Von Peter Rakousky
Der Impulsantrieb, der "kleine Bruder" des Warpantriebes, wird für interplanetare Reisen und Unterlichtmanöver verwendet.
Um ein Beispiel einzuführen, betrachten wir die 2 Impulsantriebe der U.S.S Voyager, welche sich in den Warpgondeln befinden. Die Impulsantriebe werden mit Deuterium des primären Deuteriumtankes versorgt, welches fusioniert und dessen Ausstoßprodukte das Raumschiff vorantreiben.
Man könnte mit dem Impulsantrieb bis zu 0,75c (c = Lichtgeschwindigkeit) erreichen, aber das Protokoll sieht vor, dass die Impulsgeschwindigkeit nicht 0,25 (167 Mio. mph) übersteigen soll, da sonst eine aufwendige Neujustierung der Schiffschronometer zur Abgleichung mit dem Föderationssignal nötig wäre. Obwohl das bei der Voyager keine Rolle spielen würde, da sich das Raumschiff im Delta-Quadranten befindet. Es geht aber aus keiner Episode hervor, ob die Voyager die 0,25c überschritten hat!

Baukompenenten
1. Impulsreaktorkammer
Die Impulsreaktorkammer ist eine gepanzerte Kugel von 6740 mm Durchmesser, welche die Energie einer Proton-Proton Fusionsreaktion speichern kann. Ihre äußeren Schichten bestehen aus dispersionsverstärktem Hafnium-Exzelinid, die Innenwand aus kristallinem Guliumflourid. Es benötigt Zu- und Ableitung für Brennstofftabletten, Fusionsinitiatoren, Sensoren, uvm.
2. Beschleuniger/Generator
Ein Zylinder mit einem Durchmesser von 5800 mm und einer Länge von 3100 mm. Er besteht aus einem integralen monokristallinen Polyduranium-Rahmen und einem Pyrovunid-Ausstoßbeschleuniger.
3. Antriebsspulenanordnung
Eine Anordung aus sechs geteilten Raumzeitantriebs-Ringspulen aus gegossenem Verterium-Kortenid 934 mit einer Länge von 6500 mm. Diese sorgt für den kombinierten Feldeffekt. Feldeffekt: Dieser sorgt dafür, dass die scheinbare Masse des Raumschiffes an seiner inneren Oberfläche reduziert und das Vorbeigleiten des Kontinuums an der äußeren Oberfläche des Schiffes ermöglicht wird.
4. Vektorieller Ausstoßleiter
Die Ausstoßprodukte durchwandern eine Reihe von Schaufeln, Lamellen und Kanälen. Sie erhalten so den gewünschten Steuervektor.
Die Funktionsweise des Impulsantrieb
Das halbfest gelagerte Deuterium (13,8 Kelvin) aus dem Hauptkryotank wird verflüssigt und in die Zwischenversorgumgstanks gepumpt. Dort wird es zu Brennstofftabletten geformt und auf den Gefrierpunkt abgekühlt. Eine Brennstofftablette hat eine Größe zwischen 5 und 50 mm Durchmesser, je nach benötigtem Energiegehalt. Diese Tabletten werden durch spezielle Injektoren in die Impulsreaktorkammer transportiert, wo }sie sofort sublimieren ( submilieren = Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand ).
Fusionsinitiatoren erzeugen ständig eine pulsierende Fusionsschockfront, um die Reaktion aufrecht zu erhalten. Der Energieoutput einer Kammer kann zwischen 10 hoch 8 und 10 hoch 11 Megawatt stufenlos geregelt werden. Das entstandene energiereiche Plasma gelangt durch eine zentrale Öffnung in den Beschleuniger/Generator, wo es weiter beschleunigt wird und anschließend in die Raumzeit-Antriebsspule, welche ein schwaches Warpfeld (< 1000m Cochranes) erzeugen, sodass die Masse des Schiffes verringert wird.
Soll der Reaktor ausschließlich zur Energieerzeugung benutzt werden, so wird das Plasma direkt dem EPS-Gitter zugeführt und gelangt nicht in den Beschleuniger.
Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 23.12.2004 [10475 Aufrufe; 0 Kommentare]