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Das Runabout

Von Peter Rakousky

Das Projekt der Danube-Klasse begann 2363 als Fahrzeugstudie, auf der Suche nach einem Schiff, das eine große Bandbreite von Wissenschafts-, Nachschub- und Personaltransport-Missionen erfüllen kann. Der Prototyp der Danube-Class war die Danube NX-72003, welche 2365 in der Schiffswerft Utopia Planetia in Auftrag gegeben wurde.

Titelgrafik zum Focus

Entwicklung
Das fertige Runabout ist 23,1 m lang, 13,7 m breit und 5,4 m hoch. 2368 absolvierte das Runabout die ersten Testflüge auf der Marsoberfläche. Während die Danube noch Warptestflüge im Solsystem unternahm, war die erste Serie von Runabouts in der Fertigstellungsphase.

Die ersten fünf Runabouts, die in den Flottenbestand überstellt wurden, waren die U.S.S. Rio Grande (NCC-72452), U.S.S. Mekong (NCC-72617), U.S.S. Orinoco (NCC-72405), U.S.S. Yangtzee Kiang (NCC-72453) und die U.S.S. Rubicon (NCC-72936). Sie wurden alle nach Flüssen auf der Erde benannt und wurden alle auf DS9 eingesetzt.

Raumschiffstruktur:

Das Runabout setzt sich aus 7 Aufbaustufen zusammen.

1. Das Rückrat des Schiffes verlauft auf dessen Oberfläche und stellt die Grundbaugruppe jedes Runabout dar. Es bildet den Konstruktionsrahmen.

2. Das Rückgrat wird mit einem linear-radialen Warpantriebkern und der hinteren RKS-Gruppe ergänzt. Dabei werden die Verbindungen zu den Gondelpylonen geschaffen, insbesonders die für die Energieübertragungsleitungen.

3. Die Gondelpylonen werden mit dem Rückgrat verbunden.

4. Unterhalb der Pylone werden die Impulsantriebsmodule angebracht.

5. Montage der Warpgondeln.

Die Stufen 1-5 bilden die Grundstufen, welche beim Bau eines Runabouts immer identisch sind. Sind diese fünf Schritte abgeschlossen, werden die untergeschobenen, abnehmbaren Komponeten des Rumpfes, hinzugefügt.

6. und 7. Das Crewcockpit, die Multimissions-Module und die Wohnquartiere am Heck werden an Ort und Stelle gebracht und verbunden. Je nach Missionsoptionen können die Runabouts dementsprechent ausgerüstet werden. Statt der Wohnquartiere können dann Frachtdepots oder Laboreinheiten eingefügt werden.

Computersysteme:

Der Computerkern des Runabouts befindet sich im Boden des Cockpits und misst 2,3 x 2,1 x 1,3 m. Das Zwillingskern-Konzept, das man auch auf den meisten Starfleet-Schiffen vorfindet, trifft auch auf das Runabout zu.

Der Computer verfügt über insgesamt 186 isolineare Bänke und 53 Befehlsvorprozessoren sowie Datenanalyse-Einheiten.

Warpantrieb:

Das Warpantriebssystem verwendet einen horizontalen Materie-Antimaterie-Reaktionsplan, bei dem sich der Deuteriumtank am vorderen Ende des Rückgrats und zwei standardmäßige Antideuteriumkapseln an dessen hinterem Ende befinden. Reaktionsstoff-Injektoren und magnetische Rückhaltebaugruppen lenken den Brennstoff in eine abgeflachte Kammer, welche für eine Spiralwellenübertragung der Plasmaenergie zu den Pylonen optimiert ist.

Zwar wirkt das Warpantriebssystem durch die Position an der Außenseite des Schiffs verwundbar, doch ist das Risko für ein Schiff mit eingebetteten Kern genau so groß. Feindlichen Energiewaffen und Torpedodetonationen kann dadurch begegnet werden, daß ein Teil der Warpenergie direkt in die Schildgeneratoren geleitet wird.

Impulsantrieb:

Die Danube-Class verwendet acht kleinere Impulsfusionsreaktoren. Sonst ist alles Standard!!! Siehe (Technikcenter: Impulsantrieb)

Taktische Systeme:

Runabouts verfügen nur über eine sehr begrenzte Feuerkraft. Jene Feuerkraft besteht aus sechs Standardphaserstreifen, von denen zwei nach vorne gerichtet sind, sich zwei auf den Gondeln und zwei auf dem Wohnmodul am Heck befinden.

Doch wegen der starken Bedrohung durch das Dominion wurden sowohl Abschussrampen für mindestens vier vollwertige Photonen- und Quantentorpedos als auch ausfahrbare Mikrophotonentorpedo-Werfersysteme, in der Sensorengruppe unterhalb des Cockpits, installiert. Die Mikrotorpedos messen 13,3 cm.

Die Runabout sind die wichtigsten Kurzstrecken- und Langstrecken-Schiffe für Raumstationen und werden auch weiterhin produziert.

Artikel geschrieben von Peter Rakousky (pr); aktualisiert am 09.01.2005 [10474 Aufrufe; 0 Kommentare]


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