so seltsam dargestellt werden???? Grafik




13.4.2010, 19:48

Meldung vom Moderator
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Grafik Wunsch des Erstellers wegen doppelter Threaderstellung.




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13.4.2010, 20:38

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