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Tarnvorrichtung

Von Peter Rakousky

Zunächst nur bei den Klingonen und Romulanern bekannt, entwickelt sich die Tarnvorrichtung zu einer Bedrohung für die Föderation. Erst der Krieg mit dem Dominion schweißt die beiden Todfeinde und die Föderation zusammen.

Titelgrafik zum Focus

1. Die neutrale Zone

Eine Art Puffer zwischen den Territorien der Föderation und der Romulaner. Sie sollte dafür sorgen, dass es fast ein Jahrhundert lang zu keinem Kontakt zwischen Romulanern und Menschen kam. Diese Periode der Unwissenheit über den Fortschritt des anderen reichte grob gesagt vom Ende der Ära der alten "Enterprise"-Serie bis zu dem Beginn von "Raumschiff Enterprise: The Next Generation". Ein Zeitraum von wie gesagt fast 100 Jahren. Innerhalb dieser Zeit kam es zu keinem Kontakt zwischen den beiden Parteien.

Erst 200 Jahre nach dem Vertrag von Algaron war es wieder so weit. Man war jedoch geradezu überrascht, als man im Verlauf der "Next Generation"-Folgen von den Romulanern zu hören bekam. Anstatt eines Friedens nach dieser langen Zeit der Isolation kam es allerdings zu weiteren Feindseeligkeiten. Die Romulaner versuchten sogar mit den Klingonen, die die Romulaner eigentlich wegen ihrer Unehre verachteten, ein Bündnis zu schließen. Zu diesem Zweck machten die Duras-Schwestern, die die Macht über die klingonische Welt (Qo'noS) erlangen wollten, gemeinsame Sache mit den Romulanern. Durch das Tachyonen-Ortungsgitter, auf das wir noch zu sprechen kommen, war es der Föderation jedoch möglich, das Komplott aufzudecken und den Hohen Rat der Klingonen zu informieren. Die Familie des Duras fiel deshalb in Ungnade bei der höchsten klingonischen Instanz. Damit waren die Herrschaftsambitionen der Duras-Schwestern vorzeitig beendet. Auch die Romulaner bekamen so nicht die Chance auf ein Bündnis. Sie spielten weiterhin nur eine untergeordnete, nicht so wichtige Rolle.

Sie bekamen erst im Konflikt mit den Wechselbälgern (Formwandlern), aus dem Gamma-Quadranten, wieder eine wichtige Rolle. Im Alpha-Quadranten herrschte Krieg. Die Föderation und die Klingonen kämpften gemeinsam gegen die Formwandler mit ihren Jem'Hadar-Kriegern und den Cardassianern, die sich mit den Formwandlern verbündet hatten. Es lag nun an den Romulanern, sich für oder gegen die alten Verhältnisse zu entscheiden. Im entscheidenden Moment stießen sie zur Flotte der Klingonen und der Föderation. Ein wahrlich historischer Moment im "Star Trek"-Universum. Die Romulaner liehen der Föderation auch eine Tarnvorrichtung. Diese wurde in die U.S.S. Defiant eingebaut und leistete dort ihre Dienste.

Ob sich das Verhältnis zwischen Romulus und Erde weiterhin positiv verstärkt oder ob es zu erneuten Feinseligkeiten oder gar zu einer weiteren Periode der Isolation kommt, ist jedoch noch nicht endgültig abzusehen.

2. Das Verbot einer Tarnvorrichtung für Schiffe der Föderation

Die Föderation verpflichtete sich im oben erwähnten Vertrag von Algeron, keine Schiffe mit der Tarntechnik auszustatten. Die einzige Ausnahme bildet die bereites erwähnte U.S.S. Defiant. Aufgrund des Krieges im Alpha-Quadranten schenkten die Romulaner der Föderation eine Tarnvorrichtung. Sie erwies sich als überaus hilfreich, schützte jedoch nicht perfekt gegen die Technik des Dominions.

Doch warum hat sich die Föderation überhaupt verpflichtet, keine Tarnvorrichtungen zu benutzen?

Die Föderation hat Ideale. Diese Ideale dürfen unter keinen Umständen verletzt werden. Da die Tarnvorrichtung diese Ideale jedoch in Frage stellt, wird sie von der Föderation abgelehnt. Auch dabei gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der erste Kontakt ...

... mit einer Tarnvorrichtung kam 2266 zu Stande. Die Romulaner durchquerten die neutrale Zone um ihre Neuentwicklung zu testen. 100 Jahre nach dem Vertrag von Algaron. Es sollte weitere 100 Jahre dauern, bis man sich näher mit dieser Technik befassen konnte.

Die Weiterentwicklung der Tarnvorrichtung ...

... machte nur langsam Fortschritte. Die Tarnvorrichtung verbraucht immer noch sehr viel Energie. Zu Beginn konnten getarnte Schiffe mangels Energie sogar nur mit Impulsgeschwindigkeit fliegen. Die Aktivierung der Tarnvorrichtung hinterließ auch erfassbare Spuren.

Im Jahr 2268 teilten die Romulaner ihre Tarntechnik mit den Klingonen. Sie beteiligten sich an der Weiterentwicklung. Es wurde eine neue Tarnvorrichtung mit neuen Features erfunden. Zum Beispiel war es möglich mit Warpgeschwindigkeit zu fliegen oder die Tarnvorrichtung zu aktivieren ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Ab jetzt änderte sich lange nichts. Die Romulaner verschwanden in ihrem Territorium und die Klingonen machten auch keine nennenswerten Fortschritte.

Erst 2293 gab es eine bedeutende Weiterentwicklung. Die Klingonen hatten einen Bird of Prey gebaut, der auch im getarnten Zustand Photonentorpedos abschießen konnte. Dieser Prototyp wurde jedoch von der Enterprise-A und der U.S.S. Excelsior zerstört, als man von Bord des Prototypen aus versuchte, die Friedenskonferenz von Khitomer scheitern zu lassen.

Weitere Begegnungen

2365 tat Commander William T. Riker auf einem klingonischen Schiff seinen Dienst. Er erfuhr dort viel über die Tarnvorrichtung.

2366 hatte die Enterprise-D den romulanischen Deserteur Alidar Jarok an Bord. Er erzählte dem Chef Ingenieur Geordi La Forge viel über die Tarnvorrichtung. Aufgrund dieser Informationen konnte er das bereits oben erwähnte Tachyonen-Ortungsgitter schaffen.

Einige Zeit später waren Botschafter Spock und Captain Picard zusammen auf Romulus, dem romulanischen Heimatplaneten.

2368 versuchten einige Ferengi die Enterprise-D mit einem alten Bird of Prey zu übernehmen. Der Versuch schlug natürlich fehl.

Ltd. Com. Deanna Troi befand sich einige Zeit verkleidet auf einem romulanischen Warbird. Dort konnte sie einiges über die Schwächen der romulanischen Tarnvorrichtung erfahren.

Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 12.01.2005 [11672 Aufrufe; 0 Kommentare]


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