Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Forum



Neue Welten besiedeln
Fähnrich
Species8472 Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Unimatrix-Zero Familienlogo

2610 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348107
Hey leute, ich hab nen ganz interessanten artikel gefunden, aber lest selber:
Für immer auf den Mars(ah) - Einmal zum Mars - und nie wieder zurück. 400 Menschen haben sich jetzt freiwillig gemeldet, den Rest ihres Lebens auf dem Roten Planeten zu verbringen.

Im Herbst 2010 hatte das Ames Research Center, eines der größten NASA-Forschungszentren, Geld bekommen, um ein ambitioniertes Projekt zu starten. Es heißt "Hundred Year Starship" und hat zum Ziel, andere Welten zu besiedeln - im ersten Schritt den Mars. Der Direktor des Forschungszentrums, Dr. Simon P. Worden, schätzt, dass Menschen in 2030 auf den Monden des Mars landen könnten.

Nun hat das Unternehmen ein kleines Problem: Es ist unendlich teuer. Einen Vorschlag, die Kosten enorm zu drücken, veröffentlichten die Wissenschaftler Dirk Schulze-Makuch von der Washington State University und Paul Davies von der Arizona State University im Fachmagazin "Journal of Cosmology", das im Herbst eine komplette Ausgabe dem Thema "Besiedlung des Mars durch Menschen" gewidmet hatte. Sie schlagen eine "One-Way-Mission" vor, also eine Reise ohne Rückkehr. Auch Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, hatte im Juli 2010 mit einer ähnlichen Aussage für Furore gesorgt.

Ein One-Way-Ticket könnte in der Tat sehr viel Geld sparen, denn Erfahrungen aus aktuellen Weltraum-Missionen zeigen, dass der Rücktransport höchstwahrscheinlich das meiste Geld verschlingen würde. Dennoch bliebe das Vorhaben extrem teuer: Worden schätzt, dass sogar eine solche "billige" Mars-Mission ohne Rückkehr zehn Milliarden US-Dollar kosten würde.

Seit der Veröffentlichung des Artikels über die One-Way-Mission haben sich beim "Journal of Cosmology" 400 Leser gemeldet, die gewillt wären, alles hinter sich zu lassen und für immer zum Roten Planeten aufzubrechen. Lana Tao, eine Redakteurin des Magazins, sagt gegenüber "FoxNews.com", die E-Mais dieser Menschen seien eine echte Überraschung für sie gewesen. Zuerst hätte die Redaktion gedacht, sie seien Scherze. Doch als immer mehr E-Mails eingetroffen seien, hätten sie gemerkt, dass die Leute es wirklich ernst meinten.

Gemeldet haben sich Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund: Zum Beispiel ein College-Student, ein 69-jähriger Programmierer, ein Vater von drei Kindern, eine 45 Jahre alte Krankenschwester und ein Pastor.

Manche schickten regelrechte "Bewerbungen", so wie der Programmierer Pasha Rostov, der schrieb: "Ich kann gut mit Werkzeugen umgehen und Dinge reparieren. Ich habe schon eine Solar-Anlage und drei Häuser gebaut. Außerdem bin ich ziemlich vernünftig und habe eine gefestigte Persönlichkeit."

Was reitet Menschen, sich für immer von der Erde verabschieden zu wollen? Peter Greaves, der Familienvater, begründet das so: "Schon seit Kindestagen habe ich das tiefe Verlangen, das Universum zu erkunden". Außerdem verriet er "FoxNews.com", dass er sich das Leben auf dem Mars überwältigend, furchterregend und einsam vorstelle. Seine Erlebnisse wären aber so unterschiedlich von denen aller anderen Menschen, dass das alles aufwiegen würde, was er hinter sich gelassen hätte.

Der Psychologie-Professor Albert Harrison beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit dem Seelenleben von Astronauten. Er warnt, nach der ersten, sicherlich spannenden Zeit würde es für die Mars-Besiedler sehr schwierig werden, keine Depression zu bekommen. Er befürchtet, das Leben auf dem Roten Planeten wäre lange nicht so romantisch, wie sich anhört, sondern ganz im Gegenteil: Nach einer gewissen Zeit würde es vermutlich tödlich langweilig werden.

Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass die 400 Freiwilligen je mit den genannten Problemen zu kämpfen haben werden. Denn "Normalos" haben - zumindest heute - keine Chance auf so eine Reise. Nur ausgebildete Astronauten, die ein Training von mindestens vier bis fünf Jahren hinter sich gebracht haben, werden von der NASA auf Langzeitmissionen geschickt.
(Quelle: http://web.de/magazine/wissen/weltraum/11952532-fuer-immer-auf-den-mars.html#.A1000107)

Wie denkt ihr darüber? Sollte die Menschheit schon heutzutage die Erde verlassen um andere Welten zu erforschen und diese sogar zu kolonisieren? Was haltet ihr von dem Vorhaben der NASA?
Lasst eure Meinung zu dem Thema hören.




To boldly go where no one has gone before...

12.1.2011, 16:58

 
Fähnrich
Nyota Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

2490 CP

Aktivitätsquote:

28.98%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348110
wie sagt spock so schön "Faszinierend"

Ich wär sofort dabei. Nur muss ich ehrlich gestehen, ich seh nich mal ansatzweise das die Menschheit schon soweit ist für Kolonien auf anderen Planeten.

Nicht solange wir nicht die probleme auf diesem hier gelöst haben. Wär ja noch schöner, wenn wir die ganze scheisse im Weltraum verteilen.

Und was soll das "keine Normalos" ?? Frechheit pur!
Ist ja nicht so das die nicht ausgebildet werden könnten! Und dann wäre es noch am ehsten "gesichert" das man sich gegenseitig hilft. Wenn die da alles nur Astronauten raufschicken, wer bitte sorgt denn dafür das die nicht depressiv werden?

One Way, ich mein, da müssen auch Frauen mit. Priester... Junge leute... voller Enthusiasmus! Ingenieure, Lehrer, Mechaniker. Eben Normalos wie wir. Schliesslich bleiben sie dort. Es wird dort Ehen geben, Kinder, die welt, ich mein der Mars, wird sich weiterdrehen.

Alles können sie eh nicht Kontrollieren- gott sei dank!




Je bitterer die Vergangenheit,desto süßer die Zukunft. -Shakespeare- Bild; Quelle: http://i898.photobucket.com/albums/ac185/Nyota_photos/MyCats/th_mietze.jpg?t=1303484765

12.1.2011, 17:11

 
Fähnrich
Species8472 Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Unimatrix-Zero Familienlogo

2610 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348111
ja ich bin derselben meinung wie du!
wir sollten bevor wir in den weltraum stürmen erst alles auf unserem planeten regeln dass wir uns gegenseitig nicht mehr vernichten müssen und lernen zusammen zu arbeiten...
die menschheit is noch nicht so weit!!!

aber wenn wir auf nen anderen planeten in ferner (oder vll auch naher) zukunft besiedeln sollten wir so viele untershciedliche menschen da hoch schicken wie es nur möglich is...wenn die Kolonisten dort auch überleben wollen und eine gesellschaft aufbauen wollen

ich stell mir das sowieso nen bissel schwierig vor...ne reise zum mars wie lang dauert sowas mit unserer technologie??? jahrzehnte wahrscheinlich...und das bringt weitere probleme mit sich
und da is ja immernoch das problem wie weiter wenn man erst einmal da is




To boldly go where no one has gone before...

12.1.2011, 17:22

 
Commander
Neral_Jourian Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

9762 CP

Aktivitätsquote:

3.06%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348112
Ich zitier mich mal selbst.

Zudem solle man ältere Astronauten für diese Mission beauftragen, da es mangels medizinischer Versorgung und erhöhter Strahlung eine geringere Lebenserwartung gebe.

...

Laut Schulze-Makuch würde man Astronauten um die 60 zum Mars senden. Die Lebenserwartung der Astronauten würde durch die fehlende medizinische Versorgung und durch die erhöhte Strahlung verringert. Durch die Strahlung würden auch die Fortpflanzungsorgane der Astronauten geschädigt werden.



Die NASA soll von der Idee nicht besonders begeistert sein.




http://martinre.deviantart.com/

12.1.2011, 17:27

 
Fähnrich
Species8472 Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Unimatrix-Zero Familienlogo

2610 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348115
ein sehr interessanter aspekt Grafik

Beitrag wurde am 12. Januar 2011, 17:35 Uhr editiert.




To boldly go where no one has gone before...

12.1.2011, 17:35

 
Fähnrich
Nyota Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

2490 CP

Aktivitätsquote:

28.98%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348117
ts was sind das denn für deppen???

Wie lang machts so ein 60jähriger dort oben? maximal 20 jahre, wenns wirklich hochkommt. denn so ohne familie und soziale strukturen würden die schnell eingehen.

Stellen wir uns also mal vor, wir währen so weit, das wir ein raumschiff zum Mars schicken können. Das möglichst so gebaut ist das man es völlig ausseinander nehemen kann um dort den startstein für eine Basis zu bauen...
Dann brauchen wir doch dort oben leute die das auch wirklich zu stande bringen.

Und sorry, aber 60jährige Astronauten bringen da genau gar nix. es sollten Frische von der Uni stammende Ingeniure,Techniker, Mathematiker, Ärzte, Theologen,Psychologen, Frauen wie Männer sein. Solche womit man eine ausgeglichene Gemeinschaft "erschaffen" kann!
die noch 50-60 Jahre leben!!! Und Kinder kriegen, die dann wiederrum weitermachen.

So sollte man eine solche Mission planen. ein wenig Vorrausschauend. Was haben wir davon wenn die nach 20 Jahren draufgehen? unnötige geldverschwendung und technologie!!!




Je bitterer die Vergangenheit,desto süßer die Zukunft. -Shakespeare- Bild; Quelle: http://i898.photobucket.com/albums/ac185/Nyota_photos/MyCats/th_mietze.jpg?t=1303484765

12.1.2011, 17:41

 
Fähnrich
Species8472 Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Unimatrix-Zero Familienlogo

2610 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348118
aber es würde nur zur hälfte nützen nur die mitzunehmen die gerad erst frisch von der uni kommen...natürlich is es wichtig neue innovatieve köpfe zu haben
nur leider bringt das nicht viel wenn diese 'köpfe' nicht die nötige erfahrung mitbringen...
es müssen auch leute mitgeschickt werden die schon mehrere jahre erfahrung in ihrem fachbreiech haben...sonst könnte man schnell auf probleme stoßen...ich denk es wäre angebracht von jedem alter und jeder schicht jemanden zu nehmen... denn eine neue kultur wie sie dann aufzu bauen is kann nur entstehen wenn sie vielschichtig ist




To boldly go where no one has gone before...

12.1.2011, 17:48

 
Fähnrich
Nyota Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

2490 CP

Aktivitätsquote:

28.98%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348119
ich muss dir noch wegen was wiedersprechen Grafik man braucht beim heutigen stand der technik nur ca 6 monate bis zum mars. one way. unter optimalen bedingungen. also 6-bis 12 Monate rechnen wir mal.


Und jetzt frage ich dich, wer hat deiner meinung denn bitteschön erfahrung wie man auf dem mars baut?? keiner, und da kann er noch so erfahren sein.
Aber hast schon recht, ein paar ältere semester dürfen auch mit.

Alte knacker aber nicht. die können wir nich brauchen dort oben wird dann jeder Mann (und Frau) gebraucht, und die alten um die müsste man sich kümmern wenn sie nimmer arbeiten können, unnötig. Mann wird sich schon um die Verletzten kümmern müssen. Denn davon wirds sicher eine Menge geben^^

Hmm... Nachdenk, na gut sie könnten unterrichten...


Aber mal ganz abgesehen davon, das es echt viel geld kostet, und man mit mehren Gruppen üben müsste auf der Erde bis man die "am besten" funktionierende raushat...

trozdem würde es eigentlich nur darum gehen rohstoffe von dem Planeten abzubauen und zur Erde zu schicken... Noch mehr Ausbeutung. Eigentlich machen die das auch nur deswegen. Und das ist meiner meinung nach kein guter anfang.

Beitrag wurde am 12. Januar 2011, 18:01 Uhr editiert.




Je bitterer die Vergangenheit,desto süßer die Zukunft. -Shakespeare- Bild; Quelle: http://i898.photobucket.com/albums/ac185/Nyota_photos/MyCats/th_mietze.jpg?t=1303484765

12.1.2011, 17:53

 
Fähnrich
Nighthawk Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Sekaya Familienlogo

2381 CP

Aktivitätsquote:

0.31%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348121
[Jezt hab ich so lange für den Post gebraucht, sind schon weitere dazu gekommen ...]

Also, wie Nyota und Species8472, bin ich der Meinung, wir sollten es erst mal hier bei uns zu Hause hinbekommen, in Frieden miteinander und im Einklang mit der Natur zu leben. Andererseits kommen wir eh (noch) nicht aus unserem Sonnensystem heraus, da kann also eigentlich nix passieren ... Grafik

Ich persönlich könnte mir auch eine Teilnahme vorstellen, schon allein, um dem ganzen Chaos hier zu entkommen (s. o.) ... Grafik

Grundsätzlich stellt sich die Frage: Was wollen wir auf dem Mars - oder seinen Monden? Eine Kolonie aufbauen ... Und dann? Das Problem der Überbevölkerung löst das auch nicht, dafür ist das ganz auch weiterhin zu teuer. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse? Am ehesten noch auf psychologischem Gebiet (quasi Knast in groß) ... "abhauen" kann ja keiner, wenn er oder sie erst mal unterwegs ist. Kann also auch ganz schön gefährlich für alle Beteiligten werden, falls doch jemand den Koller kriegt und durchdreht. Das müssen wir ja hier schon zu genüge erleben. Überhaupt, es wäre ja quasi eine eigenständige Gesellschaft; da sollten alle schon mit dem gleichen Normen- und Wertesystem aufgewachsen sein, sonst kann man das gleich vergessen ...
Das bringt mich auf den Gedanken, alle Fundamentalisten auf den Mond zu schicken - wäre auch näher und es gäbe genug Platz für "einen eigenen Staat" und niemand müsste drunter leiden ... hach ja, leider so nicht durchführbar. Grafik

Wie auch immer, die Leute wären da ganz auf sich gestellt. Das fängt bei der Nahrung an und hört beim Thema Gesundheit noch lange nicht auf. Ich befürchte, dass allein die Technik nicht lange genug halten wird, Ersatzteile gibt es ja auch nicht "um die Ecke". Die Leute werden daher vmtl. nicht an Altersschwäche sterben - egal, ob es nun ausgebildete Astronauten sind (wie will man das eigentlich ausbilden? Grafik ) oder nicht. Grafik

Also, man könnte das ganze Geld dafür momentan auch sinnvoller ausgeben.




Umfeld prägt. | Man muss halt Prioritäten setzen.

12.1.2011, 18:03

 
Fähnrich
Species8472 Geschlecht-Symbol
Kommunikator

Mitglied der Familie:
Unimatrix-Zero Familienlogo

2610 CP

Aktivitätsquote:

0.00%

Benutzergrafik
Beitraglink: 348125
also zu deiner frage was wir auf dem mars wollen kann ich nur eins sagen...früher wurden fremde länder nur erforscht durch selbst dorthin zu gehen und zu gucken...das soll jetzt nich heißen dass ich die menschheit schon so weit entwickelt sehe dass sie nur in den weltraum wollen um zu forschen...(so wies aussieht momentan dann eher zur ausbeutung, aber das is wieder ein anderer aspekt)
aber ich finde es würde der menschheit gut tun wenn sie neue dinge erforschen könnte und ich bin der meinung dass das ein riesiger fortschritt nicht nur in der technologie sondern auch im sozialen leben wäre und dadurch entwicklungen in gang gesetzt werden könnten...

trotzdem denke ich nicht dass dieses vorhaben in naher zukunft gelingen wird...schon allein wie du sagtest der ganzen rohstoffe und verpflegung wegen...




To boldly go where no one has gone before...

12.1.2011, 18:12

Optionen
Als Gast steht nur zur Auswahl das Thema als RSS Feed abonnieren.

Copyright