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Episodeninhalt

Sturmfront, Teil 1

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Stunde Null
Nächste Episode:
Sturmfront, Teil 2
Originaltitel:
Storm Front, Part 1
Regie:
Allan Kroeker
Story:
Drehbuch:
Manny Coto
Gaststars:
Golden Brooks als Alicia

Jack Gwaltney als Vosk

John Fleck als Silik

Joe Maruzzo als Sal

Tom Wright als Ghrath

Matt Winston als Daniels

Christopher Neame als deutscher General

Steven R. Schirripa als Carmine

J. Paul Boehmer als SS-Agent

John Harnagel als Joe Prazki

Sonny Surowiec als deutscher Soldat

Erstausstrahlung in Deutschland:
12.02.2006
Erstausstrahlung in den USA:
08.10.2004

Inhalt

Während die Crew noch mit Archers angeblichem Tod an Bord der Xindi-Superwaffe zurechtkommen muss, erkennen T'Pol und die anderen, dass sie irgendwie durch die Zeit gereist sind und sich nun während des 2. Weltkrieges im Jahr 1944 befinden. Sie finden aber bald heraus, dass es Unregelmäßigkeiten zwischen der bekannten Zeitlinie und der augenblicklichen gibt. Besonders auffällig ist dies in den USA, die anscheinend von den Nazis besetzt wurden.

Archer wird in der Zwischenzeit von Geheimdienstagenten verhört. Mit von der Partie ist auch der unheimliche Ghrath, der in Wirklichkeit ein Außerirdischer ist. Was Archer nicht weiß ist, dass Ghrath ein Untergebener von Vosk, der vom gleichen Volk abstammt wie Ghrath und der mit den Nazis zusammenarbeitet, ist. Vosk ist durch Archers Ankunft sehr beunruhigt. Durch die Hilfe von den Freiheitskämpfern Sal und Carmine kann Archer den Agenten entkommen.

Die beiden bringen ihn in die Wohnung von Alicia Travers, einer Afroamerikanerin, die bald erkennt, dass Archer vielleicht aus einer anderen Zeit kommt. Alicia überredet ihre Freunde Sal und Carmine Archer zu helfen, als dieser versucht seine Situation zu verstehen. Er muss erkennen, dass die Nazis in dieser neuen Version des 2. Weltkriegs das Weiße Haus und fast die gesamte amerikanische Ostküste übernommen haben.

An Bord der 'Enterprise' bekommt die Crew Besuch. Zuerst erscheint der Zeitreisende Daniels, der sich in einer schrecklichen Verfassung befindet. Er erklärt der Crew, dass der Temporale Kalte Krieg völlig eskaliert sei und dass es nun Dutzende von Agenten in den verschiedenen Zeitlinien gebe, die alle um die völlige Kontrolle kämpfen. Er warnt T'Pol und die anderen, dass sie "ihn" stoppen müssten, aber bevor er irgendeinen Namen nennen kann, bricht er zusammen.

Während 'Trip' an der Reparatur von 'Shuttlepod One' arbeitet, wird er von dem Suliban Silik angegriffen, dem es gelingt das Shuttle zu stehlen. In dem Glauben, dass Daniels mit "ihm" Silik meinte, schickt T'Pol 'Trip' und Mayweather los um Silik zu finden. Ihre Suche führt die Beiden zu einem Ort nahe von New York, wo das Shuttle abgestürzt ist.

In der Zwischenzeit versucht Vosk alles, um den Nazis dabei zu helfen ihre Macht und ihre Konzentrationslager noch weiter auszudehnen. Natürlich erhält Vosk der sagt, dass in totaler Übereinstimmung mit der Meinung der Nazis ihre Rasse "rein" sein müsse auch von Nazis Hilfe und er habe die Deutschen davon überzeugt, dass sie alle einander helfen. Dennoch ist er immer noch davon besessen, Archer zu finden, da er überzeugt ist, dass dieser eine Gefahr für seine Mission darstelle.

Ghrath gelingt es Vosks Befehl auszuführen und Archer zu finden. Während seiner Begegnung mit Archer erzählt Ghrath diesem, dass seine Rasse hier gefangen ist und dass die Nazis ihnen helfen eine Vorrichtung zu bauen, damit sie nach Hause zuürckkehren könnten. Ghrath verwirrt Archer, als er den Captain als einen temporalen Agent bezeichnet.

Sal, der versucht, Archer vor Ghrath zu retten, tötet diesen, da er davon überzeugt ist, dass ein Nazi nur Schaden anrichten könne. Obwohl Archer nicht begeistert ist, seine Informationsquelle zu verlieren, kann er immerhin noch mit Ghraths Kommunikator flüchten. Kurz darauf findet auch Vosk Archer. Aber dem Captain gelingt es mit Kommunikator von Gharth die erstaunte Crew der 'Enterprise' zu rufen und er kann entkommen.

Archer, mit Alicia im Schlepptau, wird zur 'Enterprise' gebracht, wo ihn eine erleichterte Crew willkommen heißt.

Auf der 'Enterprise' trifft Archer auf Daniels, der dem Tode nahe ist. Daniels erklärt, dass Vosk der Anführer der gefährlichsten Fraktion im Kalten Krieg ist. Als es einmal beinahe gelang, Vosk zu fassen, konnte dieser durch eine List in die Vergangenheit entkommen. Dieser besondere Verlauf des 2. Weltkriegs ist der einzige Ort, wo Vosk aufgehalten werden kann. Als Archer Daniels erzählt, dass Vosk an einer Vorrichtung arbeitet, drängt Daniels ihn diese zu zerstören, denn dies sei der einzige Weg Vosk davon abzuhalten alle anderen Rassen zu vernichten.

Gerade in dem Moment, als Archer die Information erhält, stirbt Daniels und Vosk kidnappt auf der Erde 'Trip' und Mayweather. Mit Hilfe dieser Beiden hofft Vosk an Archer, dem letzten Hindernis für seinen großen Plan, heranzukommen...

Fortsetzung siehe 'Sturmfront, Teil 2'.

Kritik

Nach der dritten Staffel, die zweifelsohne etwas Neues anstrebt, aber dann doch die Grundwerte von 'Star Trek' auf den Kopf stellt und letzten Endes nur ein müder weiterer Abklatsch des düsteren "Böse Aliens wollen Erde zerstören und müssen daher aufgehalten werden"-Sciencefiction-Kriegskonzepts ist, startet 'Enterprise' nun in die vierte Staffel und siehe da: Es geht weiter bergab, doch während der Xindi-Handlungsbogen noch halbwegs spannend war, ist der Auftakt absolut sinnfrei. Während der ganzen Zeit gähnt die Story vor sich hin und man muss sich schon ernsthaft fragen, woher sich diese Serie ihre Daseinsberechtigung erkauft hat.

Aber irgendwie unterhaltend ist 'Sturmfront' dennoch, was daran liegt, dass man mittlerweile sein Anspruch, was gute Sciencefiction angeht, erheblich gesenkt hat. Nun ja, um ehrlich zu sein, schaltet man mittlerweile bei 'Enterprise' nur noch ein, um sich an den nachwievor sehr gut gemachten Specialeffects zu erfreuen. Doch daraus wird keine Serie Legende. 'Enterprise' kann froh sein, wenn man nach ein paar Jahren sich noch an sie erinnert.

Fazit

Müde, müde, müde. 'Star Trek' war noch nie zuvor so orientierungslos wie hier.

Note: 4-

Inhalt von Alexander Dennebaum (ad), Kritik von Shen Li (sl); aktualisiert am 25.05.2006 [13818 Aufrufe; 0 Kommentare]


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