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Handfeuer- und Stichwaffen

Von Peter Rakousky

Auch die Handfeuerwaffen dienen den Starfleetoffizieren lediglich zur Selbstverteidigung. Diese, für den Nahkampf ausgelegten Energiewaffen, sind in den meisten Kulturen vorhanden. Die meisten Energiewaffen fallen in die Starfleet-Kategorien der Typen 1, 2 und 3. Die Quantenphysik erlegt diesen Waffen nach oben hin maximale Energiedichte auf, so dass gegenwärtig keine Seite einen technologischen Vorteil zu besitzen scheint.

Titelgrafik zum Focus

Starfleet-Phaser

Seitenwaffen- und Gewehreinheiten werden weiterhin im Starfleet-Bestand geführt, weisen aber leichte ergonomische und Energiesystemveränderungen auf. Der Phaser vom Typ 1 wird gegenwärtig als Reservewaffe zum Holsterphaser vom Typ 2 verwendet. Es gibt zwei Typen von Phasergewehren, die von Starfleet am häufigsten eingesetzt werden: 3a und 3b.

Typ 2

Zu den Modifikationen des Phasers vom Typ 2 gehören eine verbesserte Sarium-Krellit-Energiezelle, ein geschwungener Griff und eine verstärkte Vorfeuerkammer. Die Energiezelle ist während eines Gefechts sofort austauschbar und liefert eine Energie von insgesamt 8,79 x 10 hoch sieben Megajoule. Die Energiequelle befindet sich in einem um 45 Grad geschwungenen Griff, welcher besseres Ziel und bessere Handhabung erlaubt.

Innerhalb der optronischen und energie-manipulierenden Sektion ist die Lithium-Kupfer-Vorfeuerkammer um eine eingeschossene Faserschicht aus Hafnium-Tritonit verstärkt worden, was um 15% höhere Energiedichte und Plasmadruck in der Vorfeuerkammer erlaubt.

Typ 3

Zum neuen Gewehr vom Typ3 gehört eine sofort austauschbare Energiezelle mit einer Gesamtladung von 3,45 x 10 hoch 8 Megajoule, ein im Gefecht austauschbarer Deuteriumplasma-Generator, ein zwölfstufiger Plasmabeschleuniger und eine fünfstufige Kaskaden-Vorfeuerkammer.

Am Ende befindet des Energieflusses befindet sich ein Emitterkristall, der so wie die Vorfeuerkammer ein Lithium-Kupfer Supraleiter ist. Der Plasmabeschleuniger ist entscheidend dafür, die Vorfeuerkammer auf das richtige Energieniveau anzuheben. Das supraerhitzte Plasma wird an dem Emitterkristall entlang in einem fokussierten Strahl abgegeben.

Typ 3a

Das Phasergewehr vom Typ 3a teilt sich eine Reihe von technischen Innovationen mit dem Typ 2. Zwar stellt Starfleet seit acht Jahren keine Phasergewehre dieses Typs mehr her, aber es erwieß sich immer als solide Waffe, so dass Starfleet eine Verbesserung der verbliebenen Waffen durchführte.

Wie Typ 2 hat es eine verbesserte Sarium-Krellit-Energiezelle und eine verstärkte Vorfeuerkammer. Dazu wurde es noch einem Zielerfassungsscanner und einem isolinearen Prozessor ausgerüstet.

Typ 3a wird nur auf Raumschiffen eingesetzt, nicht aber auf Raumstationen. Der Unterschied zwischen 3a und der Basiseinheit vom Typ 3 besteht in der austauschbaren Zwillings-Energiezelle, die je 3,4 x 10 hoch 8 Megajoule leisten, sowie einem gesplittertem Emitter-Resonator, der den austretenden Strahl einstellt und fokussiert.

Typ 3b

Das jüngere Gewehr vom Typ 3b erfüllt die Leistungen der theoretischen Forschung, die mit den Ausrüstungsanforderungen auf Raumschiffen der Sovereign-Class verbunden ist. Der Typ 3b beinhaltet den ersten wirklichen Transitional-Impulsbeschleuniger.

Bajoranischer Phaser

Die bajoranischen Phaser sind denen von Starfleet sehr ähnlich. Zum Grundmechanismus gehören ein supraleitender Kristall und eine Energiezelle, die ihn mit Energie versorgt. Es ist jedoch keine Vorfeuerkammer notwendig, in der die Energie vor der Entladung gesammelt wird. Die Energiezelle im Pistolenmodell ist eine wiederaufladbare Isotolinium-Ampulle. Die Gesamtenergieladung beläuft sich auf 1,2 x 10 hoch 6 Megajoule.

Klingonischer Disruptor

Die klingonischen Diruptoren behandle ich stellvertretend für alle anderen Diruptoren. Da sie im Aufbau vollkommen identisch sind und sich nur im Design unterscheiden. (siehe romulanisch Di., Ferengi Di. usw....) Der gegenwärtig eingesetzte Disruptor steht als Pistolen- oder Gewehrversion zur Verfügung. Das verlängerte Gewehrmodell besitzt eine Schulterstütze.

Technisch betrachtet funktioniert ein Disruptor auf der Grundlage eines Partikelflusses, in dem das Gesamtenergiefeld pro Partikel so hoch ist, daß es nicht länger als wenige Millisekunden gehalten werden kann. Das Feld löst sich rasch auf, die Instabilität setzt die zurückgehaltene Energie frei und zersetzt sämtliche Materie, mit der der Strahl in Berührung kommt.

Zu den Hauptkomponenten gehören eine leistungsstarke Energiezelle, ein Generator zur Erzeugung forcierter Energiepartikel, dreifach redunate Wellenleiter- und Beschleunigerstufen sowie der Strahlemitter.

Die Gesamtladung des Distruptors beträgt 1,2 x 10 hoch 7 Megajoule.

Cardassianischer Phaser

Die Pistolen- und Gewehreinheiten der Cardassianer sind denen der Bajoranern sehr ähnlich. Da die Funktionsweise auf einer Reihe von zusammengefassten fokussierenden Strahlen basiert, die die Entladung der Waffe ausführt. Die Gesamtladung der Pistole beträgt 3,2 x 10 hoch 7 Megajoule. Die des Gewehres wurde durch zusätzliche Zellen auf 9,8 x 10 hoch 7 verstärkt.

Jem'Hadar-Waffen

Die Waffen der Jem'Hadar verfügen über keine veränderbare Energieeinstellung. Jeder Schuss gibt eine tödliche Salve ab. Der von den Jem'Hadar verwendete Mechanismus scheint sich auf einen pulsierenden Polaronenstrahl zu konzentrieren, obwohl die Polaronenentladung oft von einem Ausstoß hochenergetischer Gamma-Strahlung begleitet wird.

Die Energie wird durch eine Tritium-Mikrofusionsreaktion erzeugt, die sich entlang der zentralen Entladungslinie bewegt. Die Energie wird in eine phasische Polaronenquelle geleitet, in der sich die Ladung sammelt - ähnlich der Vorfeuerkammer beim Starfleet-Phaser.

Der Prozess läuft automatisch ab; dabei wird die angestaute Polaronentladung durch den Emitter geleitet, bei dem es sich um eine exakt geformte Parabel aus solidem Arkenium handelt.

Bei bestimmten Fällen können chemische Stoffe in den Partikelfluss gegeben werden, darunter Nervengase, Gerinnungshemmer und Knochenzersetzungsmittel. Die Gesamtladung in einer Pistole beläuft sich auf 5,4 x 10 hoch 8 Megajoule, die eines Gewehres auf 1,54 x 10 hoch 9 Megajoule.

Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 27.12.2004 [10513 Aufrufe; 0 Kommentare]


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