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der Kreativ-Thread^^
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lady_minghi Geschlecht-Symbol
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Ich mache mal den Anfang und würde mich freuen, wenn es hier bald noch mehr Geschichten gibt (und natürlich auch Feedback, Interpretationsversuche etc!)


Unter dem Fenster

Draußen, auf der anderen Seite des Fensters zieht die Welt vorbei. Hier in deinem Zimmer scheint sie sich auf eine andere Art zu drehen. Immer um die eigene Achse, doch langsam und grausam zäh.
Die Zeit kann sich nicht entscheiden in welchem Takt sie verstreichen soll und ob überhaupt. Es geschieht doch eh nichts, wieso dann die Mühe?
Deine Augen sind offen, aber sehen kannst du nicht. So verbissen in deinen Krieg, den zu gewinnen du nicht in der Lage bist. Warum suchst du dir nicht die Seite aus, die siegen wird?

Und du wirst bis zum Ende unter dem Fenster sitzen und zerknitterte Alufolie glatt streichen bis deine Finger so taub sind, wie dein Geist!

(c) 2005 by minghi




Sei gewiss: der Schlüssel zum Glück ist die Freiheit, der Schlüssel zur Freiheit aber ist der Mut! (Perikles)

17.12.2005, 15:13

 
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Nicht schlecht.




The truth is out there

17.12.2005, 19:03

 
Kotori_Chan
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Grafik Grafik
*absolut begeistert meine sihu dick lob zu boden knuddel*

hm, wo du da mit den kurzgeschichten bist, vielleicht sollten wir auch wieder einen gedichte orden aufmachen? bzw., dichter und phoeten orden*G* ;-)

*liebt es einfach wie ihre sihu schreibt*
Grafik




18.12.2005, 14:33

 
DDR
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lady_minghi schrieb am 17. Dezember 2005, 15.13 Uhr:
Ich mache mal den Anfang und würde mich freuen, wenn es hier bald noch mehr Geschichten gibt (und natürlich auch Feedback, Interpretationsversuche etc!)


Unter dem Fenster

Draußen, auf der anderen Seite des Fensters zieht die Welt vorbei. Hier in deinem Zimmer scheint sie sich auf eine andere Art zu drehen. Immer um die eigene Achse, doch langsam und grausam zäh.
Die Zeit kann sich nicht entscheiden in welchem Takt sie verstreichen soll und ob überhaupt. Es geschieht doch eh nichts, wieso dann die Mühe?
Deine Augen sind offen, aber sehen kannst du nicht. So verbissen in deinen Krieg, den zu gewinnen du nicht in der Lage bist. Warum suchst du dir nicht die Seite aus, die siegen wird?

Und du wirst bis zum Ende unter dem Fenster sitzen und zerknitterte Alufolie glatt streichen bis deine Finger so taub sind, wie dein Geist!

(c) 2005 by minghi
ich muss sagen ein wirklich tolles stück, lob von mir Grafik




18.12.2005, 15:53

 
Horus
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minghi, super geschrieben. Eine Kurzgeschichte die etwas in einem berührt.




18.12.2005, 18:19

 
Fähnrich
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Also hier mal von mir was:

"Eines Tages war da mal ein Fisch.
Es war kein besonderst großer oder gefährlicher Fisch.
Es war ein ganz normaler Fisch.
Mit einer Flosse.
Und Schuppen.
Und Kiemen.
Dieser Fisch (sein Name war Otto) schwamm im Meer.
Und als er da so schwamm kam er an einem Glühwürmchen vorbei.
Er fand das Glühwürmchen wunderschön und schwamm immerzu drummherum.
Da erinnerte er sich auf einmal daran, das es im Meer ja eigentlich garkeine Glühwürmchen geben dürfte!
Endlich fiel es ihm wie Schuppen vor die Fischaugen!
Das war eine Falle!
Allerding brachte ihm diese Erkentniss nicht mehr viel.
Der Glühwürmchenfisch fraß Otto innerhalb von wenigen Sekunden auf."

Ich hoffe meine Kleine Geschichte konnte euch einen Einblick in das Leben in der Tiefsee vermitteln.
Vielen dank für eure Aufmerksamkeit.

Beitrag wurde am 18. Dezember 2005, 18:29 Uhr editiert.




Having a smoking section in a restaurant is like having a peeing section in a swimming pool.

18.12.2005, 18:28

 
Fähnrich
Rabenlady Geschlecht-Symbol
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Auch mal etwas Kurzes von mir.


Bernsteinaugen

Du siehst mich an mit diesen Bernsteinaugen, die so warm und dunkel sind, die blitzen, wenn du dort oben stehst, so nah und doch so fern von mir. Augen die leuchten, wenn du erzählst, und funkeln, wenn du lachst. Diese Augen, die mich seit dem ersten intensiven Blick von dir nicht wieder loslassen, die mir in meine Träume folgen und mich in ihrem Bann halten, sobald du in der Nähe bist. Ich spüre ihren Blick, egal ob du direkt neben mir oder weit entfernt stehst. Manchmal glaubte ich, ihnen entkommen zu sein, weil ich dich lange nicht sah. Doch dann...sehe ich dich wieder und du siehst mich an und es ist wie es war. Deine Bernsteinaugen suchen mich in dem Rauch der im Raum hängt und sie finden mich, sie finden mich immer. Dann tauchst du deinen Blick in meinen und für ein paar Stunden ist die Sehnsucht nach dir gestillt.

Beitrag wurde am 18. Dezember 2005, 22:30 Uhr editiert.




Wenn du einem Raben zu lange in die Augen siehst, dann stiehlt er deine Seele und fliegt mit ihr davon

18.12.2005, 22:10

 
Lieutenant
lady_minghi Geschlecht-Symbol
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Hey juhuu! Endlich gibt es neue "Kreativigkeiten" (^^)
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nlady & lanar: Ich finde die Geschichten supertoll! Grafik Lanar, dieser "abgehackte" schreibstil ist toll^^!




Sei gewiss: der Schlüssel zum Glück ist die Freiheit, der Schlüssel zur Freiheit aber ist der Mut! (Perikles)

18.12.2005, 23:22

 
Fähnrich
Larva Geschlecht-Symbol
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Schöne Worte, wirklich.

Nur leider hat man nciht immer solch Glück, und daraus entsteht dann manchmal folgendes:



Manchmal denkst du, du kennst jemanden, und weißt genau wer er ist. Doch stellst du fest, und das mit einem erschrecken, dass du gar nicht weißt, wer dein Gegenüber ist. Du siehst auf einmal, so viele Dinge, die vorher anders, oder gar nicht wahren, dass sie jetzt, hingesehen mit klarem Blicke, auf einmal sehr befremdlich wirken. Dein Gegenüber, einst ein Teil von dir und mit dir ein ganzes, ist nun etwas anderes, neues. Etwas Fremdes.
Aber da es dir unangenehm ist, sie so zu sehen, trübst du deinen eigenen Blick und verschleierst ihn dir aus Absicht, nur, um deine heile Welt aufrecht zu erhalten.
Am Ende bleiben nur Kummer, Trauer, Schmerz und Scherben. Wer soll dafür grade stehen, wer ist's gewesen!?
Kann man Schuld zuweisen, wenn zwei sich Lieben?! Kann man immer alles mit Logik erklären, wenn zwei sich einig sind und doch so verschieden?
Keiner will dem anderen weh tun oder ihm ein Leid zufügen, doch am Ende sieht es auf einmal ganz anders aus und was bleibt ist ein See aus Tränen. Tränen vergossen für vergangenes, aus Trauer, dass es vorbei sein soll, aus Wut, weil man es nicht versteht, aus Eifersucht, weil es dem anderen doch besser geht als einem selbst. Tränen, vergossen für den, den man liebt, weil man glaubt, dass es so besser ist.

Herzen schlagen für den anderen. Meist hören sie auch niemals damit auf. Aber ist das immer ausreichend?! Nein, denn in so einer Welt leben wir nicht. Rationalität und Kühle beherrscht uns und wie schön wäre es, nur die Herzen sprechen zu lassen und wie sehr versuchen wir es oft auch auf diese Weise. Nur manchmal, da vergessen wir unsere Ziele und das was wichtig ist. Übergehen Dinge, haken sie ab und glauben sie vergessen, bis sie wie ein großer Sturm zu uns zurückkommen und alles in Dunkelheit tauchen. Dann gibt es ein Donnern und Blitzen wie man es sonst nicht kennt und man weiß gar nicht wohin damit. Man versteht nicht, wie es zu so einem Gewitter kommen konnte und alles was man sich wünscht ist die Sonne, die einen mit ihren wichen Strahlen wärmt.

Nur wie oft ist es hier schon zu spät. Wie oft, kann man schon nicht mehr zurück weil einfach alles verloren ist. Menschen sind dumme Tiere die ihren Instinkten folgen und sie wissen oft nicht was sie eigentlich tun. Die anderen wissen nicht warum sie es tun und so kommt dann das eine zum anderen...
Doch wie oft, soll man sich damit entschuldigen?! Wann lernt der Mensch endlich mal seine Fehler einzugestehen und sich selbst dafür verantwortlich zu machen was er tut?! Manche lernen's nie, und alles was sie dann erreichen ist Trauer und Schmerz, sowohl bei sich selbst, als auch, und das noch viel mehr, im Gegenüber.

Keinem wünsche ich solch ein Ende, niemanden. Doch kann man es nicht immer aufhalten, und ist es einmal da so muss man lernen damit umzugehen und damit zu leben. Die eigenen Fehler einsehen, diese eingestehen und das Geschehene nutzen um sich selbst klar zu werden, was war, was ist, und was besser nicht mehr sein wird, und was gut sein kann.
Lernen ist etwas, was der Mensch oft nur mit Mühsal verbunden sieht, doch will er nicht die gleichen Fehler immer und immer wieder begehen so muss er lernen zu lernen. Um sich selbst und seinem Gegenüber kein Gewitter zu bringen, sondern Sonnenschein wohin man auch geht...

Beitrag wurde am 18. Dezember 2005, 23:35 Uhr editiert.




Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

18.12.2005, 23:34

 
Fähnrich
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@ minghi: super Idee, das Thema. Und deine Kurzgeschichte gefällt mir sehr Grafik

Das ist ein Drabble, also genau 100 Wörter. Ein Titel ist mir leider nicht einfallen.

Titellos

Jemand zeigte mir einmal ein Bild zweier Männer. Der eine von schwarzer Hautfarbe, mit Augen und Haar wie Obsidian. Der andere hellhäutig, das Haar blond, die Augen blau.
"Was ist der Unterschied?" wurde ich gefragt.
Ich sah mir das Bild lange an, und antwortete, "Ich sehe keinen."
Offenbar stieß ich damit auf wenig Gegenliebe. "Sie haben verschiedene Hautfarben, kannst du das denn nicht sehen?"
"Nur Äußerlichkeiten", entgegnete ich. "Was bedeuten sie schon, wenn man die Gemeinsamkeiten erkennt?"
Wer die Männer auf dem Bild waren, erfuhr ich nie. Ich wusste nur, dass sie Brüder waren. Verwandt im Geist, nicht vom Blute.

Beitrag wurde am 19. Dezember 2005, 00:49 Uhr editiert.




Waanzin zou mij waarschijnlijk pas bevrijden

19.12.2005, 00:40

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