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Rezept

Jimbalianischer Fondantkuchen

Wir haben an Bord der Voyager zweimal Kes' Geburtstag gefeiert, und ich habe jedesmal einen jimbalianischen Fondantkuchen gebacken. Dieser Kuchen ist nicht einfach zuzubereiten, denn er ist umhüllt von einer Kruste aus kleinen gemahlenen Kabeebee-Nüssen. Diese Nüsse stammen von dem 10. Mond von Zadon. Es ist eine große Aufgabe, dort hinzureisen, denn die Reisezeit umspannt die Lebenszeit mehrerer Menschen. Soweit ich weiß, ist die einzige Person, die es dorthin und wieder zurück geschafft hat, Johannes Heesters.

Es gibt zwei Versionen des Kuchens. Bei der Ersten beträgt die Backzeit 9 Jahre. Falls Sie also beabsichtigen, den Kuchen einem befreundeten Ocampa zu servieren, sollten Sie den Kuchen schon dann in den Ofen schieben, wenn der Ocampa noch im Mutterschoß verweilt, und sich darauf vorbereiten, den Kuchen bei der Trauerfeier anlässlich des Todes Ihres Ocampafreundes zu servieren.

Die andere Version ist diejenige, die ich an Bord der Voyager zubereitet habe und die Kes' Favorit gewesen ist. Wie ich bereits erwähnte, ist dieser Kuchen in seiner Zubereitung sehr aufwendig, aber ich finde, man sollte keine Mühen scheuen, um seinen Liebsten eine Freude zu bereiten. Der einfachste Weg, einen guten Fondant zu machen, ist es, eine der zahlreichen fertigen Backmischungen zu verwenden.

Wie dem auch sei, für diejenigen unter Ihnen, die unter allen Umständen gewillt sind, den echten jimbalianischen Fondantkuchen zu backen, ist hier die Anleitung.

Fondantkuchen

500 g Backmehl
2 ungeschlagene Eier
300 g granulierter Zucker
250 ml Milch
125 g Backfett
1 Teelöffel Backpulver
125 g geschmolzene Schokolade zum Backen
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Teelöffel Salz

Fondant-Glasur

100 g ungesüßte Schokolade
450 g Puderzucker
7 Esslöffel fettarme Sahne
150 g Butter
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Teelöffel Salz

Heizen Sie den Ofen auf 175C vor und schmelzen Sie die Schokolade langsam in einem kleinen Kochtopf oder besser noch in einer Siedepfanne. Mischen Sie das Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel - wenn Sie es wünschen, können Sie es auch noch ganz altmodisch sieben.

Geben Sie Ihr festes Backfett und den Zucker mit einem Löffel in eine separate Schüssel und schlagen Sie die Mischung energisch, bis sie weich und leicht ist.

Nun fügen Sie die Eier Stück für Stück hinzu und schlagen nach jedem Ei kräftig. Dann wird die Schokolade hinzugegeben und mit dem Rest gründlich vermengt. Nun wird etwas von der Mehlmischung zugefügt, dann etwas Milch, bis alles zu einem gleichmäßigen Teig geworden ist.

Geben Sie schließlich noch die Vanille hinzu. Fetten Sie zwei 20 Zentimeter große, runde Kuchenformen ein und legen Sie den Boden mit eingefettetem Backpapier aus. Geben Sie den Teig in die Formen und backen Sie ihn dreißig Minuten lang.

Überprüfen Sie dann durch leichtes Drücken auf die Kuchenoberfläche, ob der Kuchen gar ist. Wenn die Kruste dem Druck nachgibt, ist der Kuchen fertig. Nehmen Sie ihn aus dem Ofen und lassen ihn abkühlen.

Für einen besonders leckeren Überzug schmelzen Sie die Schokolade mit der Butter in einem Kochtopf oder einer Siedepfanne. In dem gleichen Gefäß rühren Sie 375 g Puderzucker, die Sahne und das Salz unter die Schokolade, bis sich ein weicher und cremiger Teig bildet.

Kochen Sie die Schokoladenmischung bei geringer Hitze, bis sich Luftblasen am Rand des Kochtopfes bilden. Nehmen Sie den Topf vom Herd, und fügen Sie den Vanilleextrakt sowie den Rest Puderzucker zu, während Sie alles langsam schlagen.

Lassen Sie es abkühlen, während Sie abwechselnd schlagen und umrühren, bis der Teig dick genug zum Verteilen ist. Nachdem ihr Kuchen abgekühlt ist, entfernen Sie die Backformen und übergießen den Kuchen mit der Glasur.

Artikel geschrieben von Alexandra Wenk (aw) und Katrin Räuber (kr); aktualisiert am 08.09.2004 [11676 Aufrufe; 0 Kommentare]


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