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Deep Space Nine, Teil 6

Von Peter Rakousky

Dieses Mal geht es im Technikcenter um die Versorgungs- ind Hilfssysteme, sowie die Andockvorrichtungen von DS9.

Titelgrafik zum Focus

8.) Versorgungseinrichtungen

Die Infrastruktur der internen Versorgungseinrichtungen von "Deep Space Nine" besteht aus spezifischen Parallelsystemen, die Transport von Materie, Energie und Daten auf der Station regeln. Hier ein Überblick über die wichtigsten Versorgungssysteme:

Energie:

Energie für die Bordsysteme wird über vier Stufen magnetisch abgeschirmter Übertragungswellenleiter verteilt, die als Elektroplasma-System (EPS) bekannt sind. Sämtliche Energie hat ihren Ursprung in den Fusionsreaktorkammern und den Hilfsfusionsreaktoren und wird mittels des peristaltischen Feldeffektes durch abgestufte Leitungen geführt. (siehe Abb.: 1)

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Optisches Datennetzwerk (ODN):

Das ODN-System von DS9 besteht aus einer Kombination cardassianischer und Starfleet-Optronikfasern, Starfleet-, cardassianischen und bajoranischen vernetzten Computersystemen sowie aus optronischen Systemen für kommerzielle Teilnehmer. Rund 13655 ODN-Bündel ergeben insgesamt schätzungsweise 67900 km Fasern, die sich auf die gesamte Station verteilen, während weitere 1300 km supraleitender Kontrollkabel als Backup dienen. Das ODN ist maßgeblich für alle primären Stationssysteme, es ist in geschützte Sicherheitszugriffsebenen partitioniert.

Schwerkrafterzeugung:

Das Netzwerk der schwerkrafterzeugenden Matten breitet sich über die gesamte Station aus. Der Energiefluss wird durch das EPS-Gitter gewährleistet. Gravitonenfeld-Energie kann zurück in das Energiegitter geleitet werden, um wahrnehmbare Oberflächenbeschleunigungen in Bereichen mit verminderter Effizienz auszugleichen. Die Chance, dass dieses System auf der gesamten Station ausfällt, ist so gering wie die Chance, an zwei Wochenenden hintereinander einen Sechser im Lotto zu machen!!!!

Atmosphärische, atembare Gase:

Gebündelte Leitungen für atembare Gase und wissenschaftliche Gasvorräte sind Teil des Verbrauchsnetzwerkes auf der gesamten Station. In einigen Fällen kann eine einzige Leitung bis zu fünf miteinander verwandte Gase gleichzeitig transportieren, vorausgesetzt, an beiden Enden sind Kondensator- und Trenneinheiten installiert, die jedes Gas vom anderen extrahieren und jedes Gas seperat weiter leiten. Spezielle Leitungen dienen dem Transport von Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxyd, Xenon und Argon.

Trinkbare Flüssigkeit:

Transportleitungen für die meisten trinkbaren und wissenschaftlichen Flüssigkeiten verlaufen nach dem gleichem Prinzip wie jene für die atembare Gase, vorausgesetzt, dass die meisten auf DS9 gelagerten Flüssigkeiten und Gase nicht über den SFRA-Standard 34.2 d -g hinaus ätzend sind. Peristaltische Magnetpumpen, Verteilventile, Entlastungsventile, sowie Druck- und Temperatursensoren sind in regelmäßigen Abständen entlang dem Netzwerk installiert.

Festmüllentsorgung:

Das ursprüngliche Abfallverwertungssystem von Terok Nor bestand aus individuell trennenden und ultrasonischen Trockenabfallzersetzungseinheiten, die alle an ein Luftumkehrnetzwerk angeschlossen waren, welches pulverisiertes Material zur Trennung und Wiederverwertung in den unteren Kern leitete. Dieses System ist durch eine Reihe von sechs zentralen, flüssigkeitsunterstützten Zersetzungseinheiten von Starfleet ersetzt worden.

Replikatorleitungen:

Rohfaser- und Nährstoffmischungen, sowie trinkbare Flüssigkeiten und Spurenelemente werden durch vanicrombeschichtete Edelstahl- und Deuteriumleitungen sowie Mikro-EPS-Leitungen der Stufe 4 für Replikatoren an alle Zwischenstufentanks der Stationsreplikatoren transportiert.

Transport cryogenischer Flüssigkeiten:

Cryogenische Flüssigkeiten für den Betrieb der Station und für Forschungszwecke werden durch kurze Leitungen mit optronisch ausgerichteten Verteiler- und Druckentlastungsventilen an gesicherte Kontrollstationen übertragen. Cryogenische Flüssigkeiten sind nicht auf der gesamten Station verfügbar. Diese Flüssigkeit hat die höchste Sicherheitspriorität und so muss eine Lieferung vom Lager bis zur Forschungs- oder Arbeitsstätte von Stabsmitgliedern begleitet werden.

Deuterium-Brennstofftransport:

Mehrwandige isolierte Versorgungsleitungen versorgen das Hauptfusionsgenerator-System sowie alle anderen, kleineren Fusionsreaktoren an Bord der Station mit zähflüssigem Deuterium.

Transportsystem der Personal-Turbolifte:

Das Netzwerk der personal- und Frachtturbolifte verläuft auf einer Länge von 9,54 km horizontal, vertikal und in andere Richtungen durch die gesamte Station. (siehe Abb.: 2)

In den Turboliftschächten verlaufen parallel viele Versorgungsleitungen, insbesonders das EPS- und das Atmosphärenfluss-Netzwerk sowie das ODN.

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Zugangstunnel:

Diese Wartungstunnel verlaufen im rechten Winkel zu den meisten Korridoren und neben den inneren Wänden der Station.

Hilfsfusionsgeneratoren:

Die von Starfleet eingebauten Fusionsgeneratoren sind mit den primären und den Notfall-EPS-Leitungen verbunden und werden mit Deuterium aus dem Brennstoff-Übertragungsnetzwerk versorgt. Diese Generatoren besitzen etwa ein Sechstel der Größe und Leistung standardmäßiger Impulsenergie-Karftwerke, die man auf den meisten Starfleet-Schiffen antrifft.

9.) Andockverbindungen

Da die vorangegangenen und auch die gegenwärtigen Einrichtungen auf DS9 für eine Vielzahl von kommerziellen, wissenschaftlichen und militärischen Raumfahrzeugen ausgelegt sein müssen, sind die Andockstellen so entworfen worden, dass sie sich an viele unterschiedliche Personal- und Frachttransfertunnel anpassen können. Eine Auswahl von Einstellungen der elektrohydraulischen Andockklammern ist - im Rahmen der räumlichen Dimensionen aller drei Docktypen - ebenfalls möglich.

Der Andockring umfasst zwei der drei Andocktypen (siehe Abb.: 3):

1. Die primären Andockstellen, von denen einer immmer für die Defiant reserviert ist, befinden sich am äußeren Ende der Verbindungsstellen zwischen Andockring, Andockpylone und Brückenverbindung.

2. Die Andocknischen können Schiffe mit einem Durchmesser von bis zu 167 m Platz bieten. Diese Zahl entspricht der weitmöglichsten Öffnung der Andockklammern. Die Andockklammern bedienen sich einer Kombination aus elektrohydraulischen Greifplatten und Amplitudenimpuls-Traktorfeldemitter.

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9a.) Verbindungen der Andockpylone

Sowohl die oberen, als auch die unteren Pylone sind mit dem gleichen Basistyp traktorartiger Andockklammern ausgerüstet wie die Verbindungen am Andockring, nur mit dem Unterschied, dass die Ausführungen an den Pylonen nicht ausfahrbar sind (siehe Abb.: 4).

Der Vorteil des Ent- und Beladens an den Pylonen liegt in der Möglichkeit, auch seitlich Schleusen zu bedienen. Dadurch ist es Frachtern bis zu einer Breite von 464,21m erlaubt, anzudocken, ohne die Spitze der Nachbar-Pylone zu berühren. So können auch Schiffe der Galaxy-Klasse oder der Sovereign-Klasse problemlos an der Station andocken.

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Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 24.10.2006 [11249 Aufrufe; 0 Kommentare]


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