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Photonen- und Quantentorpedos

Von Peter Rakousky

Die Photonentorpedos sind eine geeignete Waffe für Schiff-zu-Schiff-Konflikte bei Warpgeschwindigkeit. Denn Schiffsphaser sind seit jeher bei Warpflügen nutzlos, was an der Lichtgeschwindigkeitsbarriere der EM-Energie liegt.


Das Gehäuse ist ein gestreckter, elliptischer Körper, der aus gegossenem gamma-angereichertem Duranium und einer plasmagebundenen Tritanium-Außenhülle besteht. Das aktuelle Gehäuse mißt 2,1 x 0,76 x 0,45m und wiegt leer 186,7 kg.

Titelgrafik zum Focus

Komponeten

Die internen Standardkomponeten umfassen Deuterium- und Antideuterium-Vorratstanks, den zentralen Mischtank und die jeweiligen magnetischen Haltekomponenten, Zielerfassung, Leitsysteme und Sprengbaugruppen sowie den Warperhaltungsantrieb. Die Hülle des Vorratstanks und des Mischtanks bestehen aus Hafnium-Titanit. Die Sprengkraft eines Photonentorpedos beträgt 18,5 Isotonnen. Ein Photonentorpedo hat eine Reichweite von 4050000 Km.

Bedienelemente

Die Zieldaten bekommt der Torpedo vom Hauptcomputer des Schiffes oder der Raumstation. Auf Raumschiffen können bis zu 4 Torpedos gleichzeitig geladen werden, innerhalb von 2,3 Sekunden können Salven mit 6 Torpedos abgefeuert werden. Die Torpedoleitsysteme werden durch eine Subraumverbindung gesteuert. Sollte diese Subraumverbindung abreißen, nähert sich der Torpedo unter eigener Kontrolle dem Ziel. Fällt sogar die Zielerfassung aus, versucht der Torpedo anhand der letzten bekannten Umstände das Ziel zu erfassen. Wenn er sein Ziel nicht wieder erfassen kann, verlässt er den Kampfbereich und zerstört sich von selbst. So hat der Feind keine Chance, nicht detonierte Torpedos zu untersuchen.

Quantentorpedos

Da die Aufrüstung eines Photonentorpedos bei 25 Isotonnen erreicht war, wurde eine neue Defensivabschreckungswaffe entwickelt: Der Quantentorpedo. Er ist die erste Nachfolgewaffe der Starfleet, welche den erstmals 2268 entwickelten Photonentorpedo ersetzen soll. Die ersten Tests des Sprengkopfes fanden 2355 auf Groombrige 273-2A statt, einem unbewohnten Gasmond, nachdem sechs Jahre lang theoretische Forschung betrieben wurde. Nach einigen kleinen Zwischenfällen war der Test erfolgreich und Starfleet fing mit der Produktion an.

Aufbau

Der Quantentorpedo besteht aus einer Druckgusshülle aus verdichtetem Tritanium- und Duranium-Schaum. Eine sieben Millimeter dicke Schicht aus plasmagebundenem Terinium-Keramik bildet eine ableitende Panzerungsschicht für die Schaumhülle, über die eine 0,12mm dicke Beschichtung aus Silikon-Kupfer-Yttrium-Polymer als strahlungsabweisende Oberfläche gezogen ist.

Komponeten

Das Herzstück des gegenwärtigen Systems ist die Null-Punkt-Reaktorkammer, eine Umschließung in Tränenform, die aus einem einzelnen Kristall aus richtungsverstärktem Rodinium-Ditellenit gefertig wurde. Die anderen Komponeten alle aufzuzählen wäre umständlich und würde nur Verwirrung stiften. Ich gehe lieber auf den Null-Punkt-Reaktor genauer ein.(Was schwer genug zu verstehen sein wird!!!)

Null-Punkt-Energie

Die grundlegende Funktionsweise wurde zum ersten Mal 2236 getestet. Dieser Test umfasst die Bildung eines elfdimensionalen Raum-Zeit-Membran. Als ferner Verwandter des Suprafadens wurde die Membran in einen Faden mit der Topologie des Genus 1 verzerrt und vom Hintergrundvakuum aufgenommen, wodurch ein neuer Partikel entstand. Leicht ausgedrückt: Eine kleine Menge ultrareinen Vakuums an Bord eines Torpedos genügt um beim Auftreffen auf ein Ziel eine hochexplosive Energiefreisetzung auszulösen. Ein ähnliches, wenn auch viel größeres Ereignis ließ beim Urknall den größten Teil der Masse des Universums entstehen.

Flugsysteme

Der Antrieb des Quantentorpedos wird von vier Mikrofusionsdüsen geregelt, die in Abstimmung mit den Standardwarpfeld-Erhaltungsspulen arbeiten. Steuerung, Navigation und Zündung des Torpedos werden vom Bordcomputer und Sensorphalanxen kontrolliert. Der Hauptprozessor des Computers ist ein bioneuraler Gel-Zylinder, der von einem schwachen bordeigenen Warpfeld und einem äußeren schwachen Thoronennetz umgeben ist, das feindliche Strahlung abblocken soll, die als Gegenmaßnahme eingesetzt wird. 50 Prozent der Quantentorpedos-Produktion wird der U.S.S. Defiant und DS9 zugewiesen.

Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 23.12.2004 [10520 Aufrufe; 0 Kommentare]


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