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Kapitel 1
Fähnrich
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Hier also der erste kleine Teil meiner Story. Ich hoffe sie wird euch gefallen und wenn ja folgt bald als möglich der zweite Teil Grafik Feedback ist natürlich erwünscht Grafik

Viel Spass beim Lesen!!

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Ein Ende

-Kapitel 1-

Es war mal wieder so weit. Kathryn Janeway stand im Bereitschaftsraum vor dem großen Fenster und blickte in die Weiten des Alls. Eine Traurigkeit machte sich in ihr breit. Jedes Jahr zur selben Zeit war sie da. Und jedes Jahr wurde diese Traurigkeit größer und beklemmender. Weihnachten stand vor der Tür. Und sie war allein wie jedes Jahr. Doch sie wusste, dieses Jahr würde die Traurigkeit ihr Tribut fordern. Unendliche Weiten lagen vor ihr. Und unendliche Weiten lagen hinter ihr. All die Jahre auf der Voyager verbrachte sie Weihnachten, das Fest der Liebe, allein auf der Brücke oder in ihrem Quartier. Warum eigentlich? Weil niemand sie fragte, ob sie kommen würde. Weil niemand sie einlud mit zu kommen. Sechs Jahre lang war das nun schon so. Und mit jedem Jahr wuchs die Mauer um sie herum. Doch wenn diese Mauer nicht durchbrochen wird, wird sie darin gefangen sein, für immer. Sie setzte sich auf das Sofa und schloss die Augen ein wenig. Seit zehn Stunden hatte sie nun schon Dienst und sie hatte sich nicht einmal eine Pause gegönnt. Nun saß sie da mit geschlossenen Augen. Sie hatte sich nicht vorgenommen zu schlafen und doch nickte sie ein wenig ein. Bilder erschienen in ihrem Kopf. Erinnerungen aus ihrer Kindheit.

Sie rannte die Treppe runter, dicht gefolgt von ihrer Schwester. Beide stürmten ins Wohnzimmer und blieben vor Staunen stehen. Dort stand er, der große, wunderbar geschmückte Weihnachtsbaum. Doch der weckte das Interesse der beiden Mädchen nicht so sehr wie das, was darunter lag. Nämlich die Geschenke. Viele Geschenke waren es. Kathryn, neugierig wie sie war, ging darauf zu und betrachtete alles eingehend. Langsam folgte ihr ihre Schwester. Mittlerweile stand auch die Mutter der beiden in der Tür. Sie lächelte als sie sah wie die beiden Mädchen alles ganz genau betrachteten. Dann forderte sie die beiden auf, doch die Geschenke zu öffnen. Das ließen sich die Mädchen nicht zweimal sagen und fingen sofort an. Natürlich mit dem größten Geschenk, das sie finden konnten. Ungeduldig rissen sie das Papier runter. Ganz genauso lief es dann mit den anderen Geschenken. Die Mädchen lachten viel und strahlten über das ganze Gesicht. Sie liefen durch das ganze Haus und spielten mit ihren neuen Sachen, als sich die Haustür öffnete. Kathryn sah ihren Vater eintreten. "Wo ist denn meine Kathryn?!", rief er sie. "Ja wo ist denn meine kleine? Kathryn!" Sie lief zu ihm in seine Arme. Mit einem Schwung hob er die noch 6 Jahre junge Kathryn hoch und wirbelte sie herum. "Kathryn." drang eine weiter Stimme an ihr Ohr. Doch es war nicht die ihres Vaters. Sie drehte sich um, sah aber niemanden der sie gerufen haben könnte. Sie drehte sich wieder zu ihrem Vater um. Sie schrie auf. Was sie sah, war nicht mehr ihr Vater, er sah nicht mehr aus wie ihr Vater. Sein Gesicht war übersäht mit Brandverletzungen und klaffenden Wunden. Blut rann aus seinem Mund und seiner Nase. Die Augen waren geöffnet aber es war kein Leben mehr in ihnen. Angsterfüllt schloss Kathryn die Augen. Doch als sie sie wieder öffnete, war er nicht mehr da. Sie sah nur noch eine Schwärze. Eine angsteinflößende Schwärze. Wie darin gefangen, allein. Tränen stiegen ihr in die Augen. Sie fiel auf die Knie und weinte herzzerreißend. Doch da war wieder diese Stimme die sie rief. Immer und immer wieder rief sie ihren Namen.

Chakotay betrat, nachdem er einige Male schon den Türmelder ohne Erfolg betätigt hatte, den Bereitschaftsraum des Captain. Als er sie nicht hinter ihrem Schreibtisch sitzen sah, blickte er automatisch zum großen Sofa. Dort sah er sie liegen und schlafen. Er ging zu ihr und betrachtete sie eine Zeit lang. Sie war wunderschön, wenn sie schlief. Nicht nur wenn sie schlief. Er fand sie immer wunderschön. Doch leider musste er sie nun wecken. Er musste mit ihr einen Bericht durcharbeiten. Leise sagte er ihren Namen in der Hoffnung, dass sie das schon hören würde. Doch sie regte sich nicht. Nun sagte er ihren Namen etwas lauter. Doch wieder keine Reaktion. Mittlerweile rief Chakotay schon fast ihren Namen doch sie schien keine Anstalten zu machen wach zu werden. "Kathryn!" Er sah Tränen die über ihr Gesicht liefen. "Kathryn, wachen Sie auf!" Und einmal mehr keine Reaktion.




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 13:55

 
Kotori_Chan
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sher schön, poste schnell den nächsten teil ^^ Grafik

kann es seind as ich das schonmal gelesen habe irgendwo?*etwas bekannt vorkomm* bzw, nur zum teil zumindest, teilweise auch gar nicht..hm*grübel**G*

auf jeden fall, sehr gut^^ GrafikGrafik




11.2.2006, 14:13

 
Fähnrich
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bevor hier alles aktualisiert wurde und so hatt ich die hier schonmal.....allerdings is schon n jahr her das ganze. vllt kennst es noch davon. woanders hab ichs nämlich nicht Grafik

ich poste so schnell wie möglich den zweiten teil. vielleicht sogar schon heut abend Grafik

danke für dein positives feedback.

wenn jemand noch verbesserungsvorschläge hat, die nehm ich selbstverständlich auch dankend entgegen. nur so kann ich mich dann ja schließlich verbessern Grafik

lg @ all




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 14:27

Teil 2.1
Fähnrich
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Grade als Chakotay den Doktor verständigen wollte öffnete sie langsam die Augen. Sie blinzelte ein wenig um sich an das Licht zu gewöhnen. Doch dann setzte sich mit einem Ruck auf. Unsicher sah sie sich um. Dann fiel Kathryn wieder ein wo und wer sie war. "Chakotay? Was kann ich für Sie tun?", fragte sie mit wieder fester und sicherer Stimme.
"Es geht um den Bericht, den Sie noch mit mir durcharbeiten wollten."
"Ah ja, sicher." Sie stand auf und ging zu ihrem Schreibtisch hinter dem sie dann Platz nahm.
Chakotay setzte sich ihr gegenüber. "Ist alles in Ordnung, Captain?", fragte er besorgt, als sie mit den Gedanken abzuschweifen schien.
"Ja, Chakotay. Es ist alles in Ordnung. Ich bin nur ein wenig müde, das ist alles." Sie lächelte ein wenig.
"Wohl nicht nur ein wenig so fest wie sie geschlafen haben." Auch er lächelte nun ein wenig. Chakotay wollte sie noch auf die Tränen ansprechen, ließ es aber doch sein. "Ich schlage vor, dass sie Ihren Dienst für heute beenden und schlafen gehen. Sie sind schließlich schon seit fast zwölf Stunden im Dienst."
"Zwölf Stunden schon?" fragte sie ungläubig.
"Ja.", Chakotay nickte. "Also, was halten Sie von meinem Vorschlag?"
"Klingt gut. Dann haben Sie ab jetzt das Kommando über die Voyager. Es sei denn Sie hätten was dagegen einzuwenden. Aber da Sie mir das vorgeschlagen haben denk ich nicht, dass dem so ist."
"Ganz recht. Ich hab nichts einzuwenden. Gute Nacht, Captain."
"Gute Nacht, Chakotay." Beide erhoben sich und verließen den Bereitschaftsraum. Janeway verließ die Brücke ohne die hochgezogene Augenbraue Tuvoks zu beachten. Chakotay hingegen nahm Platz auf dem Sitz des Captains. Mit der Reaktion auf seinen Vorschlag sah er sich in seiner Theorie, dass etwas mit seinem Captain nicht stimmte, bestätigt. Doch er hatte nicht den blassesten Schimmer was es sein könnte. Und er musste es herausfinden.

Kathryn Janeway ging die langen Korridore der Voyager entlang. Vorrübergehende Crewmitglieder grüßte sie mit einem schwachen Lächeln. Sie war ein Stückweit erleichtert als sie ihr Quartier erreicht hatte und sich die Tür hier ihr schloss. Sie ging sofort ins Bad und zog sich um. Danach setzte sie sich aber noch kurz auf die Couch und trank ein Glas Wasser. Sie wusste nicht warum grade Wasser. Sie trank es einfach. Als sie das Glas geleert hatte begab sie sich zu Bett. Kurz nachdem sie sich hingelegt hatte, schlief sie ein und fing an zu träumen.

Ein junges Mädchen rannte über eine große Wiese. Sie trug ein langes Kleid aus blauem Leinen. Die Wiese war übersäht von gelben Butterblumen und Löwenzahn. Hier und da sah man ein paar Mohnblumen. Das Mädchen rannte einem kleinen Welpen, einem Cockerspaniel, hinterher, der wiederum einen Schmetterling jagte. Schließlich gelangte sie in einen Wald. Sie rief ihren Hund. Doch er hörte nicht. Der Hund lief sogar noch weiter in den Wald hinein. Das Mädchen kannte den Wald nicht. Sie war nur zu Besuch bei ihrer Großmutter. Nun sah sie den Hund nicht mehr. Sie rief ihn immer und immer wieder. Doch sie sah ihn nicht. Sie lief weiter in den Wald hinein. Den weg den sie glaubte, dass ihr Hund den genommen haben könnte. Doch sie fand ihn nicht, sah ihn nicht und hörte ihn nicht. Es wurde bereits dunkel und sie wusste, dass sie heimkehren musste. Verzweifelt sah sie sich in dem mittlerweile schon finsteren Wald um. Doch sie wusste nicht, welchen weg sie gehen musste oder woher sie gekommen war. Ihr Herz fing an zu rasen. Panik erfasste sie. Sie setzte sich auf einen Baumstumpf und fing an zu weinen. Sie rief ihre Mutter. Ihren Vater. Doch niemand hörte sie. Sie war ganz allein in einem großen, unbekannten Wald, den sie nicht kannte, in dem sie sich verlaufen hatte. Plötzlich hörte sie ein leises Winseln. Das Mädchen horchte auf. Es war ihr Hund. Lauschend folgte sie dem Wimmern des Hundes. Sie kam an eine Lichtung. Der große, runde Mond warf ungeheure Schatten.. In der Mitte der Lichtung sah sie ihren kleinen Hund. Sie lief auf ihn zu, die ganzen Sträucher und Disteln, die ihre Beine zerkratzen, beachtete sie nicht. Vorsichtig nahm sie den kleinen, winselnden Hund auf den Arm. Langsam drehte sie sich mit dem Hund auf dem Arm im Kreis herum und suchte nach einem Weg. Sie merkte nicht, dass es angefangen hatte zu regnen und dadurch der Mond halb bedeckt und alles noch dunkler war. Schlussendlich entschied sie sich für eine Richtung die ihr am wenigsten furchteinflößend schien und schritt entschlossen los.




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 19:33

 
Fähnrich
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Also die Story ist echt super!!!

*will unbedingt mehr davon lesen!!!*

GrafikGrafikGrafik




MAN MUSS VOR NICHTS IM LEBEN ANGST HABEN, WENN MAN SEINE ANGST VERSTEHT! von Marie Curie

11.2.2006, 20:37

Teil 2.2
Fähnrich
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. Zuerst ging sie langsam und vorsichtig. Doch nach und nach wurde die Panik nicht mehr nach Hause zu finden immer größer und größer. Sie fing an schneller zu laufen. Dann fing sie an zu rennen. Sie rannte immer schneller und schneller. Interessierte sich nicht für die Sträucher und Pflanzen die ihre Beine zerkratzen, dass sie bluteten. Sie wollte nur nach Hause. Sie rannte und rannte. Sah kaum noch, wohin sie rannte, weil die Tränen in ihren Augen es nicht zuließen. Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Was wäre, wenn sie nicht mehr aus diesem Wald herausfinden würde? Was wäre, wenn niemand sie hier finden würde? Und noch schlimmer. Was, wenn niemand nach ihr suchen, ja gar niemand sie vermissen würde? Sie sah schon die Meldung in ihrem Kopf. >Überreste eines jungen Mädchens im Wald gefunden. Es wird vermutet, dass es sich um die vermisste zehnjährige Kathryn Janeway handelt.< Kathryn schüttelte den Kopf. Das durfte nicht geschehen. Das konnte nicht geschehen! Sie war ein starkes Mädchen. Sie konnte überleben, wenn sie es wollte. Sie konnte nach Hause finden. Sie lief weiter und immer weiter. Hielt den Hund ganz fest an sich gedrückt. Schließlich kam sie an einen Bach. Es regnete noch immer in Strömen. Ihr Kleid war durchnässt. Das lange Haar war zerzaust und klebte in nassen Strähnen in ihrem Gesicht. Der untere Saum ihres Kleides war zerrissen. Ihre Beine vollkommen zerschrammt und blutverschmiert. Sie hockte sich an das Ufer des Baches und setzte den Hund auf den Boden. Es wurde immer kälter und der Regen wollte und wollte nicht aufhören. Nur ab und an schien der Mond zwischen den Wolken hindurch, spiegelte sich in dem Wasser und warf bedrohliche Schatten. Sie fing an auf ihren Füßen nach vorne und hinten zu wippen. So saß sie dort eine ganze Weile. Dann entschied sie sich dazu, dass sie weiter gehen müsste. Kathryn streichelte kurz über das nasse Fell ihres Hundes. Sofort hatte sie seine Aufmerksamkeit. Als sie aufstand tat der Hund es ihr gleich. Diesmal entschloss sie sich am Bach entlang zu gehen. Der kleine Hund. Ging voran. Plötzlich schien er etwas zu hören, denn er blieb stehen und lauschte. Ein Hase sprang aus einem Gebüsch. Der Hund, verspielt wie er noch war, sprang hinterher. Sprang über den Bach und jagte das Kaninchen weiter in den tiefen dunklen Wald hinein. Eine verzweifelte Kathryn rief ihn zurück, doch er hörte nicht. Sie rief ihn und rief ihn immer lauter und immer ängstlicher. Sie war in Panik. Hörte nicht auf ihn zu rufen. Doch was bringt alles Rufen, wenn der Hund noch nicht mal einen Namen hat. Auf einmal hörte sie ein Jaulen aus der Richtung in die ihr Hund gelaufen war. Entgegen aller Vernunft sprang sie über den Bach und folgte dem Jaulen. Wieder rannte sie durch Sträucher und zerriss sich ihr Kleid noch mehr. Einige Male viel sie und schrammte sich Hände und Knie blutig. Doch sie stand immer wieder auf und lief weiter. Plötzlich kam sie an einen Abgrund und sie konnte nur mit Müh und Not verhindern da herunter zu stürzen. Sie lauschte. Da vernahm sie wieder das Jaulen. Es kam aus dem Abgrund. Kathryn legte sich flach auf den Bauch und spähte vorsichtig nach unten. Sie erkannte ihren Hund. Er lag fast vier Meter unter ihr und jaulte herzzerreißend. Er schien sich verletzt zu haben. Er bewegte sich auch kaum. In der Verzweiflung ihn zu verlieren streckt sie die Hand nach ihm aus. Doch anstatt nach ihr zu schnappen wurde aus dem Jaulen ein klägliches Winseln. Immer leiser wurde das winseln. Kathryn fing an zu weinen und rief ihm zu, dass er durchhalten musste. Als Belohnung würde er ein Leckerli bekommen. Doch schlussendlich verstummte ihr Hund. Gab keinen Mucks mehr von sich. Kathryn begriff sehr schnell. Ihr Hund, den sie am Vortag erst von ihrer Großmutter bekommen hatte, war gestorben. Resigniert setzte sie sich hin. Weinen konnte sie nicht mehr. Sie hatte schon zu viel geweint. Ihr Mut und ihr Wille nach Hause zu kommen hatte sie verlassen. Sie spürte die eisige Kälte die sie mehr und mehr umgab nicht mehr. Nur starr geradeaus starrend saß sie da.




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 20:44

Teil 2.3
Fähnrich
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Auch die Mücken, die sie stachen wo sie nur konnten, merkte sie nicht mehr. Sie zog ihre Knie an und schloss die Augen. Bilder von dem gestrigen Tag zeigten sich vor ihrem inneren Auge. Wie sie den Hund bekommen und sich darüber gefreut hatte. Wie sie ihn stolz ihrem Vater präsentierte, der dann sagte, dass sie für ihn verantwortlich sei und wie sie stolz erwiderte doch schon zehn Jahre alt zu sein und sie das also ganz leicht schaffen würde. Wie daraufhin ihr Vater erwiderte, dass sie eine Janeway sei und die Janeways immer alles schaffen was sie sich vorgenommen haben. Kathryn öffnete wieder ihre Augen. Ja sie war eine Janeway. Und die Janeways geben nicht auf. Entschlossen stand sie auf. Drehte sich weg vom Abgrund und marschierte los. Sie erinnerte sich an das Märchen von Hänsel und Gretel dass ihre Großmutter ihr mal erzählt hat. Sie hielt Ausschau nach etwas was sie als Markierungen benutzen könnte. Weiße Kieselsteine gewannen ihre Aufmerksamkeit. Sie nahm sich so viele wie sie tragen konnte, machte auch das Kleid zu einer Art Beutel. Dann ging sie weiter, alle zehn Schritte einen Kieselstein fallen lassend. Die Angst nie mehr aus dem Wald herauszukommen gab ihr die kraft ohne Pause durch zu marschieren. Endlich kam sie an eine große Wiese. Erleichtert setzte sie sich auf einen großen Felsen. Sie hatte es geschafft. Sie war dem gefährlichen Wald entkommen. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Der Mond erleuchtete die große Wiese. Kathryn stand wieder auf und wollte gerade weitergehen als sie ein seltsames piepen vernahm. Sie drehte sich um. Doch da war niemand. Sie zuckte mit den Achseln und drehte sich wieder um. Ihr Herz schien stehen zu bleiben als sie sah, dass sie wieder in diesem Wald war. Neben ihr lag ihr toter Hund der sie aus leeren, toten Augen anzusehen schien. Sie schreckte zurück. Schrie und weinte zugleich. Sie war verloren! Allein in diesem furchtbaren Wald! Sie würde sterben!








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musste den zweiten Teil in drei kleine Teile unterteilen....war irgendwie zu groß am Stück....ich hoffe auf viel feedback und bedanke mich recht herzlich für das feedback, das ich schon bekommen hab. danköö
lg




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 20:46

 
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*bin den Tränen nahe*

Echt ganz toll! GrafikGrafikGrafik

Hast du noch mehr???

*ungeduldig warte*




MAN MUSS VOR NICHTS IM LEBEN ANGST HABEN, WENN MAN SEINE ANGST VERSTEHT! von Marie Curie

11.2.2006, 20:49

 
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klar hab ich noch mehr Grafik
aber das muss ich nochmal überarbeiten. morgen gibts den nächsten Teil. und darauf kommt noch einer und noch einer und noch einer.......ne menge auf jeden fall noch. ist auch noch nich ganz fertig. also lasst euch überraschen Grafik

jo, ich mach mich wieder an die arbeit, sonst muss ich euch noch länger warten lassen am ende und das wollen wir ja nicht, oder??

lg @all




Es gibt ein Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.

11.2.2006, 21:00

 
Fähnrich
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Oh toll!

Bitte beeil dich!!! Will unbedingt wissen, wie es weiter geht!!!




MAN MUSS VOR NICHTS IM LEBEN ANGST HABEN, WENN MAN SEINE ANGST VERSTEHT! von Marie Curie

11.2.2006, 21:07

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