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Biographie des Charakters

Tuvok

Titelgrafik zur Biographie

Name des Charakters:
Tuvok
Geburtsdatum des Charakters:
Rang des Charakters:
Lt. Commander
Geburtsort des Charakters:
Vulcan
Familienstand des Charakters:
Verheiratet, 4 Kinder
Name des Schauspielers:
Tim Russ
Geburtsdatum des Schauspielers:
22.06.1956
Geburtsort des Schauspielers:
Washington, USA
Familienstand des Schauspielers:
Ledig

Tuvoks Vater heißt Sunak und der Name seiner Mutter ist T'Meni. Er ist mit T'Pel verheiratet und hat drei Söhne (Sek, Varith, Elieth) und eine Tochter namens Asil. Tuvok lernt im Alter von 20 Jahren die ersten Menschen kennen. Er glaubt, dass die Erde ein barbarischer Ort sei und dass die Menschen keine Disziplin besitzen. Seine Eltern, die beide Sternenflottenoffiziere sind, schicken ihn auf die Sternenflottenakademie.

Er wird Offizier auf der U.S.S. Excelsior unter dem Kommando von Captain Sulu. Er gibt sein Offizierspatent allerdings 2298 zurück, da das Leben mit den Menschen für ihn zu anstrengend ist. Er entschließt sich erst 51 Jahre später dazu, der Sternenflotte erneut beizutreten. Dies geschieht nach einem Erlebnis, dass sich während der Erforschung seiner vulkanischen Herkunft ereignet.

Er durchquert die Wüste um zum Berg Seleya zu gelangen. Tuvok erlebt im Zustand körperlicher Schwäche eine Vision. Bei dieser sieht er die vulkanische Figur des Zugrundelegens, die laut der vulkanischen Mythologie die Quelle allen Wissens ist.

Dabei verspürt er eine Harmonie, durch die er Einblick in die Weisheit des Universums erlangt. Obwohl das Gefühl nur eine ganz kurze Zeit andauert, ist es für Tuvok eine unbeschreibliche Erfahrung. Da er sich beim Universum für diesen Einblick bedanken will, beschließt er sein Leben wieder der Forschung zu widmen und er tritt wieder in die Sternenflotte ein.

Tuvoks Vorgesetzte glauben, dass seine analytischen Fähigkeiten ihn dazu prädestinieren Sternenflotten-Captains zu überprüfen. Normalerweise arbeitet er die Logbücher der Captains nur routinemäßig ab. Dann stößt er aber auf eine gewisse Captain Janeway. Er schafft es ihr bei nur einer Mission 43 Verstöße nachzuweisen. Captain Janeway ist, wie man sich vorstellen kann, über diesen Bericht nicht erfreut und ihre Stimmung sinkt weiter als man ihr Tuvok als taktischen Offizier zuteilt.

Während die Jahre vergehen, lernt sie Tuvok zu schätzen. Die Beiden bleiben selbst dann miteinander in Kontakt wenn sie nicht zusammen dienen. Als Tuvok auf der Jupiter-Station stationiert ist, schreibt er ihr Briefe, welche man als kalt und analytisch bezeichnen kann. Janeway hingegen findet die Briefe wohlbedacht und genau und sie tut diese Briefe zu ihren persönlichen Besitztümern.

Tuvok arbeitet 2371 als Spion der Föderation beim Maquis. Als er verschwindet, ist Janeway entschlossen ihn zu suchen und dadurch gelangt die Voyager in den Delta-Quadranten. Tuvok und Janeway sehen sich eher als Freunde denn als Kollegen. Tuvok trinkt des öfteren ein Glas Wein mit Janeway oder begleitet sie auf das Holodeck.

Als Janeway 2374 von fremden Wesen als Versuchskaninchen missbraucht wird und seit einigen Tagen nicht geschlafen hat, verlangt sie von Tuvok, dass er die Crew diszipliniert. Daraufhin fragt Tuvok ob er sie auch auspeitschen soll. Den Captain in solch einem Augenblick zu verspotten, kann nur ein Freund und Vertrauter wagen.

Diese Anmerkung lässt Janeway erkennen, dass etwas nicht stimmt. Als Janeway kurze Zeit drauf das Schiff durch zwei Pulsare steuert, meint Tuvok, dass er eine solche tollkühne Handlung nie von ihr erwartet hätte. Tuvok und Janeway sind sehr loyal zueinander und Beide haben schon sehr viel füreinander riskiert.

Als Tuvok droht, durch eine verdrängte Erinnerung zu sterben, bittet er Janeway sich mit ihm geistig zu verbinden. Das ist eine große Ehre für Janeway, da man diese Bitte sonst nur an die engsten Familienangehörigen stellt. Dabei übernimmt sie die Rolle der Pyllora um die unterdrückten Erinnerungen zu finden. Die Beiden finden heraus, dass es sich um ein parasitäres Virus handelt, dass sich als Erinnerungs-Engramm getarnt hat.

Sie hilft Tuvok dabei dieses Ereignis zu überleben wobei sie ein großes Risiko für ihre eigene Gesundheit in Kauf nimmt. Man hat oft den Eindruck, dass Tuvok Beschützer-Gefühle für Janeway hegt, dabei ist es egal ob es sich um den Captain handelt oder um die Person Janeway.

Tuvok macht sich in der ersten Zeit Sorgen darüber, dass der Maquis eine Meuterei starten könnte und erschafft deswegen sogar eine Holosimulation. Einmal ignoriert Tuvok sogar die erste Direktive um seinem Captain zu helfen. Als Captain Janeway einen Raumtransporter von den Sikarianern erwerben will, geht das nicht, da dieses Volk eine der ersten Direktive ähnliche Bestimmung hat. Janeway sind dadurch die Hände gebunden. Deshalb entschiedet sich Tuvok dafür den illegalen Handel durchzuführen.

Obwohl Captain Janeway erschüttert über den Vertrauensbruch ist, erklärt ihr Tuvok, dass er logisch gehandelt hat. Sie bittet Tuvok, nie mehr hinter ihrem Rücken zu handeln.

Als Tuvok und Neelix 2372 zu einem Wesen - Tuvix - "verschmelzen", vermissen alle die beiden Individuen obwohl sie Tuvix sehr mögen. Janeway beschließt die beiden Personen zurückzuholen, aber dafür muss Tuvix sterben. Der Captain führt die Hinrichtung persönlich durch. Sie wünscht niemanden jemals eine solche Entscheidung treffen zu müssen, aber sie weiß, dass Tuvok, wenn er an ihrer Stelle gewesen wäre, auch die Bürde der Schuld auf sich genommen hätte.

Tuvok, der den Posten des Sicherheitschefs inne hat, ist ein wichtiges Mitglied von Captain Janeways Crew. Seinen menschlichen Kollegen ist er dank seiner vulkanischen Disziplin und Logik in einigen Bereichen überlegen. Sein ganzes Handeln findet auf der Grundlage von verfügbaren Fakten statt und ist stets ohne Gefühlsregung. Er bringt die vulkanischen Sichtweisen in das Leben auf der Voyager ein. Er gleicht Janeways manchmal unkonventionellen Führungsstil gut aus. Für seine Rolle als Sicherheitschef eignen sich seine Logik, seine detektivischen Fähigkeiten und seine genaue Beobachtungsgabe sehr gut.

Manchmal führt sein mangelndes Interesse an Gefühlen zu Problemen mit anderen Crewmitgliedern. Aber Tuvok hat gelernt Kompromisse zu schließen. Die ehemaligen Maquis, die sich nicht an die strengen Vorschriften halten können, beleidigen den Ordnungsinn des Vulkaniers. Aber er ist immerhin dazu bereit Zugeständnisse zu machen, dazu wäre er früher nicht bereit gewesen.

Obwohl für Tuvok das Leben unter Menschen nicht immer leicht ist, gewöhnt er sich im Laufe der Jahre daran. Auf der Voyager sind Tuvok seine vulkanischen Wurzeln oftmals schon eine Hilfe gewesen. Er kann Kes mit Hilfe einer Mentalverschmelzung bei der Entwicklung ihrer verborgenen telepatischen Kräfte helfen. Als Kes' Fähigkeiten ihren Höhepunkt erreichen, kann er sie lange genug stabilisieren, damit sie die Voyager verlassen kann.

Als Tuvok versucht dem psychopathischen Mörder Lon Suder zu helfen, übernimmt er dessen Aggressionen. Dies stellt eine lebensgefährliche Situation für den Vulkanier dar. Glücklicherweise bessert sich der Zustand von Lon Suder und wird viel stabiler.

Tuvok verfügt über die normale vulkanische Körperkraft und die normalen mentalen Fähigkeiten. Die Körperkraft ist ihm bei einem Kampf auf einer Magnetseilbahn sehr nützlich. Sein Mangel an Bescheidenheit wirkt sich schlecht auf die Beziehung zu Neelix aus. Neelix weiß zwar, dass Tuvok ihm in vielen Gebieten überlegen ist, aber er glaubt, dass der Vulkanier etwas Respekt für die Gefühle der anderen haben sollte.

Tuvoks Stärke kann für seine Kollegen auch eine Quelle der Inspiration sein. Als Tuvok und Tom zusammen auf einem Planeten im Delta-Quadranten festsitzen, hilft Tom Tuvoks Entschlossenheit diese Feuerprobe zu überstehen.

Tuvok ist der Vorgesetzte der Sicherheitskräfte der Voyager und er hat auch den Oberbefehl über die Sicherheitsstationen, darunter auch eine auf der Brücke. Captain Janeway fragt ihn gerne um Rat, wenn sie eine objektive Meinung braucht. Ist sich Janeway nicht über die Größe der Sicherheitsvorkehrungen im Klaren, ist es oft Tuvok, der die Aufgabe hat, die Besucher zu begleiten oder in ihr Quartier zu bringen.

Tuvok kennt viele Kampfsporttechniken des Alpha-Quadranten. Er kennt mindestens 94 verschiedene Methoden eine Person nur mit Hilfe der Hand, des Fußes und eines Fingers zu töten.

Da er ein hervorragender Phaser-Schütze ist, begleitet er oft die Landeteams. Es ist egal ob er die schiffsinterne Sicherheit koordiniert, Verbrechen untersucht, Besucher begleitet oder seinem Captain zur Seite steht, Tuvok ist immer ein gewissenhafter Sicherheitschef.

Obwohl er sich bei seiner Arbeit auf keine Gefühle verlässt, handelt er doch nach einem strengen Ehrenkodex. Dieser und eine tägliche Routine aus Meditation und mentalen Übungen machen ihn zu einem weisen Berater des Captains.

Biographie des Schauspielers

Tim Russ

Tim Russ wurde am 22.06.1956 in Washington geboren. Sein Vater war ein Soldat, daher sah er schon als kleines Kind viel von der Welt. Tim hat einen Bruder und eine Schwester. Er erkannte schon in frühen Jahren, dass er die Schauspielerei mochte. Er spielte bei einer Musical-Production an der High School mit und nach diesem Erlebnis entschloss er sich, sich bei einigen Schauspielkursen einzuschreiben.

Als er mit der High School fertig war, ging er auf die St. Edwards Universität in Austin, Texas. Sein professionelles Debüt gab er noch während seiner Collegezeit, als er in einem Film aus der TV-Reihe Masterpiece Theater mitspielte. Aber er tauchte erst acht Jahre später wieder in Film und Fernsehen auf, da er seine Aufmerksamkeit dem Theater zuwandte. Er war in einer modernisierten Version von "Romeo und Julia" zu sehen. In LA spielte er bei den Produktionen von "Dream Girls", "Wie es euch gefällt", "Twelfth Night", "Cave Dwellers" und "MacBeth" mit.

Bei seinem Kinodebüt mit dem Film "Fire with Fire" erhielt sein Rolle keine große Aufmerksamkeit. Dies wurde leider auch nicht mit der Walt Disney Komödie "Casebuster" besser. Der Film wurde von Wes Craven inszeniert und gehört zu dessen schlechtesten Filmen.

Tim Russ spielte während der 80er Jahren als Gaststar in vielen Serien mit, z.B. "21 Jump Street", "Twilight Zone", "Der Prinz von Bel Air". Danach konzentrierte er sich mehr auf Kino- und Fernsehfilme. So spielte er 1987 in "Death Wish IV" mit und er hatte sogar einen kleinen Auftritt in Mel Brooks "Spaceball". Er hatte auch Rollen in Kriminalfilmen. Zu ihnen gehörten "Police Story: Cop Killer" oder "Death Silence". Mit seiner Darstellung eines Golfkriegsveteranen in dem Film "Heroes of Desert Storm" erregte er im Jahre 1992 in den USA Aufsehen.

Auch die SF war für Tim Russ kein unbekanntes Gebiet, da er schon in "Eve außer Kontrolle" und "Gefährliche Reise zum Mittelpunkt der Erde" mitwirkte. Der letztgenannte Film sollte eigentlich der Pilotfilm für eine neue Serie werden, aber da es große Schwächen im Drehbuch gab, wurde die Serie nie in Angriff genommen. In dem Pilotfilm spielte Tim übrigens einen sturen Militär.

Er war 1988 in der Serie "Highwayman" als Computergenie D.C. Montana zu sehen. Tim sagt heute noch, dass ihm diese Rolle sehr gut gefallen habe. Diese Serie wurde, obwohl sie im Ansatz sehr interessant war, leider schon nach ein paar Folgen wieder eingestellt. Tim hatte auch bei der phantistischen Sitcom "The People Next Door" kein glückliches Händchen, da diese Serie ebenfalls schon nach ein paar Folgen auf Eis gelegt wurde.

Tim begegnete zwei späteren Star Trek-Schauspielern, Avery Brooks und Kate Mulgrew, in dem Weihnachtsspecial "Roots: The Gift". Da Tim schon sein Leben lang ein Star Trek-Fan war, versuchte er auch immer wieder Rollen in einer Star Trek-Serie zu ergattern. Schon 1986 versuchter er sich für die Rolle des Geordi LaForge zu be-werben und er wurde von Rick Berman sogar in die engere Wahl genommen. Aber die Rolle bekam schließlich Gene Roddenberrys Favorit, LeVar Burton.

Tim versuchte einige Jahre später die Rolle des Commander Sisko zu bekommen, aber auch bei diesem Versuch schaffte er es nicht eine der Hauptrollen zu bekommen. Aber von diesen Niederlagen ließ er sich nicht den Mut nehmen und sprach weiter fleißig für Gastrollen in den Star Trek-Serien vor. 1993 bekam er einen Part in der TNG Folge "Die Hand der Terroristen". In dieser Folge hatte er zwar nur eine kleine Rolle als einer der Terroristen, aber er durfte gegen Picard kämpfen. Noch im gleichen Jahr spielte er in der DS9 Folge "Der Symbiont" den Klingonen T'Kar, der einem abtrünnigen Trill half Jadzias Symbionten zu stehlen.

Im darauffolgenden Jahr hatte er eine kleine Rolle in "Treffen der Generationen", als er den Tactical Officer auf der Enterprise-B darstellte. 1995 schaffte es Tim endlich eine der Hauptrollen in einer Star Trek-Produktion zu erhalten. Seit diesem Tag ist er Star Trek-Fans in aller Welt als der vulkanische Sicherheitschef Tuvok bekannt.

Aber wer meint, dass Tim nie mehr in einer anderen Star Trek-Serien auftauchte, hat sich geirrt. Er spielte noch einmal in der DS9 Folge "Durch den Spiegel" mit. In dieser Episode spielte er den Tuvok aus dem Paralleluniversum, der ein Mitglied der Rebellen war und gegen seine Unterdrücker kämpfte.

Aber Tim Russ ist nicht nur als Schauspieler aktiv. Er spielt schon seit ganzen 20 Jahren Gitarre und singt auch noch. Er ist schon mit verschiedenen Bands aufgetreten. Hierbei gilt sein Hauptaugenmerk dem Jazz und Blues. Er hat auch ein Album herausgebracht.

Neben diesem Talent ist er auch als Regisseur aktiv. Er gab sein Debüt mit der "Voyager"-Folge "Der Zeitzeuge". Aber wie alle anderen Schauspieler musste auch er erst ein Trainingsprogramm absolvieren. Wegen seiner Arbeit bei "Voyager" hat er leider nicht viel Zeit für andere Projekte. Er hat in der Zukunft vor, sich noch mehr der Arbeit hinter der Kamera zu widmen. So produzierte er 1998 den Film "East of Hope Street".

Auch nach dem Ende von "Voyager" wird es dem Multitalent Tim Russ sicher nicht schwer fallen neue Arbeit zu finden.

Artikel geschrieben von Alexandra Wenk (aw); aktualisiert am 07.08.2005 [13532 Aufrufe; 0 Kommentare]


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